Komplexe Innovationsprozesse, ihre Determinanten und Implikationen lassen sich jedoch nicht aus der Perspektive einer einzelnen Disziplin verstehen. Im Jahr 2013 wurde eine neue Abteilung für Innovation and Entrepreneurship Research eingerichtet, um umfassendere Analysen durchzuführen. Die Kombination von rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Perspektiven erlaubt es uns, die Auswirkungen von Regeln, Institutionen und die Folgen technologischen Wandels besser bewerten zu können, insbesondere in einer Zeit, die von Digitalisierung und zunehmend offenen und kollaborativen Innovationsmodellen geprägt ist.
Unser Institut, das 2014 in Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb umbenannt wurde, hat zu einem tieferen Verständnis davon beigetragen, wie Innovation und Wettbewerb zusammenwirken, wie sie durch rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen geprägt werden und wie sich Regulierung auf sie auswirkt.
Ebenso zentral für unsere Mission ist die Förderung von Nachwuchsforschenden. Jedes Jahr kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt an das Institut, um an ihren Promotions- und Postdoc-Projekten zu arbeiten, unsere Infrastruktur und Bibliothek zu nutzen und zu einer lebendigen internationalen akademischen Gemeinschaft beizutragen. Initiativen wie das Munich Intellectual Property Law Center (MIPLC) verbinden Forschung, Lehre und Praxis durch internationale juristische Ausbildung.
Auch heute, nach 60 Jahren Forschung, ist unser Selbstverständnis unverändert geblieben: Wir betreiben unabhängige Grundlagenforschung und liefern Erkenntnisse, die zum Verständnis und zur Gestaltung des sich wandelnden Zusammenspiels zwischen Innovation, Wettbewerb und Regulierung beitragen.
Wir haben das Jubiläum zum Anlass genommen, die Webpage über unser Institut zu überarbeiten.
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