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Aus dem Institut

Auf dieser Seite finden Sie Meldungen aus dem Institut zu Personalien, Auszeichnungen (Preise, Ehrungen), Veranstaltungen und weiteren Themen, beginnend mit dem Jahr 2013. Wir bieten Ihnen diese Informationen außerdem als RSS-Feed an.

63 Meldungen gefunden.

Auszeichnung  |  09.02.2015

„Brenno Galli Award“ für Henri de Belsunce

Henri de Belsunce

Henri de Belsunce, ehemaliger Stipendiat des Münchner Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb, ist im Dezember 2014 auf der "SIDE (Italian Society of Law and Economics) Rome 2014 Conference" für seine Abhandlung "Do more patents mean less entry? Patenting strategies in cumulative innovation under the threat of litigation" mit dem "Brenno Galli Award" ausgezeichnet worden. Mehr »

Personalie  |  16.12.2014

Turnusgemäßer Wechsel der Geschäftsführung zum 1. Januar 2015

Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D.

Zum 1. Januar 2015 übernimmt Dietmar Harhoff, Direktor am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb und Leiter der wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung "Innovation and Entrepreneurship Research", turnusgemäß für zwei Jahre die Geschäftsführung des Instituts. Er ist in dieser Funktion Nachfolger von Josef Drexl, der seit 2013 geschäftsführender Direktor war.

Auszeichnung  |  08.12.2014

Annette Kur erhält Ehrendoktorwürde der Hanken School of Economics

Prof. Dr. Dr. h.c. Annette Kur

Die wissenschaftliche Referentin und Forschungsgruppenleiterin am Münchner Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, Annette Kur, hat Ende November für ihren "zentralen Beitrag zum europäischen Recht für geistiges Eigentum, insbesondere auf dem Gebiet des Kennzeichen- und Markendesignrechts" die Ehrendoktorwürde der Hanken School of Economics, Helsinki (Finnland), verliehen bekommen.

Mit der Würdigung "honoris causa" werden einmal jährlich Personen ausgezeichnet, die "basierend auf hochverdienten wissenschaftlichen, kulturellen oder sozialen Aktivitäten als dieser Ehrung würdig betrachtet werden können". Gemeinsam mit einer Expertengruppe vom Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb habe Kur maßgeblich die Gesetzgebung der Europäischen Union für industrielles Design beeinflusst und den Bericht über die "übergreifende Evaluation der Funktionsweise des europäischen Markenzeichensystems" mitverfasst, der die Grundlage für den anhängigen Vorschlag der Kommission für die Reform des europäischen Markenrechts bildet.

Neben Kur wurden für ihre akademischen Leistungen Edward Freeman, Professor an der University of Virginia Darden School of Business (USA), und Oz Shy, PhD, Senior Economist bei der Federal Reserve Bank of Boston (USA), mit dem Ehrendoktor gewürdigt.

Die 1909 gegründete und international akkreditierte (Equis and AMBA) Hanken School of Economics mit den Schwerpunkten "Economics" und "Business Administration" zählt zu den ältesten Wirtschaftsuniversitäten in Skandinavien und unterhält enge Beziehungen zur Wirtschaft. An ihren beiden Einrichtungen in Helsinki und Vaasa bietet die Universität drei verschiedene akademische Programme - BSc, MSc und PhD - an.

Auszeichnung  |  08.12.2014

Magdalena Streicher erhält Würdigungspreis des österreichischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Magdalena Streicher

Magdalena Streicher, seit Oktober 2014 Doktorandin mit dem Forschungsschwerpunkt "Entrepreneurship" am Münchner Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, wurde Ende November für ihre hervorragenden Leistungen im Rahmen ihres Masterstudiums "International Management / CEMS" an der Wirtschaftsuniversität Wien mit dem Würdigungspreis des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft ausgezeichnet.


Der mit EUR 2.500 dotierte Preis wird jährlich auf Vorschlag der Universitäten und der Fachhochschulkonferenz an die besten Absolvent/innen der österreichischen Universitäten und Fachhochschulen aus dem vorangegangenen Studienjahr vergeben: Zum einen an Personen, die unter den Auspizien des Bundespräsidenten promoviert werden, und zum anderen an Absolvent/innen von Diplom- und Masterstudien. Voraussetzung für letztere Gruppe ist der Abschluss der Diplom- bzw. Bachelor- und Masterprüfung mit Auszeichnung sowie eine hervorragende und bestbeurteilte Diplom- bzw. Masterarbeit. Der Würdigungspreis soll Spitzenleistungen während des Studiums sichtbar machen und honorieren und gleichzeitig Ansporn für den wissenschaftlichen Nachwuchs sein.


In ihrer Masterarbeit "Diversität und Innovation: Welche Faktoren beeinflussen außer der demographischen Diversität des Gründungsteams die Innovationsfähigkeit eines neuen Unternehmens?" untersucht die Preisträgerin die Dynamik von homogenen Gründungsteams anhand einer Fallstudie. Die Arbeit zeigt, dass die kognitiven Fähigkeiten, neues Wissen in das Unternehmen zu integrieren, Ideen zu generieren und Chancen zu erkennen, viel mehr von einer Vielfalt an Persönlichkeitszügen und Denkweisen als von der demographischen Diversität des Gründungsteams geprägt werden.

Veranstaltungsbericht  |  15.10.2014

[IP]2 - Intellectual Property in Practice: „EEG-Novelle 2014 - Fluch oder Segen für CleanTech-Innovationen?”

Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Experten im Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb

Am 1. August 2014 trat die vierte Novelle des "Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien", kurz "Erneuerbare-Energien-Gesetz" (EEG), in Kraft. Das EEG regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz und garantiert den Erzeugern feste Einspeisevergütungen. Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wurden mit der Neuauflage Schwächen des bisherigen Gesetzes beseitigt und unrealistische Ausbauziele der erneuerbaren Energien angepasst.

Sechs Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutierten am vergangenen 15. Oktober 2014 mit einem rund 50köpfigen sachkundigen Publikum - Banker, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Start-up-Unternehmer und Doktoranden der Ingenieurswissenschaften - auf Einladung des Münchner Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb im Rahmen der Seminarreihe "[IP]2 Intellectual Property in Practice" die möglichen Effekte der EEG-Novelle auf Innovationen im technologischen, unternehmerischen sowie prozessualen Bereich.

Im Rahmen einer thematischen Einführung lobte Regierungsrätin Christina Dörfler vom Referat "Energiepolitische Grundsatzfragen und Energierecht" im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie - sie war kurzfristig für den terminlich verhinderten Referatsleiter Gerd von Laffert eingesprungen - die Novelle und erläuterte die Gründe für dieselbe: Bremsen des starken Anstiegs der EEG-Umlage von 0,2 Cent pro Kilowattstunde (kWh) in 2000, dem Jahr des Inkrafttretens des EEG, auf aktuell 6,24 Cent pro kWh, sowie ein Verfahren der EU-Kommission gegen Deutschland wegen des Verdachts auf unzulässige Staatshilfen. Nach Ansicht der Kommission verstoßen die Vergünstigungen für Industriebetriebe mit hohem Stromverbrauch gegen die Prinzipien des fairen Wettbewerbs in Europa. Die wesentlichste Änderung im Rahmen der Anpassung des EEG sei die Beteiligung der Anlageneigentümer an der EEG-Umlage, wobei Altanlagen Bestandschutz genießen und deren Eigentümer von der Beteiligung ausgenommen bleiben. Darüber hinaus gäbe es eine Bagatelle-Regelung, die Photovoltaikanlagen mit einer Maximalleistung von 10 kW und einer maximalen Jahreserzeugung von 10 MWh von der Beteiligung befreit. Frau Dörfler wies abschließend darauf hin, dass die Auswirkungen der Reform erst 2016 spürbar würden.

Urban Windelen, Geschäftsführer vom Bundesverband Energiespeicher, Berlin, moderierte die anschließende Podiumsdiskussion, die von einer allgemeinen Zustimmung zur EEG-Novelle geprägt war. Den Start machte Dr. Werner Schnappauf, Bayerischer Staatsminister a.D. für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, mit einer Assoziation zum Babynahrungsbereich: "Das EEG war das 'Alete' für die erneuerbaren Energien". Zwar führe das EEG dazu, dass Innovationen "auf der Strecke bleiben", da wegen der Förderung kein Druck bestehe, sich über Innovationen Gedanken zu machen. Trotzdem sei das EEG "eher Segen als Fluch", da ohne die feste Förderung die Entwicklung der letzten Jahre im Bereich erneuerbare Energien weder in Deutschland noch international möglich gewesen wäre. Insbesondere China habe durch den Ausbau der Photovoltaikindustrie dafür gesorgt, dass die Kosten für Photovoltaikanlagen stark gefallen seien. In den USA herrsche die Meinung vor, Deutschland sei weltweit der "Pacemaker", der Schrittmacher für die "Marktfähigkeitmachung der erneuerbaren Energien" gewesen. Deutschland habe, anders als andere Länder, einem rückwirkenden Eingriff in die EEG-Umlage widerstanden.

Anschließend kam der Geschäftsführer vom Deutschen CleanTech Institut mit Sitz in Bonn, Philipp Wolff, zu Wort: Das EEG sei "ein ganz wichtiges, 60-70fach kopiertes Erfolgsmodell", das durch Fukushima eine Beschleunigung erfahren habe. Die EEG-Novelle lenke den Fokus und die Investitionsströme "endlich auf andere Bereiche und Themen". Denn Clean Tech(nologies) seien nicht nur umweltfreundliche Energien und Energiespeicherung, sondern es gehörten fünf weitere Leitmärkte dazu: Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Wasserwirtschaft, nachhaltige Mobilität, Rohstoff- und Materialeffizienz sowie Energieeffizienz.

Für Andreas Flamm, Director Regulatory Affairs Europe bei der Münchner Entelios AG, einem Anbieter von Demand Response-Lösungen und virtuellen Kraftwerken zum Management von dezentralen elektrischen Verbrauchern, Speichern und Erzeugern, bedeutet die EEG-Novelle "keinen Kurswechsel", sondern die Richtung bleibe dieselbe, aber "man gucke auch nach links und rechts".

Christoph Dany, bei den Stadtwerken München für energiewirtschaftliche Grundsatzfragen zuständig, äußerte sich als einziger Diskutant ambivalent: "Wir sind mit der EEG-Novelle insgesamt zufrieden. Sie enthält viele richtige Gedanken, die aber zeitlich weit nach hinten geschoben wurden. Außerdem sind ein paar Stolpersteine und Kröten drinnen, die wir schlucken müssen".

Die Schlussworte übernahmen Dr. Werner Schnappauf und Philipp Wolff. Ersterer verwies darauf, dass die zentrale Frage der Energiewende der Netzausbau sei, denn man müsse den im Norden günstig produzierten Windstrom in den energieintensiven Süden, vor allem nach Bayern und Baden-Württemberg, transportieren. Wolff mahnte an, dass sich - wegen des deutschen Perfektionsanspruch es, der hohen Bedeutung von Datensicherheit und Datenschutz in Deutschland sowie der Scheu der Deutschen, moderne Technologien zu implementieren - die US-amerikanischen Verhältnisse mit "smart grids" und "smart homes" nicht ohne weiteres auf Deutschland übertragen ließen.

Die Organisatoren des Abends, Christian Steinle und Alexandru Steininger, wissenschaftlicher Mitarbeiter beziehungsweise wissenschaftliche Hilfskraft am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, zeigten sich mit der Veranstaltung, die mit einem Stehempfang endete, sehr zufrieden: "Wir untersuchen Innovationsprozesse und wollten, dass die Experten Visionen und Szenarien spinnen. Dazu muss man aber die konkreten Auswirkungen der Gesetzesnovelle, die erst ab dem Jahr 2016 erkennbar sein werden, abwarten. Uns ist es jedoch gelungen, mit den Diskutanten über den trockenen Tellerrand des Gesetzes zu schauen und deren Blick für mögliche Auswirkungen der Novelle auf CleanTech-Innovationen zu schärfen".

Auszeichnung  |  14.10.2014

Auszeichnung für die Habilitationsschrift von Rupprecht Podszun

Prof. Dr. Rupprecht Podszun

Die am Max-Planck-Institut entstandene Habilitationsschrift "Wirtschaftsordnung durch Zivilgerichte" von Rupprecht Podszun ist mit einem Roman-Herzog-Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft ausgezeichnet worden. Der Preis wird vom Verband der Bayerischen Wirtschaft und dem Roman Herzog Institut vergeben. In gedruckter Form ist die Arbeit gerade in der Reihe Jus Privatum im Verlag Mohr Siebeck erschienen.

Rupprecht Podszun war von 2007-2012 Wissenschaftlicher Referent am Institut im Team von Prof. Dr. Josef Drexl. Inzwischen wurde Rupprecht Podszun auf einen Lehrstuhl an der Universität Bayreuth berufen, dem MPI ist er als Affiliated Research Fellow weiterhin verbunden. In seiner Habilitationsschrift untersucht er die Frage, wie die Zivilgerichte mit Streitigkeiten umgehen, die in der Folge von Deregulierungs- und Privatisierungsmaßnahmen neu entstanden oder aus dem Bereich des Öffentlichen Rechts in das Privatrecht wanderten. 

Auszeichnung  |  13.10.2014

Fabian Kühnhausen receives "Outstanding Doctoral Student Paper Award"

Fabian Kühnhausen

Fabian Kühnhausen, Research Fellow at the MPI and PhD Candidate at the LMU Munich, received the "Outstanding Doctoral Student Paper Award" for his paper "Financial Innovation and Fragility" from the Eastern Finance Association. He presented the paper at the 2014 Annual Meeting of the Eastern Finance Association in Pittsburgh, USA.In his paper, Fabian Kühnhausen empirically investigates the relationship of innovative activity by financial services firms on their individual stability. Using a unique data set that counts financial innovation in the USA, he can show that financial innovation negatively affects firm stability.The paper is available at SSRN.

Verschiedenes  |  23.07.2014

Erfolgreiches DFG-Projekt EDaWaX geht in zweite Förderphase

EDaWaX ist ein Kooperationsprojekt des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD), des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb, der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). 

Am Projekt beteiligte Forscher des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb sind Dietmar Harhoff, Direktor am Institut und Leiter der wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung, und Frank Mueller-Langer, wissenschaftlicher Referent am Institut.


In den Wirtschaftswissenschaften werden empirische Untersuchungen zur Überprüfung und Weiterentwicklung von theoretischen Modellen immer wichtiger. Dies schlägt sich auch in einer steigenden Anzahl von empirischen Beiträgen in Fachzeitschriften nieder, bei denen die Autoren eigene Forschungsdaten erhoben oder externe Datensätze verarbeitet haben. Allerdings gibt es bislang kaum effektive Möglichkeiten, diese Forschungsdaten im Kontext der zugehörigen Zeitschriftenartikel zu replizieren, zu prüfen oder für eine Nachnutzung und zur Unterstützung des wissenschaftlichen Diskurses bereit zu stellen.


Das von der DFG geförderte Projekt EDaWaX stellt sich diesen Aufgaben und verfolgt insbesondere das Ziel, ein publikationsbezogenes Datenarchiv für Fachzeitschriften zu entwickeln.


Im Rahmen des Projekts wurden dabei zunächst die heutigen Herausforderungen, wie sie insbesondere durch fehlende Anreizstrukturen bei der Replikation von Forschungsergebnissen und bei der Mehrfachnutzung von Daten bestehen, systematisch aufbereitet. Parallel dazu wurden bereits existierende technische und organisatorische Lösungen im Kontext von wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften und Datenarchiven analysiert und unter besonderer Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen in Hinblick auf ihre Eignung für die Anforderungen des Projekts EDaWaX untersucht.


Auf Basis der Analyseergebnisse wird nun in einem zweiten Schritt, dessen Förderung jetzt bewilligt wurde, ein Metadatenschema für die Beschreibung und Auszeichnung der Daten entwickelt und ein Regelwerk zur schemakonformen Transformation der Beschreibungen und Daten erstellt.


Weitere Informationen:

EDaWaX II - Weiterentwicklung der Pilotapplikation zu einer integrierten Produktivanwendung für das Forschungsdatenmanagement von wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschrifte

ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften

EDaWaX - European Data Watch Extended

Auszeichnung  |  04.07.2014

Stephan Schrader-Preis ‒ Munich Best Paper Award Entrepreneurship Studies

Am Freitag, den 4. Juli 2014, wurde am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb der Stephan Schrader-Preis ‒ Munich Best Paper Award Entrepreneurship Studies verliehen.

Die diesjährigen Preisträger sind Ulrich Kaiser, Lehrstuhl für Entrepreneurship der Universität Zürich, und Nikolaj Malchow-Møller, Department of Business and Economics, University of Southern Denmark. Prämiert wurde ihr Aufsatz "Is Self-Employment Really a Bad Experience? The Effects of Previous Self-Employment on Subsequent Wage-Employment Wages", erschienen im Journal of Business Venturing (2011). Der Preis wurde überreicht von Dietmar Harhoff, Direktor am Max- Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb und Leiter der wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung.


Der Stephan Schrader-Preis ist mit 5000€ dotiert und wird gestiftet von der Entrepreneurship Deutschland Stiftung. Er wird für Publikationen vergeben, die in hochrangigen internationalen Zeitschriften erschienen sind, einen signifikanten Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung im jeweiligen Feld leisten und von hoher praktischer Relevanz sind.


Der Preis wird in Erinnerung an den herausragenden Forscher Prof. Dr. Stephan Schrader verliehen, der 1994 das Institut für Innovationsforschung und Technologiemanagement (INNO-tec) der Ludwig-Maximilians-Universität gründete, dieses bis zu seinem Tod 1997 leitete und seinen Schülern und Kollegen stets auch durch seine beeindruckende Persönlichkeit in Erinnerung bleiben wird.


Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch ein wissenschaftliches Komitee. Diesem gehören neben Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D. an: Oliver Alexy (Technische Universität München), Dominique Foray (Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne), Joachim Henkel (Technische Universität München), Eric von Hippel (Massachussetts Institute of Technology), Holger Patzelt (Technische Universität München), Ammon Salter (University of Bath) und Achim Walter (Universität Kiel).


Im Rahmen der Veranstaltung "Munich Best Paper Awards" erfolgte gleichzeitig die Verleihung des Theo Schöller-Preises - Munich Best Paper Award in Innovation Management Studies, überreicht von Joachim Henkel, Dr. Theo Schöller-Stiftungslehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement der Technischen Universität München. Ausgezeichnet wurde Katja Rost, Soziologisches Institut der Universität Zürich, für ihren Artikel "The Strength of Strong Ties in the Creation of Innovation", erschienen in Research Policy (2011).


Weitere Informationen:

Prof. Dr. Ulrich Kaiser, Lehrstuhl für Entrepreneurship der Universität Zürich

Prof. Dr. Katja Rost, Soziologisches Institut der Universität Zürich

Dr. Theo Schöller-Stiftungslehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement, Technische Universität München