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177 Veranstaltungen gefunden.

Seminar  |  12.07.2017  |  12:00

Brown Bag-Seminar: Screening for Patent Quality: Examination, Fees, and the Courts

12:00 - 13:30 Uhr, Florian Schuett (Tilburg University)

Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, München, Raum 313

To study how governments can improve the quality of patent screening, we develop an integrative framework incorporating four main policy instruments: patent office examination, pre- and post-grant fees, and challenges in the courts. We show that examination and pre-grant fees are complementary, and that pre-grant fees screen more e ectively than post-grant fees. Simulations of the model, calibrated on U.S. patent and litigation data, indicate that patenting is socially excessive and the patent oce does not e ectively weed out low-quality applications. We quantify the welfare effects of counterfactual policy reforms and show how they depend on the quality of the courts (co-authored with Mark Schankerman).


Ansprechpartner: Dr. Fabian Gaessler

Workshop  |  11.07.2017  —  12.07.2017

Patent Declaration Workshop

Axel Metzger (Humboldt-Universität zu Berlin), Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb (auf Einladung)

Grimm-Zentrum, Berlin

Tagung  |  08.07.2017  |  09:30

Alumni-Jahrestagung: Der europäische Binnenmarkt im regionalen, lokalen und globalen Kontext

! Veranstaltung abgesagt !

Seminar  |  03.07.2017  |  12:00

Munich Innovation Seminar: Cascading Innovation

12:00 - 13:30 Uhr, Mirco Draca (University of Warwick)

Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, München, Raum 313


US government spending since World War II has been characterized by large investments in defense-related high-tech goods and services and R&D. In turn, this means that the De- partment of Defense (DoD) has had a large role in funding corporate innovation in the US. This paper (i) quantifies the impact of military procurement spending on corporate innovation by publicly listed firms and (ii) shows that DoD impact on innovation was not limited to the winners of defense contracts but instead cascaded through the supply chain of DoD contractors via indirect market size effects, working through firm-to-firm input linkages. We use a database of detailed, historical procurement contracts for all Department of Defense (DoD) prime contracts since 1966. Product-level spending shifts are used as a source of exogenous variation in firm-level procurement receipts. We combine this data with information on the supply chain linkages of publicly listed firms. Our estimates indicate that defense procurement has a positive direct impact on patenting and R&D in- vestment, with an elasticity of approximately 0.07 across both measures of innovation for DoD contractors. Further, our estimates imply that the derived demand for inputs fol- lowing the award of a DoD contract constitutes a large indirect market size effect for the suppliers of DoD contractors. These indirect market size effects in turn induce innovation cascades working up the supply chain. We find that the elasticity of innovation outcomes to indirect DoD market size shocks is about half of that estimated for direct contractors but affects a much larger number of firms, increasing the effect of defense spending on aggregate innovation by at least 20%. (joint work with Vasco M. Carvalho)


Ansprechpartner: Laura Rosendahl Huber, Ph.D.

Patentrechtszyklus  |  30.06.2017  |  18:00

Aktivlegitimation im Verletzungsprozess - Theorie & Praxis bzw. Fluch & Segen

18:00 - 19:30 Uhr, Prof. Dr. Tilman Müller-Stoy (Bardehle Pagenberg)

Max-Planck-Gesellschaft, Generalverwaltung, Konferenzraum, Hofgartenstr. 8, München


Zu praktischen Folgen von BGH Fräsverfahren - in welchen Fallkonstellationen sind ggf. sehr zeit- und ressourcenaufwändige Beweiserhebungen zur Aktivlegitimation im Patentverletzungsprozess sachgerecht und in welchen nicht? Theorie und Praxis scheinen derzeit womöglich etwas auseinander zu fallen. In jedem Fall besteht Anlass zur Diskussion.


Prof. Dr. Tilman Müller-Stoy ist Partner bei BARDEHLE PAGENBERG und einer der beiden Leiter der Patent Litigation Group der Kanzlei. Er lehrt Patentrecht an der TU München und der University of Washington School of Law. Er ist ferner Chair des Dispute Resolution Commitee von LESI und ausgebildeter Wirtschaftsmediator (MuCDR).


Seine anwaltliche Praxis ist fokussiert auf Patentstreitsachen in allen technischen Gebieten nebst Lizenzrecht und Technologietransfer. Tilman Müller-Stoy hat besondere Erfahrung in der Koordination länderübergreifender Prozessserien sowie bei der Erstellung, Bewertung, Durchsetzung von und Verteidigung gegen Lizenzprogramme(n) in den Bereichen der Telekommunikation und Elektrotechnik, vor allem auch mit Bezug zu SEPs und FRAND Lizenzen. Er wird seit Jahren in allen wesentlichen Rankings als einer der führenden Rechtsanwälte für Patentstreitsachen in Deutschland empfohlen.

Tagung  |  30.06.2017  |  12:00

Aktuelle Fragen des geistigen Eigentums im deutsch-russischen Rechtsverkehr

12:00 - 18:00 Uhr, Deutsch-Russische Juristenvereinigung

Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, München, Raum E10

Die Deutsch-Russische Juristenvereinigung e.V. veranstaltet in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb die Tagung "Aktuelle Fragen des geistigen Eigentums im deutsch-russischen Rechtsverkehr".

Hier finden Sie die Einladung mit dem Tagungsprogramm und der Referentenliste zum Download

Tagung  |  26.06.2017  —  27.06.2017

Ethics in Innovation Conference 2017

World Forum for Ethics in Business (WFEB), Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb

Deutsches Patent- und Markenamt, Zweibrückenstraße 12, 80331 München


Vor dem Hintergrund, dass sich die Welt, wie wir sie kennen, in einem unglaublich hohen Tempo verändert, gibt es Vorhersagen, dass 40 Prozent der weltweit führenden Unternehmen in einem Jahrzehnt nicht mehr existieren werden, wenn sie sich nicht ausreichend auf die neue Ära vorbereiten. Zweifellos ist die vierte industrielle Revolution im Begriff, eine Welt zu schaffen, in der virtuelle und physische Systeme flexibel miteinander zusammenarbeiten. Sie verändert nicht nur, wie wir arbeiten, leben und miteinander in Beziehung treten, sondern auch die Essenz dessen, was es bedeutet, Mensch(lich) zu sein.


In Anbetracht der Notwendigkeit, ethische Standards, Regulierungen und Führungsstrukturen im Bereich Innovation zu diskutieren und neu zu definieren, richten das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb und das World Forum for Ethics in Business, in Partnerschaft mit dem Europäischen Patentamt, dem Deutschen Patent- und Markenamt sowie dem Peter Löscher Lehrstuhl für Wirtschaftsethik der Technischen Universität München, die „Münchner Konferenzreihe über Ethik in der Innovation“ aus. Die erste Konferenz findet vom 26. bis 27. Juni 2017 im Deutschen Patent- und Markenamt in München statt und konzentriert sich auf die Informations- und Kommunikationstechnologien mit besonderem Schwerpunkt auf Innovationen im digitalen Zeitalter, einschließlich künstlicher Intelligenz, Internet of Things und Big Data.


Die Konferenz wird rund 300 globale Denker und führende Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Nichtregierungsorganisationen zusammenbringen und verschiedene zentrale Fragen adressieren:

  • Innovation 4.0: Kann Wachstum wirklich das übergeordnete Leitbild der vierten industriellen Revolution sein? Wie können wir sicherstellen, dass diese Revolution gemeinsame Werte generiert und menschlich zentriert ist, anstatt zu trennen und zu entfremden?
  • Leadership 4.0: Welche Art von Führung benötigen Organisationen, um innovativ sein und sich mit der erforderlichen Geschwindigkeit verändern zu können?
  • Bildung 4.0: Kann wertorientierte Bildung die Antwort auf die Notwendigkeit adäquater Führung sein?
  • Corporate Social Responsibility 4.0: Wie können wir sicherstellen, dass die vierte industrielle Revolution nicht „ihre Kinder frisst“, sondern tatsächlich gemeinsame Werte schafft?

Zu den bestätigten Referenten zählen unter anderen Prof. Dr. Ferdi Schüth, Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft; Prof. Dr. Josef Drexl, Direktor am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb; Prof. Dr. Christoph Lütge, Peter Löscher Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der TU München; Sri Sri Ravi Shankar, Gründer des World Forum for Ethics in Business; Jo Leinen, Mitglied des Europäischen Parlaments; Jaan Tallinn, Mitbegründer von Skype; Robert Hansor, Direktor für globale Nachhaltigkeitspolitik und Systeme bei Huawei Technologies; sowie Prof. Dr Luciano Floridi, Universität Oxford.


Die mit der „Ethics in Innovation“-Konferenz und dem „World Youth Forum“ verbundene Forschung wird von einem international besetzten Team unter Führung von Prof. Dr. Josef Drexl, Prof. Dr. Christoph Lütge, Dr. Mrinalini Kochupillai and Dr. Arul Scaria durchgeführt.


Die Konferenz ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Weitere Informationen, insbesondere zur Anmeldung und zu den Referenten, finden Sie unter: http://wfeb.org/ethics-in-innovation-2017/about/


Programm


Registrierung

Tagung  |  23.06.2017  —  25.06.2017

World Youth Forum

World Forum for Ethics in Business (WFEB), Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb

Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, München, Raum E10

Ein Highlight der „Ethics in Innovation Conference 2017“ (26. – 27.06.2017) wird der „Appell der Jugend“ sein: Ausgewählte Studenten und Berufseinsteiger bekommen die Möglichkeit, drei Tage vor der Konferenz im Rahmen des „World Youth Forum“ an einem ganzheitlichen Leadership-Training teilzunehmen, bei dem sie mit internationalen Führungspersönlichkeiten interagieren (www.wyfei.org). Bereits über 350 junge Menschen aus mehr als 30 Ländern haben in den letzten Jahren an einem „World Youth Forum“ teilgenommen. Für dieses Jahr haben sich bereits rund 200 Studenten aus der ganzen Welt beworben; die Bewerbungsfrist wurde bis 30. Mai 2017 verlängert. Das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb wird die Top 50-Kandidaten am 1. Juni 2017 bekannt geben.


Die mit dem World Youth Forum 2017 verbundenen Forschungsprojekte sind darauf ausgerichtet, die am Forum teilnehmenden Studenten zu einer multi-disziplinären und multi-kulturellen Diskussion zu drei Fragen anzuregen, die für unsere zunehmend mannigfaltige, globalisierte Welt des 21. Jahrhunderts von erheblicher Bedeutung sind:


  1. Wie Individuen aus unterschiedlichen Kulturen, Ländern und mit unterschiedlichem Bildungshintergrund die Begriffe „Ethik“ und „Innovation“ definieren (z.B. mittels case studies);
  2. was in deren Sicht eine „ethische Innovation“ darstellt, verbunden mit der Frage, ob eine Neubewertung der Weise, wie der Begriff „Innovation“ aktuell verwendet und verstanden wird (z.B. in verschiedenen globalen Innovations-Indizes), notwendig ist, damit er kulturell, gesellschaftlich und wirtschaftlich gesehen integrativ ist;
  3. wie bestehende Gesetze, Politiken und Praktiken geändert werden können/sollten, um „ethische Innovationen“ zu fördern


Weitere Informationen finden Sie unter: http://wfeb.org/ethics-in-innovation-youth/about/


Broschüre


Programm


Blog

Seminar  |  19.06.2017  |  12:30

Brown Bag-Seminar: Software-Driven Innovation and Medical Technology

12:30 - 14:00 Uhr, Ariel D. Stern (Harvard Business School)

Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, München, Raum 313

There is a longstanding debate about whether technological innovation enables the rise of new entrants, or reinforces incumbent advantages. The ongoing digital transformation of medicine represents a unique opportunity to revisit this debate in the context of health care, an industry that now represents nearly 18% of the U.S. economy. In 2016, over 700 medical devices containing software were cleared for marketing by the FDA, almost double the number approved a decade earlier. What types of firms are most likely to lead digital innovation in health care? And do traditional factors such as geographic specialization, experience, and firm revenues predict this type of innovation? We use unstructured text data on new medical devices, recovered through automated scraping, to study digital innovation in this industry. Using supervised document classification and other natural language processing tools, we analyze the content of over 33,000 devices over the years 2002-2016. We first document the growth of software and networking capabilities and find significant heterogeneities across medical specialty areas. We then use detailed firm data to understand the characteristics of the firms bringing digital technologies to market and find strong evidence for the importance of firm experience with software products. VC funding and location in a cluster are predictors of follow-on digital innovation, but not novel innovation, while public firms are more likely to engage in first-time product digitizations. We find several pieces of evidence that support within-firm positive spillovers from software inclusion in one product to another, consistent with a low marginal cost of doing so.

Ansprechpartner: Dr. Fabian Gaessler

Seminar  |  14.06.2017  |  12:00

Brown Bag-Seminar: Incentivizing Complex Problem Solving in Teams - Evidence from a Field Experiment

12:00 - 13:30 Uhr, Prof. Dr. Simeon Schudy (Ludwig-Maximilians-Universität München)

Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, München, Raum 313

We document the causal effect of simple bonus incentives on performance in a non-routine, cognitively demanding, interactive team task. These tasks are more and more important in the economy and at the same time understudied. We conduct a field experiment and show a causal positive effect of incentives on the completion probability and the overall completion time of the task. Using several experimental treatment variations we shed light on the importance of different bonus components. We study the framing of bonuses (as gains or losses) and investigate whether bonus incentives work due to i)the monetary reward or ii) the reference performance bonus incentives provide. We also investigate the robustness of the effect in an additional sample and study the reactions to bonus incentives by differently composed teams. Finally, we shed light on how bonus incentives affect teams' willingness to explore in the non-routine task. (joint with F. Englmaier, S. Grimm and D. Schindler)


Ansprechpartner: Dr. Marco Kleine