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Newsletter #2 2026
Liebe Leserinnen und Leser, mit erfreulichen Nachrichten zu mehreren Ehrungen, Preisen und Förderungen gehen wir in den Sommer. Wir wollen Sie auch an zahlreichen Veranstaltungen teilhaben lassen, die in unserem neuen Haus stattgefunden haben – schauen Sie herein (siehe Veranstaltungsberichte)!
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Dietmar Harhoff ist Mitglied im neuen Innovationsrat für Deutschland des VDI. Der Innovationsrat, der im Vorfeld der Hannovermesse konstituiert wurde, ist Teil der VDI-Initiative „Zukunft Deutschland 2050“, die eine langfristig angelegte Strategie für die Wettbewerbsfähigkeit des Technologiestandorts Deutschland entwickelt. Der Innovationsrat fordert in seinen Impulsen für den Innovationsstandort Deutschland eine ganzheitliche Betrachtung des Themas Innovation und dessen Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland. Mehr
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Unter welchen Umständen kann die Lobbyarbeit von Unternehmen als wettbewerbswidriges Verhalten im Sinne der Artikel 101 und 102 AEUV angesehen werden? Diese Frage versucht Francisco E. Beneke Avila in seinem neuesten Artikel zu beantworten. Er argumentiert, dass Unternehmen, die in der Vergangenheit wiederholt versucht haben, eine Regulierungsbehörde zu vereinnahmen, ihre politischen Rechte missbrauchen. Wenn sie dabei auf Vorschriften oder deren Durchsetzung mit wettbewerbswidrigen Auswirkungen drängen, können sie nach dem EU-Wettbewerbsrecht sanktioniert werden. Mehr
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Dietmar Harhoff wurde auf der 14th Annual Patent Conference (PatCon), die am 10. und 11. April 2026 an der University of Kansas School of Law (KU Law) stattfand, für seine langjährigen und herausragenden Beiträge zur Erforschung des Patentsystems mit dem PatCon Extraordinary Achievement Award ausgezeichnet. Mehr
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Anastasiia Lutsenko, Doktorandin am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, und ihr Projekt „Expeerience“ wurden für die erste Phase des MAX!mize-Start-up-Inkubator-Programms ausgewählt. Nach einem erfolgreichen Bootcamp, Expert Challenges und einer Präsentation vor der Jury erhält das Projekt sechs Monate lang eine bedarfsorientierte finanzielle Unterstützung von bis zu 50.000 € sowie ein maßgeschneidertes Start-up-Coaching, um sein Innovationspotenzial weiter auszubauen. Mehr
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Dominik Asam wurde auf der DRUID26 Conference, die von 8. bis 10. Juni 2026 in Kopenhagen stattfand, mit dem “Steven Klepper Award for Best Young Scholar Paper” ausgezeichnet. Prämiert werden originelle und kreative Arbeiten von Nachwuchsforschenden, die sich mit zentralen Fragestellungen zu Innovation befassen. Die DRUID ist seit 1995 ein international anerkanntes Forum für Spitzenforschung zu Innovation und den Dynamiken strukturellen, institutionellen und geografischen Wandels. Dominik Asam hat untersucht, wie sich die Open-Source-Veröffentlichung eines KI-Modells der neuesten Generation auf nachgelagerte Innovationen auswirkt. Mehr
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Kurz notiert
Urheberrecht und KI + + + Josef Drexl teilt seine Einschätzung zur Klage des Verlags Penguin Random House gegen OpenAI und die Folgen von KI-Nutzungen für die Kreativbranche in einem Interview in der Sendung Kulturzeit (3sat). Zum gleichen Thema veröffentlichte er auch einen Gastbeitrag im Tagesspiegel.
Interview + + + Wirtschaftsstandort Deutschland: Worin sind wir immer noch Weltspitze? Tagesgespräch mit Dietmar Harhoff bei ARD alpha.
Debatte + + + Von wissenschaftlicher Politikberatung zu gemeinsamer Politikgestaltung: Zusammenfassung der OIS Debate on Science-Policy Relations mit Stinus Lindgreen, Peter Møllgaard, Reinhilde Veugelers, Dietmar Harhoff und Henry Sauermann bei der OIS Research Conference.
Personalie + + + Dr. Injy Johnstone ist als Senior Research Fellow zum Net Zero Lab gewechselt. Die bisher an der Universität Oxford tätige Expertin für CO₂-Märkte, die Entnahme von Kohlendioxid aus der Atmosphäre, Net-Zero-Ausrichtungspolitik und die Umsetzung von Artikel 6 des Pariser Klimaabkommens ist zudem Mitgründerin des Article 6 Observatory.
Personalie + + + Manfredi Aliberti, Ph.D., verstärkt seit 1. Juni als Senior Research Fellow die Abteilung „Innovation and Entrepreneurship Research“. Der Arbeitsökonom promovierte im Rome Economics Doctorate (RED) und forscht zu Themen rund um Bildung, Innovation und Arbeitsmärkte. Dabei betrachtet er historische und aktuelle politische Reformen und nutzt große administrative Datensätze sowie textbasierte Messmethoden.
Architektur + + + Wissenschaft in der Fußgängerzone – Umbau in München von OSA Ochs Schmidhuber Architekten. Bildbeitrag in BauNetz
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Call for Papers
Junge Forscherinnen und Forscher aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften oder Management, die beim neunten “Research on Innovation, Science and Entrepreneurship Workshop” (RISE) ein empirisches Forschungspapier präsentieren möchten, sind eingeladen, dieses bis zum 24. Juli 2026 einzureichen. Mehr
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Vom 20. bis 22. Mai fand am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb im Herzen Münchens das zehnte Munich Summer Institute (MSI) statt. Das MSI hat sich inzwischen als eines der führenden Foren für Forschung an der Schnittstelle von Ökonomie, Management, Recht und angrenzenden Disziplinen etabliert und brachte Forschende aus aller Welt zu drei Tagen intensiven wissenschaftlichen Austauschs zusammen. Bereits zum fünften Mal fand auch der MSI Ph.D. Workshop statt - eine Plattform für aufstrebende Nachwuchsforschende. Mehr
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Als Partner im Exzellenzcluster TransforM und Gastgeber der ersten öffentlichen Veranstaltung im Rahmen der neuen Reihe “TransforM Futures” blicken wir auf eine intensive Diskussion zu “Moonshot Innovations in Germany” am 8. Mai 2026 zurück. Unter der Leitung von Dietmar Harhoff diskutierte ein hochkarätiges Panel, wie radikale Innovationen in Deutschland gelingen können. Im Mittelpunkt standen vier Kernpunkte: die Rolle öffentlicher Anschubfinanzierung, neue Wege zur Skalierung risikoreicher Ideen, ein konstruktiver Umgang mit Scheitern sowie die frühzeitige Einbindung gesellschaftlicher Perspektiven. Mehr
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Am 23. März 2026 veranstaltete das Institut im Rahmen der Forschungsinitiative „From Legacy to Leadership: Rebuilding Ukraine’s Pharmaceutical Industry in Partnership with the EU“ einen Methodik-Workshop, der ein interdisziplinäres Team versammelte, um zentrale Annahmen zu überprüfen und den analytischen Rahmen des Projekts zu verfeinern. Er ist ein Eckpfeiler der umfassenderen Forschungsinitiative zur Entwicklung eines „Playbook Ukraine“, die von der VolkswagenStiftung gefördert wird und darauf abzielt, einen strategischen Rahmen für die Integration der ukrainischen Arzneimittelproduktion in europäische Lieferketten zu entwickeln und gleichzeitig strukturellen Schwächen im EU-System zu begegnen. Mehr
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Die SIPLA-Initiative des Instituts hat gemeinsam mit der Universidad Católica de la Santísima Concepción (UCSC) am 13. Mai 2026 ihre siebte Jahrestagung veranstaltet. Unter dem Motto „Auf dem Weg zu einem nachhaltigen Wasserstoffmarkt in Lateinamerika" versammelten sich in Chile Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Regierung sowie internationale Fachleute. Ziel war, die Chancen und Hürden dieser für den Kontinent strategischen Branche interdisziplinär zu diskutieren. Mehr
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Generative künstliche Intelligenz kann kreative Inhalte erstellen – immer häufiger auf dem Niveau professioneller Kulturschaffender, aber zu einem Bruchteil der Kosten. So werden nicht nur die ökonomischen Lebensgrundlagen vieler kreativer Berufe betroffen. Auch die Demokratie leidet, wenn unabhängige kreative Stimmen verstummen. Vor diesem Hintergrund begrüßt Josef Drexl, dass mittlerweile auch das Europäische Parlament – auf der Grundlage des Voss-Berichts – eine Reform des EU-Urheberrechts fordert. Der europäische Gesetzgeber müsse tatsächlich das Urheberrecht im Lichte kollidierender Interessen grundsätzlich neu justieren. Mehr
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Heutzutage entstehen Erfindungen häufiger in Teams als durch einzelne Erfinder*innen. Teams ermöglichen es, vielfältiges Wissen zu kombinieren, während einzelne Erfinder*innen auf bestimmte Bereiche spezialisiert sind. Eine Analyse der Karriereverläufe hochproduktiver Erfinder*innen, die sich bereits früh in ihrer Laufbahn spezialisiert haben, zeigt, dass sie im weiteren Verlauf ihrer Karriere seltener zu vielzitierten Erfindungen beitragen. Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass spezialisierte Erfinder*innen weniger in der Lage sind, sich an die Einführung neuer Technologien anzupassen, wodurch ihr Wissen im Laufe ihrer Karriere veraltet. Dies ist besonders bedenklich angesichts der gesellschaftlichen Bedeutung vielzitierter Erfindungen und des Trends zu immer spezialisierteren Erfinder*innen.
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Mehr neue Max Planck Institute for Innovation & Competition Research Papers
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Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb
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