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Meldungen aus dem Institut

Auf dieser Seite finden Sie Meldungen aus dem Institut zu Personalien, Auszeichnungen (Preise, Ehrungen), Veranstaltungen und weiteren Themen, beginnend mit dem Jahr 2013. Wir bieten Ihnen diese Informationen außerdem als RSS-Feed an.

73 Meldungen gefunden.

Verschiedenes  |  10.01.2018

Presseinformation: Mensch oder Maschine? Preise an Entwicklerteams für automatische Bot-Erkennungssysteme vergeben

Die Gewinner der Munich Bot Challenge wurden in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in der Münchner Residenz ausgezeichnet. Die prämierten Teams haben neue Ansätze entwickelt, um Meinungsmaschinen im Internet, sogenannte Social Bots, schnell zu erkennen und zu stoppen.

Verschiedenes  |  19.12.2017

Call for Papers - Munich Summer Institute 2018

Forscher, die ein Paper präsentieren möchten, sind eingeladen, dieses bis zum 15. Februar 2018 online einzureichen (s.u.).

From June 4 to 6, 2018, the Center for Law & Economics at ETH Zurich, the Chair for Technology and Innovation Management at TUM, the Institute for Strategy, Technology and Organization at LMU Munich and the Max Planck Institute for Innovation and Competition will jointly organize the third Munich Summer Institute.

The Summer Institute will focus on three areas:

The goal of the Munich Summer Institute is to stimulate a rigorous in-depth discussion of a select number of research papers and to strengthen the interdisciplinary international research community in these areas. Researchers in economics, law, management and related fields at all stages of their career (from Ph.D. students to full professors) may attend the Munich Summer Institute as presenters in a plenary or a poster session, as discussants or as attendants. The Munich Summer Institute will feature three keynote lectures, 18 plenary presentations and a daily poster session (including a poster slam). Paper presentations will be grouped by topics, not discipline or method. The Munich Summer Institute will be held at the Bavarian Academy of Sciences and Humanities in the heart of Munich. Participation is by invitation only. The organizers will fund travel and hotel expenses for all plenary speakers and hotel expenses for all poster presenters and invited discussants.

Keynote speakers are:Paper submission procedure

Researchers who would like to present a paper are invited to submit their paper online until February 15, 2018, at the MSI website. The Munich Summer Institute only considers papers which have not been published or accepted for publication at the date of submission. Paper selections will be announced in March 2018. The program of the Munich Summer Institute will be available on April 1, 2018. Final papers will be made available to conference participants on a protected website, and are due on May 1, 2018. Researchers who would like to attend the Munich Summer Institute without giving a presentation should contact one of the organizers by May 1, 2018.

Further information

Any questions concerning the Munich Summer Institute should be directed to Stefan Bechtold, Jörg Claussen, Dietmar Harhoff, Joachim Henkel or Tobias Kretschmer.

Verschiedenes  |  06.12.2017

Eröffnung des Datenraums

Die wirtschaftswissenschaftliche Abteilung des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb stellt externen Forschern ab sofort Daten aus der eigenen Forschung zur Verfügung.

Daten können Sie entweder lokal am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb einsehen und benützen oder in Verbindung mit Open Access-Publikationen im Online-Datenrepositorium auf unserer Webseite abrufen.
Siehe Datenzugang, Datenraum und Online-Datenrepositorium.

Niccolo Galli erhält Elena Messina-Preis von  Filippo Alberti (Freshfields Bruckhaus Deringer)
Auszeichnung  |  15.11.2017

Elena Messina-Preis für Niccolò Galli

Niccolò Galli, Doktorand am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, ist für seine Dissertation „Standard essential patents litigation and abuse of a dominant position – The FRAND defense in the EU competition law context” von der Elena Messina-Vereinigung der gleichnamige Preis verliehen worden.

Niccolo Galli erhält Elena Messina-Preis von  Filippo Alberti (Freshfields Bruckhaus Deringer)
Niccolò Galli (Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb), Filippo Alberti (Freshfields Bruckhaus Deringer). Foto: Dr. Luca Biffaro (italienische Kartellrechtsbehörde)

Die mit EUR 1.000 dotierte Auszeichnung wird jährlich von einem wissenschaftlichen Komitee bestehend aus fünf prominenten italienischen Kartellrechtsexperten – drei Beamte und zwei Rechtsanwälte – für die beste Dissertation auf dem Gebiet des Wettbewerbs- und Verbraucherrechts verliehen.

Die Auszeichnung ist nur eine der Initiativen der Vereinigung, die sich alle – im Andenken an Elena Messina – der Förderung von Exzellenz in der Lehre und Praxis auf dem Gebiet des Kartellrechts widmen. Messina, eine junge und vielversprechende Anwältin, die ihre akademische Laufbahn an der LUISS-Universität mit einer Dissertation über „Efficiency and consumer welfare in EU and US anti-monopoly laws” mit „summa cum laude” abschloss, verunglückte im Jahr 2012 bei einem Verkehrsunfall tödlich. Zu dieser Zeit arbeitete sie für die italianische Kartellrechtsbehörde.


Galli wurde der Preis am 28. September 2017 im Rahmen der Konferenz „Competition issues related to the freedom to connect” vom Vizepräsidenten der Vereinigung, Filippo Alberti, am Sitz der Kartellrechtsbhörde in Rom überreicht.

Verschiedenes  |  07.11.2017

Start von drei Doktoranden im Rahmen des EIPIN European Joint Doctorate

Die Italiener Letizia Tomada und Niccolò Galli und der Spanier Vicente Zafrilla starteten am 1. September ihren dreijährigen Forschungsaufenthalt am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb im Rahmen eines Stipendiums des EIPIN European Joint Doctorate.

Während Tomadas Forschungen das Thema „The Impact of the Unified Patent Court on innovative start-ups in the European Single Market“ zum Gegenstand haben, widmet sich Galli der Materie „Predatory Patent Litigation in the European Competition Law Context“ und beschäftigt sich Zafrilla mit der Fragestellung „Essential patents over-declaration in standards: an anticompetitive conduct?“.


Das im Jahr 1999 zur Intensivierung der Kooperation zwischen europäischen Institutionen aus dem Bereich des geistigen Eigentums und ihren Studenten gegründete Netzwerk EIPIN (European Intellectual Property Institutes Network) hatte sich Anfang 2016 mit dem Konzept „Innovation Society“ auf eine entsprechende Ausschreibung der EU im Rahmen des Horizon 2020-Programms beworben und im Mai 2016 die Zusage zur Förderung eines gemeinsamen Europäischen Promotionsprogramms (European Joint Doctorate) erhalten. Das eingereichte Konzept sieht die Untersuchung der Auswirkungen von Schutzrechten auf die Innovationsfähigkeit einer Gesellschaft sowie der Frage vor, wie Schutzrechte ausgestaltet sein müssen, damit sie Innovation ermöglichen und nicht bremsen.


Insgesamt wurden 15 Doktoranden in das Programm, das über vier Jahre mit 3,8 Mio. Euro gefördert wird, aufgenommen. Jede EIPIN-Mitgliedsinstitution betreut drei Doktoranden und agiert als Co-Betreuer von drei weiteren Doktoranden, die von einer jeweils anderen EIPIN-Mitgliedsinstitution betreut werden. Im Rahmen des Promotionsprogramms sind Praktika bei europäischen Spitzenorganisationen innovativer Wirtschaftszweige (u.a. Telekommunikation, Musik, Saatgut) sowie Seminare (u.a. zur Methodik wissenschaftlichen Arbeitens) geplant.


Mitglieder des EIPIN sind das Munich Intellectual Property Law Center (MIPLC), die Queen Mary University of London, die Universität Straßburg (CEIPI), die Universität Alicante und die Universität Maastricht. Das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, das an dem eingereichten Förderantrag als unterstützende Institution beteiligt war und einer der Träger des MIPLC ist, arbeitet bei der Umsetzung des Programms mit der Universität Augsburg zusammen und betreut die Doktoranden.

Personalie  |  12.07.2017

Trauer um Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot

Wir trauern um Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot, der am 9. Juli 2017 plötzlich und unerwartet verstorben ist.

Arnold Picot war Emeritus der Fakultät für Betriebswirtschaft der Ludwig-Maximilians-Universität, wo er seit 1987 gelehrt und geforscht hatte. Er war ein enger Freund unseres Instituts und Förderer der interdisziplinären Zusammenarbeit. Arnold Picot war Mitinitiator der vor zehn Jahren ins Leben gerufenen International Max Planck Research School for Competition and Innovation (IMPRS-CI), die einen wichtigen ersten Schritt zur Einrichtung der heutigen wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb darstellt. Darüber hinaus war er engagierter Betreuer zahlreicher Doktoranden. Im Jahr 2014 wurde er zum Mitglied unseres Fachbeirates berufen.

Das Institut verliert mit Arnold Picot einen unersetzlichen Kollegen und großartigen Menschen. Wir werden ihn schmerzlich vermissen und in dankbarer Erinnerung behalten.

Ludwig-Maximilians-Universität München
Center for Digital Technology and Management

Veranstaltungsbericht  |  07.07.2017

Workshop "Internet of Things (IoT) Connectivity Standards"

On April 25, 2017, the Max Planck Institute for Innovation and Competition held the workshop "IoT Connectivity Standards" at its venues in Munich. The workshop was the first of a series in the context of the research project "Standards for the Internet of Things".

With the workshop series the Institute seeks, first, to discuss with experts and practitioners in which direction the Internet of Things will develop with regard to standardization, and second, to identify the economic and regulatory implications of those changes.


The workshop focused on connectivity standards enabling interoperability between multiple devices and across different communication networks. It consisted of three distinct panels:

  • Technology and Market Landscape: The objective of this panel was to get insights from indus-try representatives on the evolving landscape of current and future technologies providing machine to machine communication as well as on how the IoT is changing the business and market environment, both in general and with regard to the IoT connectivity market.
  • Standardization Landscape: Representatives of different standard setting organizations, industry consortia and technology companies explained the current stage of standardization activities in the field of IoT connectivity. Beyond this mapping exercise, more fundamental questions were addressed, such as how technology and market complexity affect the standardization process and what are the optimal roles of standard setting organizations, industry allianc-es and stakeholder groups in the IoT standard development.
  • IPRs Landscape: IP lawyers from different stakeholders presented their views on the role that Intellectual Property Rights will play in the IoT context and, more specifically, on the challenges that the increased need for connectivity and interoperability creates with regard to access to patented standardized technology.

The presentations and discussions at the workshop provided useful insights for the assessment and analysis of the economic, legal and regulatory implications of standardization in the field of IoT con-nectivity. Among them, the event’s organizers, Dr. Beatriz Conde Gallego and Dr. Fabian Gaessler of the Max Planck Institute for Innovation and Competition, highlighted that “the need for wide common standards is less pronounced at the connectivity level than at higher levels (e.g. semantic interoperability), mainly because no single connectivity technology will be able to satisfy all industry needs. Various connectivity standards will coexist and complement each other in the future. At the same time, a successful implementation of these standards will certainly require transparent, predictable and flexible licensing schemes which reflect the heterogeneous conditions of IoT applications and the diversity of stakeholders involved in the IoT value chain.”


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Auszeichnung  |  21.06.2017

Fabian Gaessler mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet

Fabian Gaessler hat im Rahmen der 68. Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft in Weimar für seine Doktorarbeit “Enforcing and Trading Patents - Evidence for Europe" die Otto-Hahn-Medaille erhalten.

Foto: MPG

Die Max-Planck-Gesellschaft vergibt den Preis, der mit 7500 Euro dotiert ist, um junge begabte Wissenschaftler und Forscher zu einer Forschungskarriere zu motivieren.


Fabian Gaesslers Arbeit widmet sich der empirischen Untersuchung der Durchsetzung von Patentrechten und des Handels mit diesen in Europa. Die Möglichkeiten, die einem Erfinder zur Verfügung stehen, um sein exklusives Recht gegen andere durchzusetzen und/oder seine geschützte Idee zu verkaufen, sind eine wesentliche Voraussetzung für ein funktionierendes Patentsystem und letztlich für Innovationsanreize. Unter Anwendung quantitativer Methoden beschäftigt sich Fabian Gaessler primär mit der Frage, in welchem Umfang die derzeitige institutionelle Ausgestaltung in Deutschland der Patentdurchsetzung zuträglich ist und inwieweit sie sich als Modell für ein einheitliches europäisches System eignet.


Seit 1978 zeichnet die Max-Planck-Gesellschaft jedes Jahr junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Otto-Hahn-Medaille für herausragende wissenschaftliche Leistungen aus – bis heute mehr als 940 Wissenschaftler und Forscher.

Auszeichnung  |  13.06.2017

Michael Mödl erhält den Steven Klepper Award for Best Young Scholar Paper auf der DRUID17 Conference

Michael Mödl hat im Rahmen der DRUID17 Conference in New York den Steven Klepper Award for Best Young Scholar Paper für seine Arbeit “Is Wisdom of the Crowd a Positive Signal? Effects of Crowdfinancing on Subsequent Venture Capital Selection“ erhalten.

v.l.n.r.: Prof. Mark Lorenzen, Prof. Melissa Schilling, Ph.D., Michael Mödl

In seinem Forschungspapier untersucht Michael Mödl die Auswirkungen und Signaleffekte von Crowd-Finanzierungen auf nachfolgende Wagniskapital-Finanzierungsrunden  von Start-Up-Unternehmen. Auf Basis eines sog. Choice-Experiments mit Wagniskapitalinvestoren findet der Autor kausale Evidenz, dass Crowd-Finanzierungen oft ein negatives Signal für die Investmententscheidung von professionellen Wagniskapitalgebern darstellen, die „Crowd“ aber unter bestimmten Umständen dennoch positive Signale senden kann, die die Investitionswahrscheinlichkeit durch nachfolgende Risikokapitalgeber erhöhen.

Veranstaltungsbericht  |  15.05.2017

Workshop “European Intellectual Property Rights and Jurisdiction in Need of a Grand Design?”

From March 16 to 18, 2017, the Max Planck Institute for Innovation and Competition organized the workshop “European Intellectual Property Rights and Jurisdiction in Need of a Grand Design?” at the Harnackhaus in Berlin.

The workshop focused on four areas:

  • Legal Aspects: Union-wide IP Rights plus Copyrights: The Status Quo including the Role of the ECJ (chair: Matthias Leistner); Patents: The Status Quo including EPO and UPC and the Role of the ECJ (chair: Axel Metzger),
  • Empirical Insights (chair: Annette Kur): EU Trade Mark Infringement Litigation; Patent Litigation,
  • Deficits and Perspectives in the Jurisdiction of IP Rights (chair: Paul Torremans), and
  • Conclusions: In Need of a Grand Design? (chair: Reto Hilty).

The purpose of the event with 40 experts from Germany, Belgium, the Netherlands, Italy, Denmark, Poland, Austria, the United Kingdom, Switzerland and the United States, was to identify deficits and research perspectives for further developing the EU jurisdiction scheme.


The event's organizers, Roland Knaak and Roberto Romandini of the Max Planck Institute for Innovation and Competition, summed up the results: “EU jurisdiction varies widely in its approach to the intellectual property rights. Union-wide jurisdiction is only provided under certain circumstances. For the existing unitary IP Rights, especially trademarks and designs, the Regulations on these rights transfer jurisdiction to the national courts of the Member States, which in certain cases have Union-wide competence. The remaining problems with a Union-wide enforcement of these rights could be mitigated, and possibly overcome, by including further substantive provisions in the Regulations. For European patents with or without unitary effect, the UPC model aiming at establishing Union-wide jurisdiction has been put into question by Great Britain’s impending exit from the EU. Much is still uncertain, and some legal questions concerning the UK´s UPCA membership can only be clearly resolved by the CJEU. As regards copyright law, different models for further developing jurisdiction are conceivable. The options range from shifting the competence to interpret EU copyright provisions from the CJEU to the General Court and limiting the CJEU´s function to questions of primary law, to the establishment of a unitary copyright and EU specialized courts in the sense of the TFEU. A uniform and overarching structure of jurisdiction for all European IP rights is not emerging. It will be the task of fundamental research to work on a model that is capable of consensus.”


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