The [IP]² Organizing Team was happy to have Dr. Bertram Huber for the fourteenth seminar of the series on April 29, 2013
His presentation was entitled "Intellectual Property and Climate Change Mitigation". Dr. Huber is a principal of IP*SEVA (Intellectual Property for Sustainable Energy Ventures) which offers its services globally in the fields of IP strategy and technology contracts, including licensing and R&D collaboration. Previously, he has served in the IP division of the Bosch Group for over 20 years in various capacities, his last role being the Head of Corporate IP and the Senior Vice President at Robert Bosch GmbH.
In his presentation, Dr. Huber talked about how global R&D collaborations are indispensable to tackle climate change challenges faced today. He elaborated on the contributions made by the private sector, by patent offices and highlighted specific proposals for the IP field such as improved patent-information systems and greening of patent laws. He concluded that global agreements and commitments are vital and, due to various systems and mechanisms already in place, a new paradigm for the prevailing patent regime is not needed to mitigate effects of climate change.
Die Finanz- und Wirtschaftskrisen der vergangenen Jahre haben den Glauben an die Marktwirtschaft schwer erschüttert. Welche Lehren aus ihnen zu ziehen sind und welche Rolle das Recht dabei spielt, ist derzeit Gegenstand kontrovers geführter Debatten. Einen Beitrag dazu leisten jetzt Wolfgang Fikentscher, Philipp Hacker und Rupprecht Podszun vom Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht in München: In ihrem Buch „FairEconomy. Crises, Culture, Competition and the Role of Law” setzen die drei Rechtswissenschaftler auf eine Stärkung der privaten Rechtsdurchsetzung und den Grundwert der Fairness.
Ausgangspunkte ihrer Argumentation sind die anthropologischen Wurzeln und kulturellen Voraussetzungen von Wirtschaft. Wenn wirtschaftliches Handeln so verstanden wird, kann sich Wirtschaftspolitik nicht mehr in ökonomischer Modellrechnung erschöpfen. Die Werte Freiheit, Fairness und Verantwortung rücken die Forscher in den Mittelpunkt ihrer Betrachtung. Sie plädieren dafür, die normativen Grundpfeiler der Marktwirtschaft durch rechtliche Regelungen abzusichern; die bestehenden Regeln waren offensichtlich nicht geeignet, die Krise aufzuhalten. Die Autoren fordern daher moderne Reformen für Kartell-, Lauterkeits- und Deliktsrecht: Sie schlagen unter anderem vor, im Kartellrecht stärker auf die Finanzkraft von Unternehmen und ihre Systemrelevanz abzustellen statt – wie bisher – auf Marktanteile in eng definierten Märkten.
Auch die Haftung von Finanzinstitutionen sollte verschärft werden: Wer überkomplexe oder riskante Finanzprodukte anbietet, muss bei Verlusten auch teilweise dafür einstehen. Fikentscher, Hacker und Podszun setzen dabei im Gegensatz zu zahlreichen Politikern nicht auf eine Ausweitung der Bürokratie zur Durchsetzung solcher Regeln: Sie möchten die Akteure selbst in die Pflicht nehmen und das „private enforcement“ stärken. Ihr Konzept ist aber keine Utopie: Bereits jetzt gibt es im europäischen Recht und in den Verträgen der Welthandelsorganisation wichtige Ansatzpunkte, um Reformen schnell und wirksam umsetzen zu können. So entsteht vor dem Auge des Lesers die Rahmenordnung für eine nachhaltige Marktwirtschaft – eine FairEconomy.
Die Autoren: Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Fikentscher, LL.M. (Michigan), Emeritus der Ludwig-Maximilians-Universität München und Gastprofessor an zahlreichen Universitäten, ist einer der profiliertesten Wirtschaftsrechtler seiner Generation und Deutschlands führender Rechtsanthropologe. Philipp Hacker promoviert in Berlin zu Fragen des Einflusses von behavioral economics auf das europäische Privatrecht. Priv.-Doz. Dr. Rupprecht Podszun ist Senior Research Fellow am Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht in München und vertritt seit dem Wintersemester 2012/2013 einen Lehrstuhl für Zivil- und Wirtschaftsrecht an der Universität Bayreuth.
Das Buch FairEconomy. Crises, Culture, Competition and the Role of Law ist im Verlag Springer (Heidelberg/New York) erschienen.
- Dr. Bertram Huber
Dr. Bertram Huber, a principal of IP*SEVA - Intellectual Property for Sustainable Energy Venture, is an international intellectual property expert based in Backnang (near Stuttgart), Germany. He will be speaking on the topic "Intellectual Property and Climate Change Mitigation" on April 29, 2013. The event will take place between 6 and 7 PM in the seminar room E10 of the Max Planck Institute for Intellectual Property and Competition Law, Marstallplatz 1.
Dr. Huber is Rechtsanwalt (Attorney-at-law) under German law and holds a Doctor degree in Law (Dr. jur.) from the University of Tuebingen. As former Senior Vice President of Robert Bosch GmbH, and Head of Corporate IP, Dr. Bertram Huber was responsible for the global IP activities of the Bosch Group. He is also serving as the Chairman of the Board of Trustees of Munich Intellectual Property Law Center (MIPLC). Apart from clean energy, his focus is on IP strategy and management on a global scale, technology collaboration, licensing and patent commercialization.
He was the Past President of LES (Licensing Executives Society) Germany and GRUR - Deutsche Gesellschaft für Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (German Association for Intellectual Property and Copyright), and continues to be an active member of several IP organizations and German industry associations.
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- CLIP Principles
„The smartphone battle“: Unter diesem Schlagwort fanden 2011 die gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Herstellern von Smartphones und Tablet-PCs auf vier Kontinenten ein weltweites Medienecho. Sie sind nur eines von vielen Beispielen für die Internationalisierung von Rechten des geistigen Eigentums. In deutlichem Kontrast zur fortschreitenden Globalisierung des Handels und der wachsenden Bedeutung des Internets herrscht auf diesem Rechtsgebiet traditionell der Grundsatz der Territorialität. Grundregeln für das Internationale Privat- und Zivilprozessrecht des geistigen Eigentums hat jetzt eine 2006 durch das Münchner Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht und das Hamburger Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht ins Leben gerufene Forschungsgruppe unter Mitwirkung von Wissenschaftlern aus sechs europäischen Staaten geschaffen.
Mit dem im Verlag Oxford University Press erschienenen Band Conflict of Laws in Intellectual Property legt die European Max Planck Group on Conflict of Laws in Intellectual Property die Ergebnisse ihrer sich über sieben Jahre erstreckenden Forschungsarbeit in englischer Sprache vor: Die Principles on Conflict of Laws in Intellectual Property, kurz CLIP Principles, bilden ein differenziertes Regelwerk, das Fragen der gerichtlichen Zuständigkeit, des anwendbaren Rechts sowie der Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Entscheidungen verknüpft. Die Publikation enthält außerdem zu jeder Vorschrift ausführliche Erläuterungen zur Auslegung sowie rechtsvergleichende Anmerkungen hinsichtlich europäischer, nordamerikanischer und ostasiatischer Regeln.
Die Herausgeber seitens des Max-Planck-Instituts für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht sindJosef Drexl und Annette Kur, seitens des Max-Planck-Instituts für Privatrecht Jürgen Basedow undChristian Heinze. Mitherausgeber sind außerdem Pedro de Miguel Asensio, Graeme Dinwoodie, Jean-Christophe Galloux, Axel Metzger, Alexander Peukert und Paul Torremans.
Im globalen Kontext zählt das CLIP-Projekt zu den wichtigsten Forschungsprojekten zur Reform des Internationalen Privat- und Verfahrensrechts des geistigen Eigentums. Wissenschaftlergruppen in den USA, wo das American Law Institute 2008 einen maßgeblichen Regelungsvorschlag vorlegte, wie auch in Asien machten sich in den vergangenen Jahren die Erarbeitung von Lösungsmodellen zur Aufgabe. 2009 diskutierten Mitglieder der CLIP-Gruppe bei einer Konferenz in Tokio ihre ersten Arbeitsergebnisse mit den Wissenschaftlern eines parallel ausgerichteten japanischen Projekts. Dieser Austausch fand in Publikation Intellectual Property in the Global Arena – Jurisdiction, Applicable Law and the Recognition and Enforcement of Judgements in Europe, Japan and the US , erschienen 2010 im Verlag Mohr Siebeck, ihren Niederschlag. Eine Arbeitssitzung, die die CLIP-Gruppe mit Vertretern der UN-Organisation für internationales Handelsrecht (UNCITRAL) 2010 in Hamburg abhielt, war Fragen der Kreditsicherungsrechte an geistigem Eigentum gewidmet. Die Abschlusskonferenz in Berlin 2011, stieß auf reges Interesse bei Praktikern und Wissenschaftlern aus drei Kontinenten - darunter Vertreter von Justiz und Schiedsgerichtsbarkeit sowie zahlreicher internationaler Organisationen.
Die CLIP Principles sind im Volltext in englischer Sprache sowie in deutscher, chinesischer und spanischer Übersetzung unter www.cl-ip.eu abrufbar.
Der Wirtschafts- und Wissenschaftsbeirat des Europäischen Patentamtes ESAB (Economic and Scientific Advisory Board) unter Vorsitz von Professor Dietmar Harhoff, dem neuen Direktor am Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht und Leiter der Abteilung Munich Center for Innovation and Entrepreneurship Research (MCIER), hat basierend auf den wichtigsten Ergebnissen seiner Arbeit des letzten Jahres Empfehlungen zur Verbesserung des Patentsystems formuliert, die in einer Erklärung enthalten sind. Daneben gibt der Beirat Berichte über drei Workshops heraus, die er 2012 zur Patentqualität, zur Rolle der Gebühren und zu Patentdickichten durchgeführt hat.
In all diesen Publikationen hebt der Beirat die Bedeutung der Patentqualität für die Innovationsförderung hervor. Er weist darauf hin, dass zur Verbesserung der Patentqualität in den Phasen vor wie auch nach der Patenterteilung Handlungsbedarf besteht. In der Phase vor der Erteilung sind konkrete Maßnahmen erforderlich, um die Patentprüfung zu beschleunigen und ihre Qualität zu steigern. Nach der Erteilung gilt es, das Einspruchs- oder Überprüfungsverfahren sowie das Streitregelungssystem zu verbessern. Zu Letzterem erwartet man sich von der Schaffung des einheitlichen europäischen Patentgerichts einen maßgeblichen Beitrag.
In seiner dritten Studie stellt der Beirat klar, dass er "Patentdickichte" nicht für die Wurzel der Probleme im Patentsystem hält. Er kommt zu dem Schluss, dass Maßnahmen zur Steigerung der Patentqualität dazu beitragen könnten, die Komplexität des Systems zu verringern und dadurch indirekt Patentdickichte zu bekämpfen.
Auf seiner zweiten Jahrestagung im Januar 2013 in München verabschiedete der Beirat außerdem seine drei Themenschwerpunkte für 2013: die wirtschaftlichen Auswirkungen des einheitlichen Patents und des einheitlichen Patentgerichts - zwei Fragen, denen aufgrund der jüngsten Entscheidungen auf EU-Ebene besondere Bedeutung zukommt - und die etwaigen Folgen einer Neuheitsschonfrist in Europa aus wirtschaftlicher Sicht.
Weitere Informationen:
ESAB
Empfehlungen zur Verbesserung des Patentsystems (Februar 2013)
Bericht zum Workshop über Patentdickichte (Leuven, 26. September 2012)
Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D., ist mit Wirkung zum 1. März 2013 zum Direktor am Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht in München berufen worden. Der Innovationsforscher leitet dort das neu gegründete Munich Center for Innovation and Entrepreneurship Research (MCIER). Zuvor leitete Prof. Harhoff seit 1998 das Institut für Innovationsforschung, Technologiemanagement und Entrepreneurship (INNO-tec) der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU). Er bleibt der Universität als Honorarprofessor an der Fakultät für Betriebswirtschaft erhalten. Dietmar Harhoff ist auch Direktor des Entrepreneurship Centers der LMU sowie seit Februar 2007 Vorsitzender der von der Bundesregierung berufenen Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI). Zuletzt hatte der Innovationsforscher Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am Mittwoch, 27. Februar 2013, das Jahresgutachten 2013 der EFI übergeben.
Mit der Errichtung des MCIER baut das Max-Planck-Institut seine führende Rolle in der Grundlagenforschung zu Fragestellungen rund um den Schutz immaterieller Güter, wie etwa Erfindungen oder Schöpfungen, zur rechtlichen Regulierung von Wettbewerbsmechanismen und -verhalten aus. Am MCIER werden in den sechs Forschungsfeldern „Schutzrechtsysteme und Innovation“, „Wissenschafts-, Forschungs- und Innovationspolitik“, „Innovationsmanagement“, „Kultur, Institutionen und Innovation“, „Entrepreneurship und Innovation“ sowie „Innovationsmotive und Innovationsverhalten“ grundlegende Fragen zu Innovations- und Entrepreneurship-Prozessen untersucht.
Die neue Forschungsabteilung verfolgt damit Themen, die bisher unter Prof. Harhoffs Leitung am Institut für Innovationsforschung, Technologiemanagement und Entrepreneurship (INNO-tec) der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) bearbeitet wurden, in erweitertem Rahmen weiter. Durch die Etablierung des MCIER wird zudem die interdisziplinäre Erforschung von Fragestellungen an der Schnittstelle zwischen den Rechtswissenschaften sowie den Betriebs- und Volkswirtschaftslehren am Max-Planck-Institut weiter gestärkt.
Max Planck Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht gibt eine Stellungnahme zum Vorschlag der Kommission zu einer Richtlinie über die kollektive Wahrnehmung von Urheber- und verwandten Schutzrechten und die Vergabe von Mehrgebietslizenzen für die Online-Nutzung von Rechten an Musikwerken im Binnenmarkt heraus.
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Um die Stellungnahme herunterzuladen, klicken Sie hier.
Forschung und Praxis in Immaterialgüterrecht und Innovationsmanagement besser zu vernetzen ist das Kernanliegen der Initiative „[IP]² - Intellectual Property in Practice“. Kürzlich fand das zehnte Seminar der von Doktoranden der International Max Planck Research School for Competition and Innovation (IMPRS-CI) organisierten Reihe statt – ein kleines Jubiläum. Dr. Stuart Goose, Director of Venture Technology am Siemens Technology-To-Business-Center (TTB), referierte dabei zum Thema „Siemens TTB: Our Flavour of Open Innovation“.
Entstanden ist die Initiative als Ergänzung zum Angebot der klassischen akademischen Vorträge am MPI, erklärt Thimo Pascal Stoll: „Es gab Bedarf für ein Forum, in dem sich Wissenschaft und Praxis regelmäßig austauschen können.“ Der Doktorand, der [IP]² mitinitiiert hat, ergänzt: „Wir möchten unser Institut in seinem Bestreben unterstützen, Forschung im sprichwörtlichen Elfenbeinturm zu vermeiden und aus dem Dialog mit der Praxis spannende Impulse für die Forschung gewinnen.“ Ein Ansatz, der auf das Wohlwollen der Direktoren des MPI traf.
Dieser „Blick über den Tellerand“ stößt auf kontinuierlich wachsende Resonanz: Neben den Doktoranden der IMPRS-CI nehmen zunehmend Mitarbeiter und Stipendiaten des MPI sowie Masterstudenten und Doktoranden der Münchener Rechts- und Management-Lehrstühle teil. Zudem beteiligen sich mittlerweile auch interessierte Anwälte und Mitarbeiter Münchner Unternehmen an den Diskussionen. Die Anwesenden profitieren neben der interdisziplinären und internationalen Zusammensetzung der Teilnehmer auch vom breit gefächerten Themenspektrum der im Schnitt einmal im Monat stattfindenden Seminare – und dem innovativen Konzept: „Der Referent befasst sich zunächst in einem halbstündigen Vortrag mit einer spezifischen, inhaltlich relevanten Herausforderung, mit der sich seine Organisation gegenwärtig konfrontiert sieht.“, skizziert Stoll den Ablauf. „In der darauffolgenden Diskussion werden dann ebenfalls 30 Minuten lang vertiefende Fragen und solche zum sonstigen Aufgabenbereich und den Erfahrungen des Redners gestellt. Dadurch ergeben sich vielfach Ansatzpunkte für künftige Forschungsprojekte.“ Die Referenten sind hochrangige Vertreter namhafter Unternehmen wie Adidas, BMW, EADS, SAP und Siemens.
Mit diesem Erfolg gibt sich das vierköpfige Organisationsteam um Stoll aber noch nicht zufrieden: Bereits in der Vorbereitung ist ein Konzept für Podiumsdiskussionen. Es soll im kommenden Frühjahr realisiert werden.
Weitere Informationen unter www.imprs-ci.ip.mpg.de/en/pub/research/ip2.cfm
Das Buch „Competition Policy and the Economic Approach - Foundations and Limitations“ gibt es jetzt auch als kostengünstige Paperback-Ausgabe. Das gab der Verlag Edward Elgar Publishing bekannt. Das bereits im Jahr 2011 als Hardcover-Ausgabe veröffentlichte, rund 350 Seiten starke Werk bietet Essays führender Experten aus Wettbewerbsökonomik und Kartellrecht.
Weitere Informationen zum Werk unter www.e-elgar.co.uk/bookentry_main.lasso?id=13786
Die Universität Stockholm verlieh Prof. Dr. Annette Kur den Titel eines „doctor philosophiae honoris causa“. Die Wissenschaftliche Referentin am Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht in München (MPI) erhielt die Ehrendoktorwürde für Ihre herausragenden und langjährigen Arbeiten zum nordischen Recht. Die offizielle Verleihung des Titels fand jetzt bei einem Festakt im Stockholmer Rathaus statt.
Prof. Dr. Kur beschäftigt sich seit ihrer Zeit als Stipendiatin am MPI im Jahr 1976 mit dem Recht der nordischen Länder. Seit 1980 forscht die Juristin in diesem Bereich als Wissenschaftliche Referentin. Sie unterhält enge und intensive Beziehungen zu Universitäten in Oslo, Stockholm, Kopenhagen und Helsinki.
PD Dr. Thomas Jaeger wurde jetzt von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) die Lehrbefugnis für die Fächer Europäisches Privatrecht, Europarecht, Wirtschaftsrecht, Immaterialgüterrecht, Zivilverfahrensrecht und Rechtsvergleichung erteilt. Damit fand das Habilitationsverfahren des Wissenschaftlichen Referenten am Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht (MPI) seinen erfolgreichen Abschluss. Die bei Prof. Dr. Josef Drexl, Prof. Dr. Reto M. Hilty und Prof. Dr. Rudolf Streinz entstandene Habilitationsschrift trägt den Titel „System einer Unionsgerichtsbarkeit für Immaterialgüterrechte“.
Eingeflossen in Jaegers Habilitationsschrift sind insbesondere die Ergebnisse seiner Untersuchungen am MPI, die im Forschungsfeld „Strukturfragen der Rechtsdurchsetzung“ angesiedelt waren. Die Arbeit widmet sich im Schnittpunkt von Immaterialgüterrecht und Unionsrecht den Systemen der Immaterialgüterrechtsdurchsetzung im Binnenmarkt. Ausgehend von den Defiziten der einzelnen Materien nimmt Jaeger dabei eine sukzessive schutzrechtsübergreifende Perspektive ein, für die er auf rechtsvergleichender Grundlage und in Auseinandersetzung mit den über die Jahre geführten Diskussionen zu den Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Modelle eine einheitliche Lösung entwickelt.
„Die Annahme, das in der Arbeit vorgeschlagene Idealmodell habe im kurz- bis mittelfristigen politischen Umfeld eine Chance auf Realisierung, ist vermessen optimistisch“, so Jaeger. „Mit Blick darauf werden bereits in der Arbeit selbst funktionsreduzierte Alternativen vorgeschlagen.“ Weiter ist der Wissenschaftler überzeugt: „Die in die Ergebnisse der Habilitation gegossene Forschung am Institut ist aber ungeachtet einer möglichen Umsetzung eines konkret vorgeschlagenen Modells dafür von Wert, die laufenden Diskussionen zu Gerichtsmodellen auf europäischer Ebene auf Grundlage fundierter Grundlage zu begleiten, auf Fehlentwicklungen rasch reagieren und kurzfristige Auswege vorschlagen zu können, ohne in der tagespolitischen Diskussion den Blick für das größere Ganze des Durchsetzungssystems zu verlieren.“
Im Zusammenhang mit der zu den Systemen der Unionsgerichtsbarkeit für Immaterialgüterrechte betriebenen Forschung begleitet und kommentiert Jaeger nicht zuletzt die aktuellen politischen Entwicklungen rund um die Schaffung eines einheitlichen materiellen Patentrechts mit flankierender Patentgerichtsbarkeit. Neben ihrer Diskussion in Gastkommentaren und Einzelaufsätzen war er insbesondere für die Formulierung einer Stellungnahme des Instituts zum Thema federführend (Jaeger, Hilty, Drexl, Ullrich: Comments of the Max Planck Institute for Intellectual Property, Competition and Tax Law on the 2009 Commission Proposal for the Establishment of a Unified European Patent Judiciary IIC 2009, 817).
Habilitation erfolgreich abgeschlossen: Dr. Rupprecht Podszun legte an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) die höchstrangige Hochschulprüfung in Deutschland ab. Der Wissenschaftliche Referent am Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht (MPI) erhielt die Lehrbefugnis für die Fächer Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Wirtschaftsrecht, Zivilverfahrensrecht, Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht sowie Rechtstheorie. Seine Habilitationsschrift trägt den Titel „Wirtschaftsordnung durch Zivilgerichte“; sie entstand bei Prof. Dr. Josef Drexl. Den Probevortrag vor der Juristischen Fakultät der LMU hielt Podszun zum Thema „Störerhaftung im Urheberrecht“.
In seiner Habilitationsschrift forschte der Jurist über den institutionellen und verfahrensrechtlichen Wandel in deregulierten Märkten. In methodischer Hinsicht basiert seine Arbeit auf einer evolutionären Rechtsprechungsanalyse und der Entwicklung eines rechtstheoretischen Modells der Legitimation von Rechtsprechungstätigkeit.
Podszun vertritt in seiner Arbeit die These, dass Zivilgerichte zu einer zentralen Ordnungsinstanz der Wirtschaft geworden sind, diese Rolle aber derzeit nur mangelhaft ausfüllen. Beispiel Energiesektor: Die Deregulierung hat dazu geführt, dass Gaspreise nicht mehr von Behörden kontrolliert, sondern in zahllosen Streitigkeiten vor Amts- und Landgerichten zwischen Verbrauchern und Energiekonzernen geprüft werden. Er konstatiert eine „Wende zum Privatrecht“, in der private Initiative und zivilgerichtliche Konfliktlösung immer wichtiger werden – sieht die Zivilgerichte jedoch nur unzureichend auf die neue Rolle vorbereitet. Zur Lösung dessen empfiehlt der Wissenschaftliche Referent umfassende verfahrensrechtliche Reformen.
Im Wintersemester vertritt Podszun, zu dessen Forschungsschwerpunkten Kartell- und Wettbewerbsrecht zählen, den Lehrstuhl von Prof. Dr. Ansgar Ohly an der Universität Bayreuth.
Zum dritten Mal wurde die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (MPG) für ihre familienfreundliche Personalpolitik ausgezeichnet: Nach 2006 und 2009 durchlief die MPG erneut ein Auditverfahren der berufundfamilie gGmbH und bekam von dem gemeinnützigen Unternehmen das begehrte Zertifikat verliehen. Ziel dessen ist, die Balance von Familie und Beruf in den Instituten der MPG weiter zu stärken und die dazu notwendigen Maßnahmen fest in der Unternehmenskultur zu verankern. Ferner sollen die Attraktivität im internationalen Umfeld erhöht, hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewonnen und die Motivation der Beschäftigten durch bessere Randbedingungen gesteigert werden.
So sieht die aktuelle Selbstverpflichtung der Forschungsgesellschaft unter anderem vor, den Führungsrahmen für Familienbewusstsein dezidiert zu gestalten. Dazu gehört, das Thema Familie und Beruf in verpflichtende Seminare zum Personalmanagement von Führungskräften einzuflechten und bei Mitarbeiter- oder Statusgesprächen gezielt abzufragen. Es gilt ferner, die themenspezifische Kommunikation von der Generalverwaltung in die Institute zum Beispiel über die Verwaltungsleitertagungen zu intensivieren und die entsprechende interne Kommunikationsebene in den Max-Planck-Instituten auszubauen sowie die Positionen der dortigen Gleichstellungsbeauftragten zu stärken. Außerdem sollen weitere Möglichkeiten der Telearbeit eruiert und vorhandene Rollenmodelle von Vätern beispielhaft dargestellt werden.
Glich die erste Auditierung noch einer Bestandsaufnahme, orientierten sich die beiden Folgeverfahren immer stärker am Reifegrad der familienbewussten Personalpolitik. Der Fokus richtete sich auf deren Überprüfung und unternehmensspezifische Vertiefung. Die Auditoren ziehen dazu auch die Berichte heran, die die Max-Planck-Gesellschaft im Jahresturnus nach Umfragen in allen Max-Planck-Instituten abzuliefern hat.
Die berufundfamilie gGmbh zeichnete neben der MPG weitere 370 Arbeitgeber mit dem Zertifikat für familienbewusste Personalpolitik aus. Bundesweit sind mittlerweile 998 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen Träger des begehrten Logos. Insgesamt profitieren rund 1,9 Millionen Beschäftigte und 1,2 Millionen Studierende von dem Audit.
Weitere Informationen unter www.berufundfamilie.de im Internet.
Auszeichnung für Dr. Frank Müller-Langer: Der Wissenschaftliche Referent am Münchner Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht und akademische Koordinator der International Max Planck Research School for Competition and Innovation (IMPRS-CI) erhielt den „RERCI Best Paper Prize 2011“. Mit dem Preis wurde der Ökonom für seinen gemeinsam mit Marc Scheufen vom Hamburger Institut für Recht und Ökonomik verfassten Aufsatz „The Google Book Search Settlement: A Law and Economics Analysis“ ausgezeichnet.
Im Dezember 2004 initiierte Google das Projekt „Google Books“, vormals „Google Book Search“. Dessen Ziel ist, mittels Digitalisierung das in Büchern verkörperte Wissen für eine Volltextsuche weltweit zu erschließen. Kontrovers diskutiert wurde und wird in diesem Kontext das Vorhaben, Bücher auch ohne vorherige Zustimmung der Rechteinhaber einzuscannen. Müller-Langer und sein Co-Autor gehen in ihrem rechtsökonomischen Aufsatz unter anderem auf die Frage ein, wie „Google Books“ eine Lösung für das bislang noch ungelöste Dilemma der verwaisten Werke liefern kann.
Vergeben wird der „RERCI Best Paper Prize“ vom Commitee Board der „Society of Economic Research on Copyright Issues” (SERCI). Die Organisation zeichnet damit jährlich den besten Aufsatz aus, der in der “Review of Economic Research on Copyright Issues” veröffentlicht wird. Der Preis ist mit 1500 Euro dotiert; er wurde beim Konferenzdinner der SERCI-Jahreskonferenz in Washington, D.C., verliehen.
Müller-Langer ist promovierter Diplom-Volkswirt und Diplom-Kaufmann. Er arbeitet seit Oktober 2008 am MPI. Derzeit untersucht der Wissenschaftler Fragen zum freien Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Datensätzen („Open Access“).
Der Artikel ist unter http://ssrn.com/abstract=1775678 abrufbar.
Am 5. März 2012 hat das Institut im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten Projekts von TradeCom Facility einen Evaluierungsbericht zu den kartellrechtlichen Vorschriften des jüngsten Entwurf für ein nigerianisches Wettbewerbs- und Konsumentgesetz abgegeben. Der Federal Competition and Consumer Bill of Nigeria 2012 wurde bislang nicht veröffentlicht. Entsprechend wurde auch das Institut gebeten, seinen Evaluierungsbericht vertraulich zu behandeln.
Dr. Andrea Wechsler, Affiliated Research Fellow am Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht sowie Max Weber Fellow am Europäischen Hochschulinstitut, wurde vom Dr. Theo und Friedl Schöller Forschungszentrum für Wirtschaft und Gesellschaft als Schöller-Fellow 2012 ausgewählt und am 24. Mai 2012 als Preisträgerin und Schöller Fellow ausgezeichnet. Sie erhält das Schöller-Fellowship für ihre Forschung "Die Transformation der Rechtsdurchsetzung in Europa am Beispiel des Kartellrechts," die in Kooperation mit Mitgliedern des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg erfolgen wird. Die Förderung beträgt bis zu 20.000 EUR.
"euvr – Zeitschrift für Europäisches Unternehmens- und Verbraucherrecht/Journal of European Consumer and Market Law" greift relevante und aktuelle Fragestellungen zum europäischen und internationalen Verbraucherrecht auf. Mitherausgeber ist Dr. Rupprecht Podszun, der als Referent am Institut tätig ist.

Die neue Zeitschrift schließt eine Lücke in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem europäischen Verbraucherrecht. Für Verbraucher und Wirtschaft in der EU sind europäische Regelungen inzwischen selbstverständlich, ob beim Internethandel, im Reiserecht oder bei der Werbung. Der Blickwinkel der euvr beschränkt sich nicht auf das traditionelle Verständnis des Verbraucherrechts als Verbraucherschutzrecht, sondern betrachtet das Verbraucherrecht auch aus der Unternehmensperspektive. Verbraucherrecht wird dabei in seinem weitesten Sinn verstanden und schließt auch Fragen des Nutzer- und Passagierrechts ein. Von den Themengebieten des Instituts sind somit nicht nur Lauterkeits- und Kartellrecht für die neue Zeitschrift relevant, sondern auch Fragen des Immaterialgüterrechts.
„Was mich besonders freut“, so Rupprecht Podszun, „ist der europäische Zuschnitt der euvr. Wir bieten ein echtes Forum zum wissenschaftlichen Austausch in der EU.“ Das spiegeln das international besetzte Herausgebergremium und das Editorial Board, in dem renommierte Forscher aus verschiedenen Staaten versammelt sind, wider. Die Beiträge der euvr erscheinen in deutscher oder englischer Sprache, die Aufsätze werden einem double blind peer-review Verfahren unterzogen.
Die erste Ausgabe der Zeitschrift für Europäisches Unternehmens- und Verbraucherrecht (euvr) ist soeben mit einem Editorial der EuGH-Generalanwältin Verica Trstenjak und Aufsätzen zu den Plänen für ein europäisches Kaufrecht (Fryderyk Zoll) und die Folgen der Finanzkrise für den Verbraucherschutz (Iain Ramsay) erschienen. Zusätzlich ergänzen Fallbesprechungen, Gesetzgebungsberichte und aktuelle Informationen das Heft. Weitere Informationen: www.euvr.eu.
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Dr. rer. pol. Frank Müller-Langer, wissenschaftlicher Referent am MPI für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht und akademischer Koordinator der International Max Planck Research School for Competition and Innovation, erhält den "2011 Innovation, Intellectual Property and Competition Policy Grant” des Tilburg Law and Economics Centers für seine Forschung zu optimalen Preissetzungsstrategien akademischer Zeitschriften mit Professor Richard Watt von der Universität Canterbury, Neuseeland. Die Förderung beträgt 15.000 Euro.
The study on “The Revision of Institutional Enforcement Framework of the West African Economic and Monetary Union (WAEMU) Regional Competition Law”, carried out by the Max Planck Institute, is submitted to the WAEMU Commission and presented before the regional Consultative Committee on Competition (CCC).
For more information on the study contact Mor Bakhoum at: mor.bakhoum@ip.mpg.de
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Stellungnahme zum Vorschlag der EU Kommission für eine VERORDNUNG DES
EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES zur Übertragung bestimmter den
Schutz von Rechten des geistigen Eigentums betreffender Aufgaben,
einschließlich der Zusammenführung von Vertretern des öffentlichen und
des privaten Sektors im Rahmen einer Europäischen Beobachtungsstelle für
Marken- und Produktpiraterie, auf das Harmonisierungsamt für den
Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle)
vom 24.5.2011, KOM(2011) 288 endg.
Draft: Prof. Dr. Annette Kur
Supported by: Prof. Dr. Reto M. Hilty and Prof. Dr. Josef Drexl
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Die European Max Planck Group on Conflict of Laws in Intellectual Property (CLIP), ein gemeinsames Projekt des Max-Planck-Instituts für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht, München, mit dem Max-Planck-Institut für Ausländisches und Internationales Privatrecht, Hamburg, präsentiert am 4. und 5. November 2011 die von ihr erarbeiteten "Principles for Conflict of Laws in Intellectual Property" im Rahmen einer Tagung im Berliner Harnack Haus der Öffentlichkeit. Der Text der CLIP Principles ist über die Homepage der European Max Planck Group unter www.cl-ip.eu abrufbar.
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Eine interdisziplinäre Jury hat den Hans-Sauer-Preis Frau Dr. Stephanie Bucher für Ihre Arbeit "Der Schutz von genetischen Ressourcen und indigenem Wissen in Lateinamerika" zugesprochen. Die Jury kam zu dem Urteil, dass die Arbeit sowohl in der Tiefe des Ansatzes -von der internationalen Ebene des Patentrechts über internationale politische Abkommen bis hin zu einer Vielfalt nationaler Arrangements verschiedener Rechtsgebiete-, als auch der disziplinären Breite der Untersuchung hochinnovativ ist und für das Spezialgebiet des Rechts Südamerikas Pionierarbeit leistet.
Die Entstehung von Frau Buchers Arbeit wurde seinerzeit vom Max-Planck-Institut gefördert, die Arbeit erschien dann in der Instituts-Schriftenreihe.
Stellungnahme des Max-Planck-Instituts für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht zur Anfrage des Bundesministeriums der Justiz
vom 6. Juli 2011. Zum Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission über bestimmte zulässige Formen der Nutzung verwaister Werke, KOM(2011)289
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Dr. Martin Pflüger, prize winner, MPI for Intellectual Property and
Competition Law, Munich, 2010 (Presented during the general meeting in June 2011)
"Outstanding scientific achievements are by young scientists and
researchers of the Max Planck Society are honoured with the Otto Hahn
Medal."
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The Max Planck Institute for Intellectual Property, Competition and Tax Law is a research institute within the Max Planck Society for the Advancement of Arts and Science. With its expertise in these areas of law, and an emphasis on comparative analysis, it takes the economic and technological aspects of the law into account. The Max Planck Institute contributes to answering fundamental legal questions and provides impulses for legal developments on the national, European, and international levels. These are the Institute’s comments on the Green Paper.
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The institute participated in its drafting. The opinion is open for signatures until February 7, 2011. It will then be submitted to the European Parliament and other relevant European and national institutions.
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Die vom MPI für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht für die
Europäische Kommission erstellte Trade Mark Study ist von der Kommission zur Veröffentlichung freigegeben worden. Der Text der Studie ist auf dieser Website veröffentlicht.
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Mit Wirkung zum 1. Januar 2011 sind im Wege der Verselbständigung aus dem bestehenden MPI für Geistiges Eigentum-, Wettbewerbs- und Steuerrecht das MPI für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht mit Josef Drexl und Reto Hilty als Direktoren sowie das MPI für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen unter der Leitung von Kai Konrad und Wolfgang Schön hervorgegangen.
Gleichzeitig haben sich diese Institute mit dem MPI für ausländisches und internationales Sozialrecht zum Munich Max Planck Campus for Legal and Economic Research zusammengeschlossen.
Die European Max Planck Group on Conflict of Laws in Intellectual Property (CLIP), ein gemeinsames Projekt des Max-Planck-Instituts für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht, München, mit dem Max-Planck-Institut für Ausländisches und Internationales Privatrecht, Hamburg, präsentiert am 4. und 5. November 2011 die von ihr erarbeiteten "Principles for Conflict of Laws in Intellectual Property" im Rahmen einer Tagung im Berliner Harnack Haus der Öffentlichkeit. Der Text der CLIP Principles ist über die Homepage der European Max Planck Group unter www.cl-ip.eu abrufbar.
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Max-Planck-Institut gibt eine Stellungnahme zum Kommissionsentwurf für eine Gruppenfreistellungsverordnung über Forschungs- und Entwicklungsvereinbarungen sowie dem Entwurf zu Leitlinien über horizontale Kooperationsvereinbarungen ab.
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Herr Dr. Christian Fackelmann wurde für seine Dissertation "Patenschutz und ergänzende Schutzinstrumente für Arzneimittel im Spannungsfeld von Wettbewerb und Innovation" mit der Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet.
Seit 1978 zeichnet die Max-Planck-Gesellschaft jedes Jahr bis zu 40 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende wissenschaftliche Leistungen mit der "Otto-Hahn-Medaille" aus. Diese ist mit einem Anerkennungsbetrag verbunden. Durch die Preisverleihung sollen besonders begabte Nachwuchswissenschaftler zu einer späteren Hochschul- bzw. Forscherkarriere motiviert werden.
Seit 1978 wurden zirka 748 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet.
The American Antitrust Institute (AAI) has expanded the number of International Advisors on its distinguished Advisory Board. Competition experts from Argentina, Germany, India, South Africa, South Korea, and Spain joined the Board in recent weeks. The new representatives join experts from Brazil, Canada, Israel, and the E.U.
"The establishment and enforcement of competition policy is becoming a more important part of national laws worldwide," said AAI President Albert A. Foer. "AAI has been watching this growth, and, in 2010, is expanding the international representation on our Advisory Board, is publishing the forthcoming International Handbook on Private Enforcement of Competition Law, and has launched an International Outreach Committee to assist the development of competition NGO's abroad." The Committee is co-chaired by Penn State Law School Professors Beth Farmer and Stephen Ross.
The newest International Advisors are: Madrid antitrust attorney Pedro Callol; president of the international organization of antitrust academics ASCOLA Joseph Drexl of the Max Planck Institute; former chair of South Africa's Competition Tribunal David Lewis; Argentinean competition attorney Julian Pena; former chair of the ACCC and dean of the Australia and New Zealand School of Government Allan Fels; and head of an important Indian consumer organization and of INCSOC, an organization of international competition advocates, Pradeep Mehta.
The AAI Advisory Board consists of outstanding experts in the fields of antitrust law, economics, and business who provide a unique resource of great experience and wisdom that can be counted on to participate influentially as the AAI operates from day to day.
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Frau Dr. Frauke Henning-Bodewig hat den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht, für das Fachgebiet Wettbewerbsrecht innen.
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Prof. Straus wurde zum Vizepräsidenten der European Academy of Sciences and Arts gewählt.
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Das Plenum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften hat zwölf neue Mitglieder gewählt, davon je sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Philosophisch-historische Klasse und sechs in die Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse. Die Zuwahl erfolgt aufgrund der wissenschaftlichen Leistungen, eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
Dr. Alexander Hellgardt, wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht, wurde am 23. November 2009 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durch Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung ausgezeichnet. Er erhielt den mit 30.000 Euro dotierten ersten Preis in der Sektion „Geistes- und Kulturwissenschaften“. Seine Promotion ist während seiner Tätigkeit am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg entstanden.
Viele Börsenanleger verlieren Geld, weil Firmen, deren Aktien sie kaufen, wichtige Informationen nicht richtig oder nicht rechtzeitig veröffentlichen. Um Investoren besser vor solchen Finanzschäden zu schützen, hat Alexander Hellgardt einen umfassenden Entwurf für eine Neuregelung der Kapitalmarkthaftung vorgelegt. Er schlägt vor, die Informationshaftung der Unternehmen zu verschärfen und auch Emissionsbanken, Abschlussprüfer und Ratingagenturen in die Haftung mit einzubeziehen. Das würde nicht nur die Durchsetzung von Schadensansprüchen erleichtern, sondern auch die Kontrolle der Unternehmen durch die Anleger verbessern.
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The Max Planck Institute for Intellectual Property, Competition and Tax Law is a research institute within the Max Planck Society for the Advancement of Science. With its expertise in these areas of law, and an emphasis on comparative analysis, it takes the economic and technological aspects of the law into account. The Max Planck Institute contributes to answering fundamental legal questions, and provides impulses for legal developments on the national, European and international levels.
The Max Planck Institute hereby submits its comments on the DG Competition discussion paper on the application of Article 82 of the EC Treaty to exclusionary abuses. Although some remarks will be made on the general analytical framework envisaged for exclusionary abuses, the focus of these comments will be on the Commission’s approach to exclusionary abuses involving intellectual property rights.
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The Max Planck Institute for Intellectual Property, Competition and Tax Law is a research institute within the Max Planck Society for the Advancement of Arts and Science. The Max Planck Institute undertakes research on fundamental questions of law in these areas. The Institute regularly advises governmental bodies and other organizations on the national and international level. It has an international approach and places emphasis on the comparative analysis of law as well as economic and technological aspects of legal developments.
The Institute provided comments on the 2005 Green Paper on Damages Actions for the Breach of EC Antitrust Rules. This paper comments on the 2008 White Paper.
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CLIP is a group of scholars in the fields of intellectual property and private international law. It was established in 2004 and meets regularly to discuss issues of intellectual property, private international law and jurisdiction. The Group’s goal is to draft a set of principles for conflict of laws in intellectual property and to provide independent advice to European and national law makers. The Group is funded by the Max-Planck Society.
In December 2005, the European Commission has published the “Proposal for a Regulation of the European Parliament and the Council on the law applicable to contractual obligations (Rome I)” (hereinafter “Rome I-Proposal”) which contains in Art. 4 special rules for contracts relating to intellectual property rights. The Rome I-Proposal was transmitted to the European Parliament and the Council in December 2005. In August 2006, the European Parliament Committee on Legal Affairs published a Draft Report on the Proposal (hereinafter “Rome IDraft Report”) which modified the proposed rules in Art. 4 relating to intellectual property rights.
The Group submits comments on the Rome I-Proposal and the Rome I-Draft Report as far as it differs from the Rome I-Proposal and summarizes the comments at the end of this document.
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CLIP is a group of scholars in the fields of intellectual property and private international law. It was established in 2004 and meets regularly to discuss issues of intellectual property, private international law and jurisdiction. The
Group’s goal is to draft a collection of principles for conflict of laws in intellectual property and to provide independent advice to European and national lawmakers. The Group is funded by the Max Planck Society.
The purpose of this document is to provide input for the report to be prepared by the Commission on the functioning in practice of the Brussels Regulation on Jurisdiction and Enforcement of Foreign Judgments in Civil and Commercial Matters (the Regulation), and to submit proposals for amendment (see Art. 73 of the Regulation).
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Es erscheint notwendig, den Antworten zum Dokument der EG Kommission, „Stakeholder Consultation on Copyright Levies in a Converging World“ vom Juni 2006 eine Reihe von allgemeinen Bemerkungen voranzustellen, damit der allgemeine Zusammenhang und Zweck von gesetzlichen Vergütungsansprüchen, die in diesem Dokument behandelt werden, nicht aus dem Auge verloren wird.
Erstens ist das Dokument unklar in Bezug auf die Art der angesprochenen Vergütungsansprüche: Es benutzt die Worte „Copyright Levies“ und scheint sich damit auf die Vergütung für alle Arten von Nutzungen im Bereich des Urheberrechts (und wahrscheinlich auch im Bereich der verwandten Schutzrechte, obwohl dies nicht genau angegeben wird) zu beziehen. Gleichzeitig scheint das Dokument selbst auf die Vergütung für die private Vervielfältigung beschränkt zu sein. In diesem Zusammenhang sollte angemerkt werden, dass viele Mitgliedstaaten eine Reihe von gesetzlichen Vergütungsansprüchen nicht nur in Bezug auf die private Vervielfältigung, sondern auch in Bezug auf andere Nutzungen, die durch das Gesetz erlaubt werden, vorsehen. Dieser in sich widersprüchliche Gebrauch von Begriffen im Dokument der Kommission scheint auf gewisse Defizite in Bezug auf das allgemeine Verständnis des Konzepts der gesetzlichen Vergütungsansprüche, so wie sie im nationalen Recht der Mitgliedstaaten bestehen, hin zu deuten.
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Ausweislich der Begründung dient der Referentenentwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums des Bundesministeriums der Justiz (Stand: 3. Januar 2006) vor allem der Umsetzung der Richtlinie 2004/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums in das deutsche Recht. Darüber hinaus soll das deutsche Recht an die Grenzbeschlagnahmeverordnung Nr. 1383/2003 des Rates vom 22. Juli 2003 angepasst sowie eine Strafbarkeitslücke im Markengesetz geschlossen werden.
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Das Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht beschäftigt sich im Rahmen einer Arbeitsgruppe intensiv mit der Zukunft der Verwertungsgesellschaften und der zukünftigen Gestaltung des Wahrnehmungsrechts in der Europäischen Union. Unser Institut hat insbesondere die Stellungnahme der Bundesregierung zum Mitarbeiterpapier der Kommission vom 7. Juli 2005 zur Kenntnis genommen. Die Auffassung der Bundesregierung wird von uns durchgehend geteilt. Die folgenden Ausführungen beschränken sich auf eine Evaluierung der Rechtspolitik der Kommission und eine Empfehlung für das weitere Vorgehen der Bundesregierung. Gerne stehen wir Ihnen für Rückfragen und eine weitere Zusammenarbeit zur Verfügung.
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Stellungnahme des MPI für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht zum Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über strafrechtliche Maßnahmen zur Durchsetzung des Rechts des geistigen Eigentums, KOM(2006) 168 endg.
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Vom 23. bis 26. September 2009 findet die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR) in Nürnberg statt.
Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche deutsche und internationale Experten als Referenten eingeladen, um aktuelle Fragen und Entwicklungen auf dem Gebiet des Rechts des Geistigen Eigentums zu beleuchten und zu diskutieren. Das vollständige Programm der Tagung sowie alle Unterlagen und Informationen zur Anmeldung sind dem unten stehenden pdf-Dokument zu entnehmen.
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Schon während der Arbeiten am Zweiten Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft wurde von verschiedenen Seiten die Forderung nach einem „Dritten Korb“ erhoben, einem Korb, der sich insbesondere den Belangen von Wissenschaft und Forschung annehmen sollte. So haben sowohl der Deutsche Bundestag als auch der Bundesrat Entschließungen gefasst, mit denen das Bundesministerium der Justiz aufgefordert wurde zu prüfen, ob in weiteren Punkten gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht.
Diesem Anliegen kommt das BMJ nun nach, indem es den beteiligten Kreisen die Möglichkeit gibt, zu sämtlichen in den Entschließungen angesprochenen Aspekten sowie zu einzelnen seitens der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ angeregten Fragen Stellung zu nehmen.
Aus Sicht des Max-Planck-Instituts kann die rasche Aufnahme der Arbeiten an einem „Dritten Korb“ nur begrüßt werden, denn eine zügige Anpassung des Urheberrechts an die Bedürfnisse einer sich immer stärker ausbildenden Wissens- und Informationsgesellschaft erscheinen dringend notwendig.
Die Herausbildung eines bildungs- und wissenschaftsfreundlichen Urheberrechts muss daher Leitgedanke der erneuten Novellierungen sein, denn Zugang zu Informationen, wissenschaftlicher Forschung und Bildung sind Grundlagen für Innovation und damit wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand schlechthin.
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Dear Friends and Partners of the Max Planck Institute for Intellectual Property, Competition and Tax Law,
We are pleased to announce that our journal the “International Review of Intellectual Property and Competition Law” is now available online on Westlaw (at www.westlaw.co.uk) and Beck Online (at beck-online.beck.de).
Our presence on Westlaw and Beck Online is an important part of our efforts to make IIC available to an even larger audience.
Im WS 2009/2010 bieten wir ein Seminar in den Schwerpunktbereichen 4 und 6 der Juristischen Fakultät bzw. Advanced Master Classes der Volkswirtschaftlichen Fakultät der LMU an.
Das Seminar wird als Blockseminar am 11./12. Dezember 2009 durchgeführt. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt. Das Seminar findet am Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht, Marstallstr. 8, 80539 München, 5. Stock, Zi. 510 statt und wird von Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Schön und Prof. Dr. Kai A. Konrad geleitet.
Interessenten wenden sich bitte an:
Sekretariat Prof. Dr. Dr. h.c. W. Schön
Rechnungslegung und Steuern
Marstallplatz 1
80539 München
gabriele.auer@ip.mpg.de
089/24246-5417
(bis 31.07.2009)
Sekretariat Prof. Dr. Kai A. Konrad
Finanzwissenschaft
Marstallplatz 1
80539 München
athina.grigoriadou@ip.mpg.de
089/24246/5251
(bis 23.10.2009)
oder an
Herrn Philipp Redeker, philipp.redeker@ip.mpg.de
089/24246-5316
Datum der Vorbesprechung sowie Themenvergabe ist der
16.09.2009, 11:00 Uhr (Juristische Fakultät)
29.10.2009, 11:00 Uhr (Volkswirtschaftliche Fakultät) im MPI, Marstallstraße 8, 5. Stock, Zi. 510
Das Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum veranstaltet im Oktober 2009 zum wiederholten Male in München eine Tagung, die Nachwuchswissenschaftlern eine Plattform zum wissenschaftlichen Austausch, aber auch zum gegenseitigen Kennenlernen bieten soll. In diesem Jahr richtet sich die Veranstaltung insbesondere an Wissenschaftler aus den Bereichen des allgemeinen Zivilrechts, des Urheberrechts, des gewerblichen Rechtsschutzes, des Wettbewerbrechts sowie weiterer IT-relevanter Zivilrechtsgebiete.
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CLIP is a group of scholars in the fields of intellectual property and private international law. It was established in 2004 and meets regularly to discuss issues of intellectual property, private international law and jurisdiction. The Group's goal is to draft a set of principles for conflict of laws in intellectual property and to provide independent advice to European and national law makers. The Group is funded by the Max Planck Society.
Principles for Conflict of Laws in Intellectual Property
The download below contains the first preliminary draft of the principles that is available to the public. Everybody is invited to make suggestions or advance critical remarks to the members of the group. A second preliminary draft will be presented in Munich in October 2009. We expect the final version of the principles to be published together with comments in 2010.
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CLIP is a group of scholars in the fields of intellectual property and private international law. It was established in 2004 and meets regularly to discuss issues of intellectual property, private international law and jurisdiction. The Group's goal is to draft a set of principles for conflict of laws in intellectual property and to provide independent advice to European and national law makers. The Group is funded by the Max Planck Society.
Principles for Conflict of Laws in Intellectual Property
The download below contains the Second Preliminary Draft of the Principles. Everybody is invited to make suggestions or advance critical remarks to the members of the Group. We expect the final version of the Principles to be published together with comments in 2010.
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On 23 March 2009 the European Parliament is due to vote on a Directive, extending the term of copyright for sound recordings. Such an extension, from 50 to 95 years (or perhaps 70 years), will harm Europe’s culture and economy.
The Directive was proposed by Internal Market Commissioner Charlie McCreevy, against the advice of all independent studies on the issue. The legislative process was rushed, and there has been only the most superficial parliamentary scrutiny.
Im Dezember 2008 hat Prof. Konrad, Direktor am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin, den Ruf als Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und als Direktor am Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht angenommen. Wir möchten Prof. Konrad herzlich willkommen heißen.
Prof. Konrad (Jg. 1961) forscht auf den Gebieten des Steuerwettbewerbs und des Fiskalföderalismus, zu Contest-Theorie, Lobbyismus und Rent-Seeking sowie zur Wohlfahrtsgesellschaft und zur Ökonomie der Familie.
Prof. Konrad begann seine wissenschaftliche Laufbahn an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Nach seinem Studium der Physik und Volkswirtschaftslehre promovierte (1990) und habilitierte er sich (1993) an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Forschungsaufenthalte verbrachte er in Irvine/Kalifornien, USA und Bergen/Norwegen. Seit 1994 ist er Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin, seit 2001 zudem Direktor der Abteilung "Marktprozesse und Steuerung" am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.
Deutschland braucht eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE), die unbürokratisch und technologieoffen FuE unterstützt, fordert die Arbeitsgruppe „Steuerliche FuEFörderung der Forschungsunion Wirtschaft–Wissenschaft“. Die Arbeitsgruppe, der namhafte Steuerexperten sowie Wissenschaftler des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, der Max-Planck-Gesellschaft sowie des Instituts der deutschen Wirtschaft angehören, begründet ihre Forderung mit den Defiziten der derzeitigen FuE-Förderung in Deutschland. Diese sei geprägt durch einen rückläufigen staatlichen Finanzierungsanteil, unübersichtliche Förderprogramme und einen hohen Bürokratieaufwand. Außerdem sei sie sehr selektiv und schrecke durch einen hohen Bewerbungsaufwand und zahlreiche Offenlegungspflichten vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ab.
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The Max Planck Institute for Intellectual Property, Competition and Tax Law is a research institute within the Max Planck Society for the Advancement of Science. For several decades, the institute has been one of the leading institutions in the area of intellectual property rights. With its expertise in these areas of law, the institute contributes to answering fundamental legal questions and provides impulses for legal developments on the national, European and international levels. In the following, members of the institute give their comments on the Green Paper on “Copy-right in the Knowledge Economy”.
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Die vordergründige Zielsetzung des Kommissionsvorschlags, die wirtschaftliche Situation der ausübenden Künstler zu verbessern, leuchtet ein. Ebenfalls treffen die Beschreibungen gewisser Missstände in der Musikbranche zu. Die Maßnahmen, welche die Kommission zu deren Behebung vorschlägt – hauptsächlich eine Verlängerung der Frist für Leistungsschutzrechte von 50 auf 95 Jahre – dürften Künstlern aber wenn überhaupt marginale Vorteile bringen. Tatsächlich erkennt auch die Kommission zutreffend, dass das Problem ausübender Künstler primär in ihrer fehlenden Verhandlungsmacht den Tonträgerherstellern gegenüber liegt. Daraus zieht sie aber nicht die naheliegende Konsequenz, dass Künstler durch zwingende vertragsrechtliche Normen besser zu stellen wären.
Auch nicht zu widersprechen ist der Kommission, wenn sie die Herausforderungen der Tonträgerindustrie durch neue – illegale – Nutzungsmöglichkeiten im Internet beschreibt. Aber auch insoweit bleiben denkbare, zielgerichtete Handlungsoptionen unerwähnt. Stattdessen lenkt die Kommission ihre Überlegungen auch mit Bezug auf die Produzenten auf die genannte Schutzfristenverlängerung, obwohl zwischen der Dauer der Leistungsschutzrechte und dem beklagten Nutzerverhalten überhaupt kein sachlicher Zusammenhang besteht.
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