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Drittmittelgefördertes Projekt
Innovation and Entrepreneurship Research

European Data Watch Extended (EDaWaX)

Die Verfügbarkeit von publikationsbezogenen Forschungsdaten ist eine notwendige Voraussetzung, um bestehende Forschungsergebnisse überprüfen, bestätigen und erweitern zu können. Allerdings stellen Wirtschaftswissenschaftler ihre Forschungsdaten meist nicht proaktiv frei zur Verfügung – weder zur Förderung des wissenschaftlichen Diskurses noch zur Nachnutzung oder zu Replikationszwecken. Von dieser Beobachtung ausgehend untersuchen Forscher am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb im Rahmen des Projektes European Data Watch Extended (EDaWaX), welche Anreize es wahrscheinlicher machen, dass Daten freiwillig weitergegeben werden.

Eine breit angelegte Online-Befragung bei deutschen Wirtschaftswissenschaftlern geht derzeit der Frage nach, wie Anreize geschaffen werden können, um einen möglichst breiten und offenen Zugang zu Datensätzen zu erzielen.

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte EDaWaX-Projekt hat das Ziel, ein publikationsbezogenes Datenarchiv für wirtschaftswissenschaftliche Fachzeitschriften zu entwickeln. Im Rahmen des Projekts untersuchen Forscher am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb Anreizmechanismen für eine freiwillige und verpflichtende Weitergabe von publikationsbezogenen Forschungsdaten. Das EDaWaX-Projekt verbindet wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenforschung über Anreizmechanismen zur Förderung freiwilliger und verpflichtender Datenweitergabe mit infrastrukturpolitischen Elementen. Diese sollen Forscherinnen und Forschern die Weitergabe publikationsbezogener Forschungsdaten sowie Fachzeitschriften die Pflege eines Forschungsdatenarchivs erleichtern.

An diesem Projekt ist der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD), das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb (MPI-IC), das Forschungsdatenzentrum des SOEP (RDC SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), und die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) beteiligt.

Personen

Beteiligte Wissenschaftler

Dr. Frank Mueller-Langer,
Dr. Patrick Andreoli-Versbach (bis 30.06.2013),
Sven Vlaeminck (ZBW),
Dr. Brigitte Preissl (ZBW),
Olaf Siegert (ZBW),
Dr. Hendrik Bunke (ZBW)

Forschungsfelder

Wissenschafts-, Forschungs- und Innovationspolitik