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Newsletter #3
2025
Liebe Leserinnen und Leser, die vergangenen Wochen waren vor allem geprägt von den offiziellen Eröffnungsveranstaltungen des Instituts am neuen Standort. Die Vorbereitungen waren aufwendig, aber lohnend. Am 20. Oktober haben wir unsere neuen Räumlichkeiten mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik, Stadt und Gesellschaft einweihen können. Der folgende Tag stand ganz in Zeichen der Wissenschaft und widmete sich in einem Eröffnungssymposium drängenden Fragen der Zeit. Berichte zu beiden Veranstaltungen finden Sie unten.
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Mit einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung hat das Institut am 20. Oktober seine neuen Räumlichkeiten am Stachus, im Herzen von München, eingeweiht. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Stadt und Gesellschaft würdigten den Umzug als wichtigen Meilenstein. Dabei wurde deutlich, dass Forschung nicht nur eine treibende Kraft für Innovation und Fortschritt ist, sondern angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen mehr denn je in der Mitte der Gesellschaft verankert sein muss. Mehr
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Im Vorfeld der Weltklimakonferenz COP 30 hatten sich die Umweltminister der EU-Staaten auf neue Klimaziele geeignet. Demnach sollen die CO2-Emissionen der EU bis 2040 um 90 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken. Ab 2031 sollen bis zu fünf Prozentpunkte mithilfe von Emissionszertifikaten aus dem außereuropäischen Ausland erzielt werden können. Bis 2035 sollen die Emissionen um 66,25 bis 72,5 Prozent reduziert werden. Umweltökonom Benedict Probst, Leiter des Net Zero Lab am Institut, spricht über den Beitrag von CO2-Zertifikaten zum Klimaschutz und die neuesten Entwicklungen.
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Starkes Signal für Innovation: Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Donnerstag, den 6. November 2025, zur Auftaktsitzung des Strategiekreises für Technologie und Innovation ins Bundeskanzleramt eingeladen. Dietmar Harhoff, Direktor am Institut und Leiter der wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung, wird seine Expertise und Erfahrungen im Bereich der Politikberatung in das Gremium einbringen. Mehr
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Heiko Richter, seit 2020 Wissenschaftlicher Referent am Institut, hat einen Ruf der Universität Speyer angenommen und wurde zum Universitätsprofessor an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer (DUV) ernannt. Er ist seit 1. Oktober 2025 Inhaber des neu eingerichteten Lehrstuhls für Privatrecht und Regulierung der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft. Mehr
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Gleich zwei unserer Nachwuchswissenschaftlerinnen wurden in diesem Jahr zur Lindauer Nobelpreisträgertagung der Wirtschaftswissenschaften eingeladen, die von 26. bis 30. August 2025 am Bodensee stattfand – ein besonderes Privileg und eine einzigartige Erfahrung für Elisabeth Hofmeister und Ulrike Morgalla. Jedes Jahr kommen etwa 30 – 40 Nobelpreisträger*innen in Lindau zusammen, um sich über verschiedene Generationen, Kulturen und Disziplinen hinweg mit der nächsten Generation führender Forschender auszutauschen. Unsere Junior Research Fellows haben viele Eindrücke mitgebracht. Mehr
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Kurz notiert
Auszeichnung + + + Pedro Henrique D. Batista ist für seine Dissertation Das Recht an genetischen Ressourcen – Nagoya-Protokoll, Patentrecht und weitere regulatorische Optionen mit zwei Dissertationspreisen ausgezeichnet worden. Mehr
Auszeichnung + + + Affiliated Research Fellow David Heller wurde auf der ENTFIN Conference 2025 für seine Arbeiten zu “Generative AI and Firm-Level Productivity” und “Startup Accelerators and International Market Entry” ausgezeichnet, die am Institut entstanden sind. Mehr
Auszeichnung + + + Liza Herrmann konnte mit einem Schreibstipendium der Max-Planck-Förderstiftung im Max-Planck-Haus am Tegernsee an ihrer Dissertation arbeiten. Mehr
Videopodcast +++ Dietmar Harhoff und Raffael Laguna de la Vera (SPRIND) diskutieren mit der Expertin Cristina Caffarra über Europas Weg zu digitaler Souveränität. Mehr
Podcast +++ Michael E. Rose beleuchtet, wie neues Wissen entsteht und was wir aus früheren industriellen Revolutionen lernen können. Mehr
Podcast +++ Benedict Probst erkärt, was Emissionszertifikate sind und ob CO2-Ausgleichzahlungen wirklich halten, was sie versprechen. Mehr
Podcast +++ Marina Chugunova spricht darüber, wann wir Künstlicher Intelligenz vertrauen. Mehr
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Am Dienstag, den 21. Oktober 2025, fand als zweite Veranstaltung im Rahmen der feierlichen Eröffnung des neuen Standortes des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb am Stachus ein wissenschaftliches Symposium statt. Es widmete sich in zwei Paneldiskussionen Themen, die für die Innovationsforschung in disruptiven Zeiten prägend sind. Über einhundert Gäste erhielten anregende Impulse und konnten sich mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Disziplinen intensiv austauschen. Mehr
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Am 15. und 16. Dezember 2025 findet am Institut bereits der achte “Research in Innovation, Science and Entrepreneurship Workshop” von jungen Forschenden für junge Forschende statt. Die Teilnehmer*innen erwarten spannende Themen und ein anregender Austausch. Matt Marx, Bruce F. Failing Sr. Professor und Faculty Director of Entrepreneurship an der Cornell University, hält die Keynote zum Thema “Connecting Science to Innovation: Open Data and Machine Learning Approaches”. Mehr
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In Ihrem neuesten Paper untersuchen Josef Drexl und Daria Kim die wettbewerbsrechtlichen Herausforderungen der strategischen Partnerschaften zwischen großen Technologiekonzernen und kleineren KI-Entwicklern. Diese Allianzen versprechen Effizienz und Fortschritt, bergen aber auch erhebliche Wettbewerbsrisiken – insbesondere für den Innovationswettbewerb.
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Das Internet verändert sich grundlegend. Treibende Faktoren sind der rasche Fortschritt bei Künstlicher Intelligenz und eine Reihe neuer Regeln wie Data Act, Digital Markets Act und Digital Services Act. Diese Entwicklungen berühren den Kern unserer digitalen Gesellschaft und werfen Fragen auf: Wer bestimmt die Regeln im Netz? Steuern bald Algorithmen die Debatte? Und welche Rolle spielen die großen Tech-Konzerne, die als unsichtbare Baumeister digitaler Räume agieren? Die interdisziplinäre Forschungsgruppe humanet3 an der auch Forschende des Instituts beteiligt sind, möchte diese Fragen beantworten und hat jetzt ihre Forschungsagenda veröffentlicht. Mehr
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Eine aktuelle Studie warnt vor einem Misserfolg von Verbraucherrechtsreformen durch Informationslücken. Die repräsentative, vom Institut durchgeführte Befragung hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland gesetzliche Verbraucherrechte, die ihnen innovative Dienstleistungen und IT-Sicherheit ermöglichen, nicht kennt. Einige Bevölkerungsgruppen sind jedoch systematisch besser informiert. Es wurden zwei Alltagsszenarien untersucht, deren Rechtsgrundlage in den letzten Jahren reformiert wurde. In beiden Szenarien hat der europäische Gesetzgeber das Ziel, den Verbraucherschutz zu stärken, und gleichzeitig Innovationen aktiv zu fördern und letztlich den Wettbewerb zu stärken. Mehr
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Ein im Sommer 2025 veröffentlichter UNESCO-Bericht beleuchtet die oft unsichtbaren Belastungen von Forschenden während des Krieges in der Ukraine. Anastasiia Lutsenko war als führende Autorin an der Studie beteiligt. Der Bericht bildete die Basis für die Gründung einer Internationalen Koalition zur Unterstützung von Wissenschaft, Forschung und Innovation in der Ukraine und die Unterzeichnung der Rome Declaration of Intent, die diese Initiative offiziell bestätigt. Er wurde auf der Ukraine Recovery Conference in Rom (2025) vorgestellt und stützt sich auf eine Analyse von offenen Daten, Statistiken, wissenschaftlichen Publikationen, der Gesetzgebung sowie auf Ergebnisse einer Reihe von Gruppendiskussionen mit ukrainischen Forschenden. Er enthält acht Empfehlungen, wie die Situation ukrainischer Forschender konkret verbessert werden kann.
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Der Tagungsband zur Münchner Global Data Law-Konferenz beleuchtet die wachsende globale Bedeutung von Daten – wirtschaftlich, gesellschaftlich und im Gemeinwohl. Mit internationalen Regulierungsansätzen wie der EU-Datenstrategie und dem afrikanischen Datenpolitikrahmen wird die Relevanz der Datenverarbeitung unterstrichen. Internationale Rechtsexpert*innen diskutierten regulatorische Ansätze, die das Buch in einer kritischen Analyse und zukunftsorientierten Perspektive auf sinnvollen Datenaustausch und internationale Regulierung zusammenfasst.
Josef Drexl, Moritz Hennemann, Patricia Boshe, Klaus Wiedemann (Hrsg.)
Comparative Data Law
Springer (2025)
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David Heller, Daehyun Kim, Dietmar Harhoff
Startup Accelerators and International Market Entry: Evidence from the German Accelerator Program
Max Planck Institute for Innovation & Competition Research Paper No. 25-17
Daehyun Kim, Namil Kim, Haemin Dennis Park
Anti-Labor Environments and Employee Entrepreneurship: Evidence from Right-to-Work Laws
Strategic Entrepreneurship Journal, forthcoming
Andrew Macintosh, Gregory Trencher, Benedict Probst, Shanta Barley, Danny Cullenward, Thales A.P. West, Don Butler, Johan Rockström
Carbon Credits Are Failing to Help with Climate Change – Here’s Why
Nature, 2025 (646), 543–546.
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Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb
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