Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht
Lehre

IMPRS-CI

Die International Max Planck Research School for Competition and Innovation - Legal and Economic Determinants (IMPRS-CI) in München ist ein Doktoranden- Programm, das in Zusammenarbeit des Max-Planck-Instituts für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht mit der Volkswirtschaftlichen Fakultät, der Munich School of Management, sowie der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München angeboten wird. Die engere Zusammenarbeit mit den örtlichen Universitäten auf der Promotionsstufe war einer der Gründe für die Max-Planck-Gesellschaft, solche von ihr finanziell unterstützten International Max Planck Research Schools (IMPRS) zu initiieren.

Die IMPRS-CI bezweckt die interdisziplinäre Erforschung von Themenstellungen an der Schnittstelle zwischen den Rechtswissenschaften sowie den Betriebs- und Volkswirtschaftslehren. Tatsächlich stellen sich in den Forschungsbereichen des Wettbewerbs- und Immaterialgüterrechts fundamentale Fragen, die intradisziplinär nicht schlüssig beantwortet werden können. Entsprechend erhalten die Doktoranden während des dreijährigen, strukturierten Programms eine intensive Ausbildung in der jeweils anderen Disziplin, ohne dass sie sich damit von der angestammten fachlichen Ausrichtung lösen. Die Auswahl der jeweils acht pro Jahrgang aufgenommenen PhD-Studenten erfolgt aufgrund einer weltweiten Ausschreibung und ist höchst kompetitiv. Im ersten Studienjahr definieren die aufgenommenen Studenten in enger Zusammenarbeit mit ihren Betreuern den eigenen Forschungsschwerpunkt. Die Fakultät der IMPRS-CI setzt sich aus renommierten Juristen und Ökonomen zusammen, wobei auf den Beizug von herausragenden Gastwissenschaftlern aus aller Welt großen Wert gelegt wird. Eingebettet ist das vollständig finanzierte, englischsprachige Programm in die allgemeine Forschungslandschaft des Instituts, was rege Interaktionen zwischen Wissenschaftlern aller Stufen und Herkunftsländer sicherstellt.


MIPLC

Das Munich Intellectual Property Law Center (MIPLC) bietet den einjährigen weiterbildenden Studiengang „Intellectual Property and Competition Law“ an, der mit seinen erstklassigen Studienbedingungen einen vorzüglichen Ruf genießt. Das englischsprachige Programm schließt mit dem universitären Grad des LL.M. (Master of Laws) ab. Konzeptionell beruht das MIPLC auf einer Zusammenarbeit des Max-Planck-Instituts für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht mit der Universität Augsburg, der Technischen Universität München sowie der George Washington University Law School (Washington, D.C., USA).

Der Studiengang zeichnet sich insbesondere durch seine Internationalität in der Betrachtung von Fragestellungen rund um das Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht aus. Es vermittelt seinen Studierenden in nur einem Jahr theoretische Kenntnisse in europäischem, U.S.-amerikanischem und internationalem Recht sowie praktische Fähigkeiten, um komplexe, grenzübergreifende Fragestellungen einer sinnvollen Lösung zuzuführen. Das Angebot zieht Bewerber aus allen Kontinenten und mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen an. Das MIPLC arbeitet mit einer Vielzahl internationaler Dozenten und verbindet damit in einzigartiger Weise einen wissenschaftlichen Unterbau mit einem praxisorientierten Lehrplan.

Das MIPLC unterstützt und fördert über den Masterlehrgang hinaus auch die Forschung im Bereich des Immaterialgüter- und Wettbewerbsrechts. Die daraus hervorgehenden Publikationen reichen von kleineren Beiträgen bis hin zu Dissertationen. Im Rahmen von Vortragsreihen und internationalen Konferenzen werden im Übrigen regelmäßig bekannte Vertreter von Wissenschaft und Praxis zusammengeführt, um aktuelle Rechtsfragen in den Gebieten des MIPLC zu diskutieren.