Dr. Frank Müller-Langer erhält "2011 Innovation, Intellectual Property and Competition Policy Grant” des Tilburg Law and Economics Centers
Dr. rer. pol. Frank Müller-Langer, wissenschaftlicher Referent am MPI
für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht und akademischer Koordinator
der International Max Planck Research School for Competition and
Innovation, erhält den "2011 Innovation, Intellectual Property and
Competition Policy Grant” des Tilburg Law and Economics Centers für
seine Forschung zu optimalen Preissetzungsstrategien akademischer
Zeitschriften mit Professor Richard Watt von der Universität Canterbury,
Neuseeland. Die Förderung beträgt 15.000 Euro.
Presented: Study on “The Revision of Institutional Enforcement Framework of the West African Economic and Monetary Union (WAEMU) Regional Competition Law”
The study on “The Revision of Institutional Enforcement Framework of the West African Economic and Monetary Union (WAEMU) Regional Competition Law”, carried out by the Max Planck Institute, is submitted to the WAEMU Commission and presented before the regional Consultative Committee on Competition (CCC).
For more information on the study contact Mor Bakhoum at: mor.bakhoum@ip.mpg.de
Stellungnahme zum Vorschlag der EU Kommission für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Übertragung bestimmter den Schutz von Rechten des geistigen Eigentums betreffender Aufgaben
Stellungnahme zum Vorschlag der EU Kommission für eine VERORDNUNG DES
EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES zur Übertragung bestimmter den
Schutz von Rechten des geistigen Eigentums betreffender Aufgaben,
einschließlich der Zusammenführung von Vertretern des öffentlichen und
des privaten Sektors im Rahmen einer Europäischen Beobachtungsstelle für
Marken- und Produktpiraterie, auf das Harmonisierungsamt für den
Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle)
vom 24.5.2011, KOM(2011) 288 endg.
Draft: Prof. Dr. Annette Kur
Supported by: Prof. Dr. Reto M. Hilty and Prof. Dr. Josef Drexl
Präsentation der "Principles for Conflict of Laws in Intellectual Property" der European Max Planck Group on Conflict of Laws in Intellectual Property am 4. und 5. November 2011 in Berlin
Die European Max Planck Group on Conflict of Laws in Intellectual
Property (CLIP), ein gemeinsames Projekt des Max-Planck-Instituts für
Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht, München, mit dem
Max-Planck-Institut für Ausländisches und Internationales Privatrecht,
Hamburg, präsentiert am 4. und 5. November 2011 die von ihr erarbeiteten
"Principles for Conflict of Laws in Intellectual Property" im Rahmen
einer Tagung im Berliner Harnack Haus der Öffentlichkeit. Der Text der
CLIP Principles ist über die Homepage der European Max Planck Group
unter www.cl-ip.eu abrufbar.
Der früheren Stipendiatin Stephanie Bucher wurde am 30.11.2011 der Hans-Sauer-Preis der Hans-Sauer-Stiftung verliehen
Eine interdisziplinäre Jury hat den Hans-Sauer-Preis Frau Dr. Stephanie Bucher für Ihre Arbeit "Der Schutz von genetischen Ressourcen und indigenem Wissen in Lateinamerika" zugesprochen. Die Jury kam zu dem Urteil, dass die Arbeit sowohl in der Tiefe des Ansatzes -von der internationalen Ebene des Patentrechts über internationale politische Abkommen bis hin zu einer Vielfalt nationaler Arrangements verschiedener Rechtsgebiete-, als auch der disziplinären Breite der Untersuchung hochinnovativ ist und für das Spezialgebiet des Rechts Südamerikas Pionierarbeit leistet.
Die Entstehung von Frau Buchers Arbeit wurde seinerzeit vom Max-Planck-Institut gefördert, die Arbeit erschien dann in der Instituts-Schriftenreihe.
Stellungnahme zum Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission über bestimmte zulässige Formen der Nutzung verwaister Werke, KOM(2011)289
Stellungnahme des Max-Planck-Instituts für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht zur Anfrage des Bundesministeriums der Justiz
vom 6. Juli 2011. Zum Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission über bestimmte zulässige Formen der Nutzung verwaister Werke, KOM(2011)289
Herr Dr. Martin Pflüger wurde mit der Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet
Dr. Martin Pflüger, prize winner, MPI for Intellectual Property and
Competition Law, Munich, 2010 (Presented during the general meeting in June 2011)
"Outstanding scientific achievements are by young scientists and
researchers of the Max Planck Society are honoured with the Otto Hahn
Medal."
Comments of the Max Planck Institute for Intellectual Property, Competition and Tax Law (Munich)on the DG Competition Green Paper of December 2005 on Damages actions for breach of the EC antitrust rules
The Max Planck Institute for Intellectual Property, Competition and Tax Law is a research institute within the Max Planck Society for the Advancement of Arts and Science. With its expertise in these areas of law, and an emphasis on comparative analysis, it takes the economic and technological aspects of the law into account. The Max Planck Institute contributes to answering fundamental legal questions and provides impulses for legal developments on the national, European, and international levels. These are the Institute’s comments on the Green Paper.
Opinion of European Academics on ACTA was released
The institute participated in its drafting. The opinion is open for signatures until February 7, 2011. It will then be submitted to the European Parliament and other relevant European and national institutions.
Die vom MPI für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht für die
Europäische Kommission erstellte Trade Mark Study ist von der Kommission zur Veröffentlichung freigegeben worden.
Die vom MPI für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht für die
Europäische Kommission erstellte Trade Mark Study ist von der Kommission zur Veröffentlichung freigegeben worden. Der Text der Studie ist auf dieser Website veröffentlicht.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2011 sind im Wege der Verselbständigung aus dem bestehenden MPI für Geistiges Eigentum-, Wettbewerbs- und Steuerrecht...
Mit Wirkung zum 1. Januar 2011 sind im Wege der Verselbständigung aus dem bestehenden MPI für Geistiges Eigentum-, Wettbewerbs- und Steuerrecht das MPI für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht mit Josef Drexl und Reto Hilty als Direktoren sowie das MPI für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen unter der Leitung von Kai Konrad und Wolfgang Schön hervorgegangen.
Gleichzeitig haben sich diese Institute mit dem MPI für ausländisches und internationales Sozialrecht zum Munich Max Planck Campus for Legal and Economic Research zusammengeschlossen.
Präsentation der "Principles for Conflict of Laws in Intellectual Property" der European Max Planck Group on Conflict of Laws in Intellectual Property am 4. und 5. November 2011 in Berlin.
Die European Max Planck Group on Conflict of Laws in Intellectual
Property (CLIP), ein gemeinsames Projekt des Max-Planck-Instituts für
Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht, München, mit dem
Max-Planck-Institut für Ausländisches und Internationales Privatrecht,
Hamburg, präsentiert am 4. und 5. November 2011 die von ihr erarbeiteten
"Principles for Conflict of Laws in Intellectual Property" im Rahmen
einer Tagung im Berliner Harnack Haus der Öffentlichkeit. Der Text der
CLIP Principles ist über die Homepage der European Max Planck Group
unter www.cl-ip.eu abrufbar.
Stellungnahme zum Kommissionsentwurf für eine Gruppenfreistellungsverordnung über Forschungs- und Entwicklungsvereinbarungen
Max-Planck-Institut gibt eine Stellungnahme zum Kommissionsentwurf für eine Gruppenfreistellungsverordnung über Forschungs- und Entwicklungsvereinbarungen sowie dem Entwurf zu Leitlinien über horizontale Kooperationsvereinbarungen ab.
Herr Dr. Christian Fackelmann wurde mit der Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet
Herr Dr. Christian Fackelmann wurde für seine Dissertation "Patenschutz und ergänzende Schutzinstrumente für Arzneimittel im Spannungsfeld von Wettbewerb und Innovation" mit der Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet.
Seit 1978 zeichnet die Max-Planck-Gesellschaft jedes Jahr bis zu 40 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende wissenschaftliche Leistungen mit der "Otto-Hahn-Medaille" aus. Diese ist mit einem Anerkennungsbetrag verbunden. Durch die Preisverleihung sollen besonders begabte Nachwuchswissenschaftler zu einer späteren Hochschul- bzw. Forscherkarriere motiviert werden.
Seit 1978 wurden zirka 748 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet.
Professor Drexl ist in den Advisory Board des American Antitrust Institute berufen worden
The American Antitrust Institute (AAI) has expanded the number of International Advisors on its distinguished Advisory Board. Competition experts from Argentina, Germany, India, South Africa, South Korea, and Spain joined the Board in recent weeks. The new representatives join experts from Brazil, Canada, Israel, and the E.U.
"The establishment and enforcement of competition policy is becoming a more important part of national laws worldwide," said AAI President Albert A. Foer. "AAI has been watching this growth, and, in 2010, is expanding the international representation on our Advisory Board, is publishing the forthcoming International Handbook on Private Enforcement of Competition Law, and has launched an International Outreach Committee to assist the development of competition NGO's abroad." The Committee is co-chaired by Penn State Law School Professors Beth Farmer and Stephen Ross.
The newest International Advisors are: Madrid antitrust attorney Pedro Callol; president of the international organization of antitrust academics ASCOLA Joseph Drexl of the Max Planck Institute; former chair of South Africa's Competition Tribunal David Lewis; Argentinean competition attorney Julian Pena; former chair of the ACCC and dean of the Australia and New Zealand School of Government Allan Fels; and head of an important Indian consumer organization and of INCSOC, an organization of international competition advocates, Pradeep Mehta.
The AAI Advisory Board consists of outstanding experts in the fields of antitrust law, economics, and business who provide a unique resource of great experience and wisdom that can be counted on to participate influentially as the AAI operates from day to day.
Frau Dr. Frauke Henning-Bodewig wurde zur Honorarprofessorin an der Universität Erlangen ernannt
Frau Dr. Frauke Henning-Bodewig hat den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht, für das Fachgebiet Wettbewerbsrecht innen.
Prof. Straus wurde zum Vizepräsidenten der European Academy of Sciences and Arts gewählt
Prof. Straus wurde zum Vizepräsidenten der European Academy of Sciences and Arts gewählt.
Prof. Drexl wurde im März in die Bayerische Akademie der Wissenschaften gewählt
Das Plenum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften hat zwölf neue Mitglieder gewählt, davon je sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Philosophisch-historische Klasse und sechs in die Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse. Die Zuwahl erfolgt aufgrund der wissenschaftlichen Leistungen, eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
Deutscher Studienpreis 2009 für Alexander Hellgardt
Dr. Alexander Hellgardt, wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht, wurde am 23. November 2009 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durch Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung ausgezeichnet. Er erhielt den mit 30.000 Euro dotierten ersten Preis in der Sektion „Geistes- und Kulturwissenschaften“. Seine Promotion ist während seiner Tätigkeit am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg entstanden.
Viele Börsenanleger verlieren Geld, weil Firmen, deren Aktien sie kaufen, wichtige Informationen nicht richtig oder nicht rechtzeitig veröffentlichen. Um Investoren besser vor solchen Finanzschäden zu schützen, hat Alexander Hellgardt einen umfassenden Entwurf für eine Neuregelung der Kapitalmarkthaftung vorgelegt. Er schlägt vor, die Informationshaftung der Unternehmen zu verschärfen und auch Emissionsbanken, Abschlussprüfer und Ratingagenturen in die Haftung mit einzubeziehen. Das würde nicht nur die Durchsetzung von Schadensansprüchen erleichtern, sondern auch die Kontrolle der Unternehmen durch die Anleger verbessern.
Comments of the Max Planck Institute for Intellectual Property, Competition and Tax Law (Munich) on the DG Competition discussion paper of December 2005 on the application of Article 82 of the EC Treaty to exclusionary abuses
The Max Planck Institute for Intellectual Property, Competition and Tax Law is a research institute within the Max Planck Society for the Advancement of Science. With its expertise in these areas of law, and an emphasis on comparative analysis, it takes the economic and technological aspects of the law into account. The Max Planck Institute contributes to answering fundamental legal questions, and provides impulses for legal developments on the national, European and international levels.
The Max Planck Institute hereby submits its comments on the DG Competition discussion paper on the application of Article 82 of the EC Treaty to exclusionary abuses. Although some remarks will be made on the general analytical framework envisaged for exclusionary abuses, the focus of these comments will be on the Commission’s approach to exclusionary abuses involving intellectual property rights.
Comments of the MPI for Intellectual Property, Competition and Tax Law on the White Paper by the Directorate-General for Competition of April 2008 on Damages Actions for Breach of the EC Antitrust Rules
The Max Planck Institute for Intellectual Property, Competition and Tax Law is a research institute within the Max Planck Society for the Advancement of Arts and Science. The Max Planck Institute undertakes research on fundamental questions of law in these areas. The Institute regularly advises governmental bodies and other organizations on the national and international level. It has an international approach and places emphasis on the comparative analysis of law as well as economic and technological aspects of legal developments.
The Institute provided comments on the 2005 Green Paper on Damages Actions for the Breach of EC Antitrust Rules. This paper comments on the 2008 White Paper.
Comments on the European Commission’s Proposal for a Regulation on the Law Applicable to Contractual Obligations („Rome I“) of December 15, 2005 and the European Parliament Committee on Legal Affairs’ Draft Report on the Proposal of August 22, 2006
CLIP is a group of scholars in the fields of intellectual property and private international law. It was established in 2004 and meets regularly to discuss issues of intellectual property, private international law and jurisdiction. The Group’s goal is to draft a set of principles for conflict of laws in intellectual property and to provide independent advice to European and national law makers. The Group is funded by the Max-Planck Society.
In December 2005, the European Commission has published the “Proposal for a Regulation of the European Parliament and the Council on the law applicable to contractual obligations (Rome I)” (hereinafter “Rome I-Proposal”) which contains in Art. 4 special rules for contracts relating to intellectual property rights. The Rome I-Proposal was transmitted to the European Parliament and the Council in December 2005. In August 2006, the European Parliament Committee on Legal Affairs published a Draft Report on the Proposal (hereinafter “Rome IDraft Report”) which modified the proposed rules in Art. 4 relating to intellectual property rights.
The Group submits comments on the Rome I-Proposal and the Rome I-Draft Report as far as it differs from the Rome I-Proposal and summarizes the comments at the end of this document.
Exclusive Jurisdiction and Cross Border IP (Patent) Infringement Suggestions for Amendment of the Brussels I Regulation
CLIP is a group of scholars in the fields of intellectual property and private international law. It was established in 2004 and meets regularly to discuss issues of intellectual property, private international law and jurisdiction. The
Group’s goal is to draft a collection of principles for conflict of laws in intellectual property and to provide independent advice to European and national lawmakers. The Group is funded by the Max Planck Society.
The purpose of this document is to provide input for the report to be prepared by the Commission on the functioning in practice of the Brussels Regulation on Jurisdiction and Enforcement of Foreign Judgments in Civil and Commercial Matters (the Regulation), and to submit proposals for amendment (see Art. 73 of the Regulation).
Stakeholder Consultation on Copyright Levies in a Converging World - Antworten des Max Planck Instituts
Es erscheint notwendig, den Antworten zum Dokument der EG Kommission, „Stakeholder Consultation on Copyright Levies in a Converging World“ vom Juni 2006 eine Reihe von allgemeinen Bemerkungen voranzustellen, damit der allgemeine Zusammenhang und Zweck von gesetzlichen Vergütungsansprüchen, die in diesem Dokument behandelt werden, nicht aus dem Auge verloren wird.
Erstens ist das Dokument unklar in Bezug auf die Art der angesprochenen Vergütungsansprüche: Es benutzt die Worte „Copyright Levies“ und scheint sich damit auf die Vergütung für alle Arten von Nutzungen im Bereich des Urheberrechts (und wahrscheinlich auch im Bereich der verwandten Schutzrechte, obwohl dies nicht genau angegeben wird) zu beziehen. Gleichzeitig scheint das Dokument selbst auf die Vergütung für die private Vervielfältigung beschränkt zu sein. In diesem Zusammenhang sollte angemerkt werden, dass viele Mitgliedstaaten eine Reihe von gesetzlichen Vergütungsansprüchen nicht nur in Bezug auf die private Vervielfältigung, sondern auch in Bezug auf andere Nutzungen, die durch das Gesetz erlaubt werden, vorsehen. Dieser in sich widersprüchliche Gebrauch von Begriffen im Dokument der Kommission scheint auf gewisse Defizite in Bezug auf das allgemeine Verständnis des Konzepts der gesetzlichen Vergütungsansprüche, so wie sie im nationalen Recht der Mitgliedstaaten bestehen, hin zu deuten.
Stellungnahme des Max-Planck-Instituts für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht zur Umsetzung der Richtlinie 2004/48/EG zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums in deutsches Recht
Ausweislich der Begründung dient der Referentenentwurf eines Gesetzes
zur Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums
des Bundesministeriums der Justiz (Stand: 3. Januar 2006) vor allem der
Umsetzung der Richtlinie 2004/48/EG des Europäischen Parlaments und des
Rates vom 29. April 2004 zur Durchsetzung der Rechte des geistigen
Eigentums in das deutsche Recht. Darüber hinaus soll das deutsche Recht
an die Grenzbeschlagnahmeverordnung Nr. 1383/2003 des Rates vom 22. Juli
2003 angepasst sowie eine Strafbarkeitslücke im Markengesetz
geschlossen werden.
Stellungnahme des MPI für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht zuhanden des Bundesministeriums der Justiz betreffend die Empfehlung der Europäischen Kommission über die Lizenzierung von Musik für das Internet vom 18. Oktober 2005 (2005/737/EG)
Das Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und
Steuerrecht beschäftigt sich im Rahmen einer Arbeitsgruppe intensiv mit
der Zukunft der Verwertungsgesellschaften und der zukünftigen Gestaltung
des Wahrnehmungsrechts in der Europäischen Union. Unser Institut hat
insbesondere die Stellungnahme der Bundesregierung zum Mitarbeiterpapier
der Kommission vom 7. Juli 2005 zur Kenntnis genommen. Die Auffassung
der Bundesregierung wird von uns durchgehend geteilt. Die folgenden
Ausführungen beschränken sich auf eine Evaluierung der Rechtspolitik der
Kommission und eine Empfehlung für das weitere Vorgehen der
Bundesregierung. Gerne stehen wir Ihnen für Rückfragen und eine weitere
Zusammenarbeit zur Verfügung.
Stellungnahme des MPI für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht zum Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates
Stellungnahme des MPI für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und
Steuerrecht zum Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen
Parlaments und des Rates über strafrechtliche Maßnahmen zur Durchsetzung
des Rechts des geistigen Eigentums, KOM(2006) 168 endg.
GRUR-Jahrestagung 2009 in Nürnberg
Vom 23. bis 26. September 2009 findet die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR) in Nürnberg statt.
Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche deutsche und internationale Experten als Referenten eingeladen, um aktuelle Fragen und Entwicklungen auf dem Gebiet des Rechts des Geistigen Eigentums zu beleuchten und zu diskutieren. Das vollständige Programm der Tagung sowie alle Unterlagen und Informationen zur Anmeldung sind dem unten stehenden pdf-Dokument zu entnehmen.
Stellungnahme des Max-Planck-Instituts für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht zur Anfrage des Bundesministeriums der Justiz vom 19. Februar 2009 - Urheberrecht „Dritter Korb“
Schon während der Arbeiten am Zweiten Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft wurde von verschiedenen Seiten die Forderung nach einem „Dritten Korb“ erhoben, einem Korb, der sich insbesondere den Belangen von Wissenschaft und Forschung annehmen sollte. So haben sowohl der Deutsche Bundestag als auch der Bundesrat Entschließungen gefasst, mit denen das Bundesministerium der Justiz aufgefordert wurde zu prüfen, ob in weiteren Punkten gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht.
Diesem Anliegen kommt das BMJ nun nach, indem es den beteiligten Kreisen die Möglichkeit gibt, zu sämtlichen in den Entschließungen angesprochenen Aspekten sowie zu einzelnen seitens der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ angeregten Fragen Stellung zu nehmen.
Aus Sicht des Max-Planck-Instituts kann die rasche Aufnahme der Arbeiten an einem „Dritten Korb“ nur begrüßt werden, denn eine zügige Anpassung des Urheberrechts an die Bedürfnisse einer sich immer stärker ausbildenden Wissens- und Informationsgesellschaft erscheinen dringend notwendig.
Die Herausbildung eines bildungs- und wissenschaftsfreundlichen Urheberrechts muss daher Leitgedanke der erneuten Novellierungen sein, denn Zugang zu Informationen, wissenschaftlicher Forschung und Bildung sind Grundlagen für Innovation und damit wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand schlechthin.
IIC Online
Dear Friends and Partners of the Max Planck Institute for Intellectual Property, Competition and Tax Law,
We are pleased to announce that our journal the “International Review of Intellectual Property and Competition Law” is now available online on Westlaw (at www.westlaw.co.uk) and Beck Online (at beck-online.beck.de).
Our presence on Westlaw and Beck Online is an important part of our efforts to make IIC available to an even larger audience.
Seminar: Grundfragen der Besteuerung in Rechts- und Finanzwissenschaft
Im WS 2009/2010 bieten wir ein Seminar in den Schwerpunktbereichen 4 und 6 der Juristischen Fakultät bzw. Advanced Master Classes der Volkswirtschaftlichen Fakultät der LMU an.
Das Seminar wird als Blockseminar am 11./12. Dezember 2009 durchgeführt. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt. Das Seminar findet am Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht, Marstallstr. 8, 80539 München, 5. Stock, Zi. 510 statt und wird von Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Schön und Prof. Dr. Kai A. Konrad geleitet.
Interessenten wenden sich bitte an:
Sekretariat Prof. Dr. Dr. h.c. W. Schön
Rechnungslegung und Steuern
Marstallplatz 1
80539 München
gabriele.auer@ip.mpg.de
089/24246-5417
(bis 31.07.2009)
Sekretariat Prof. Dr. Kai A. Konrad
Finanzwissenschaft
Marstallplatz 1
80539 München
athina.grigoriadou@ip.mpg.de
089/24246/5251
(bis 23.10.2009)
oder an
Herrn Philipp Redeker, philipp.redeker@ip.mpg.de
089/24246-5316
Datum der Vorbesprechung sowie Themenvergabe ist der
16.09.2009, 11:00 Uhr (Juristische Fakultät)
29.10.2009, 11:00 Uhr (Volkswirtschaftliche Fakultät) im MPI, Marstallstraße 8, 5. Stock, Zi. 510
Konferenz: Nutzergenerierte Inhalte als Gegenstand des Privatrechts
Das Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum veranstaltet im Oktober 2009 zum wiederholten Male in München eine Tagung, die Nachwuchswissenschaftlern eine Plattform zum wissenschaftlichen Austausch, aber auch zum gegenseitigen Kennenlernen bieten soll. In diesem Jahr richtet sich die Veranstaltung insbesondere an Wissenschaftler aus den Bereichen des allgemeinen Zivilrechts, des Urheberrechts, des gewerblichen Rechtsschutzes, des Wettbewerbrechts sowie weiterer IT-relevanter Zivilrechtsgebiete.
First preliminary draft: Principles for Conflict of Laws in Intellectual Property
About CLIP
CLIP is a group of scholars in the fields of intellectual property and private international law. It was established in 2004 and meets regularly to discuss issues of intellectual property, private international law and jurisdiction. The Group's goal is to draft a set of principles for conflict of laws in intellectual property and to provide independent advice to European and national law makers. The Group is funded by the Max Planck Society.
Principles for Conflict of Laws in Intellectual Property
The download below contains the first preliminary draft of the principles that is available to the public. Everybody is invited to make suggestions or advance critical remarks to the members of the group. A second preliminary draft will be presented in Munich in October 2009. We expect the final version of the principles to be published together with comments in 2010.
Second preliminary draft: Principles for Conflict of Laws in Intellectual Property
About CLIP
CLIP is a group of scholars in the fields of intellectual property and private international law. It was established in 2004 and meets regularly to discuss issues of intellectual property, private international law and jurisdiction. The Group's goal is to draft a set of principles for conflict of laws in intellectual property and to provide independent advice to European and national law makers. The Group is funded by the Max Planck Society.
Principles for Conflict of Laws in Intellectual Property
The download below contains the Second Preliminary Draft of the Principles. Everybody is invited to make suggestions or advance critical remarks to the members of the Group. We expect the final version of the Principles to be published together with comments in 2010.
Pressemitteilung: The Proposed Directive for a Copyright Term Extension
On 23 March 2009 the European Parliament is due to vote on a Directive, extending the term of copyright for sound recordings. Such an extension, from 50 to 95 years (or perhaps 70 years), will harm Europe’s culture and economy.
The Directive was proposed by Internal Market Commissioner Charlie McCreevy, against the advice of all independent studies on the issue. The legislative process was rushed, and there has been only the most superficial parliamentary scrutiny.
Prof. Kai Konrad nimmt Ruf an das Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht an
Im Dezember 2008 hat Prof. Konrad, Direktor am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin, den Ruf als Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und als Direktor am Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht angenommen. Wir möchten Prof. Konrad herzlich willkommen heißen.
Prof. Konrad (Jg. 1961) forscht auf den Gebieten des Steuerwettbewerbs und des Fiskalföderalismus, zu Contest-Theorie, Lobbyismus und Rent-Seeking sowie zur Wohlfahrtsgesellschaft und zur Ökonomie der Familie.
Prof. Konrad begann seine wissenschaftliche Laufbahn an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Nach seinem Studium der Physik und Volkswirtschaftslehre promovierte (1990) und habilitierte er sich (1993) an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Forschungsaufenthalte verbrachte er in Irvine/Kalifornien, USA und Bergen/Norwegen. Seit 1994 ist er Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin, seit 2001 zudem Direktor der Abteilung "Marktprozesse und Steuerung" am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.
Pressemitteilung: Steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) in Deutschland
Deutschland braucht eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE), die unbürokratisch und technologieoffen FuE unterstützt, fordert die Arbeitsgruppe „Steuerliche FuEFörderung der Forschungsunion Wirtschaft–Wissenschaft“. Die Arbeitsgruppe, der namhafte Steuerexperten sowie Wissenschaftler des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, der Max-Planck-Gesellschaft sowie des Instituts der deutschen Wirtschaft angehören, begründet ihre Forderung mit den Defiziten der derzeitigen FuE-Förderung in Deutschland. Diese sei geprägt durch einen rückläufigen staatlichen Finanzierungsanteil, unübersichtliche Förderprogramme und einen hohen Bürokratieaufwand. Außerdem sei sie sehr selektiv und schrecke durch einen hohen Bewerbungsaufwand und zahlreiche Offenlegungspflichten vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ab.
Stellungnahme: Grünbuch - Urheberrechte in der wissensbestimmten Wirtschaft
The Max Planck Institute for Intellectual Property, Competition and Tax Law is a research institute within the Max Planck Society for the Advancement of Science. For several decades, the institute has been one of the leading institutions in the area of intellectual property rights. With its expertise in these areas of law, the institute contributes to answering fundamental legal questions and provides impulses for legal developments on the national, European and international levels. In the following, members of the institute give their comments on the Green Paper on “Copy-right in the Knowledge Economy”.
Stellungnahme: EU - Fristverlängerung verwandter Schutzrechte
Die vordergründige Zielsetzung des Kommissionsvorschlags, die wirtschaftliche Situation der ausübenden Künstler zu verbessern, leuchtet ein. Ebenfalls treffen die Beschreibungen gewisser Missstände in der Musikbranche zu. Die Maßnahmen, welche die Kommission zu deren Behebung vorschlägt – hauptsächlich eine Verlängerung der Frist für Leistungsschutzrechte von 50 auf 95 Jahre – dürften Künstlern aber wenn überhaupt marginale Vorteile bringen. Tatsächlich erkennt auch die Kommission zutreffend, dass das Problem ausübender Künstler primär in ihrer fehlenden Verhandlungsmacht den Tonträgerherstellern gegenüber liegt. Daraus zieht sie aber nicht die naheliegende Konsequenz, dass Künstler durch zwingende vertragsrechtliche Normen besser zu stellen wären.
Auch nicht zu widersprechen ist der Kommission, wenn sie die Herausforderungen der Tonträgerindustrie durch neue – illegale – Nutzungsmöglichkeiten im Internet beschreibt. Aber auch insoweit bleiben denkbare, zielgerichtete Handlungsoptionen unerwähnt. Stattdessen lenkt die Kommission ihre Überlegungen auch mit Bezug auf die Produzenten auf die genannte Schutzfristenverlängerung, obwohl zwischen der Dauer der Leistungsschutzrechte und dem beklagten Nutzerverhalten überhaupt kein sachlicher Zusammenhang besteht.