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Meldungen aus dem Institut

Auf dieser Seite finden Sie Meldungen aus dem Institut zu Personalien, Auszeichnungen (Preise, Ehrungen), Veranstaltungen und weiteren Themen, beginnend mit dem Jahr 2013. Wir bieten Ihnen diese Informationen außerdem als RSS-Feed an.

76 Meldungen gefunden.

Verschiedenes  |  28.02.2018

Übergabe des Jahresgutachtens 2018 der Expertenkommission Forschung und Innovation

Experten fordern freie Fahrt für mehr Innovationen und legen Leitlinien für künftige Regierungsarbeit vor.

v.l.n.r.: Prof. Dr. Christoph Böhringer, Prof. Dr. Monika Schnitzer, Bundesbildungsministerin Johanna Wanka, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D., Prof. Dr. Uschi Backes-Gellner, Prof. Dr. Ingrid Ott, Prof. Dr. Uwe Cantner. Foto: Myriam Rion

Am Mittwoch, den 28. Februar 2018, hat die unabhängige Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) unter Vorsitz von Prof. Dietmar Harhoff, Direktor am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundeskanzleramt das Jahresgutachten 2018 übergeben. In ihrem nunmehr elften Jahresgutachten erkennen die Wissenschaftler an, dass es „in den letzten Jahren eine positive Dynamik der Forschungs- und Innovationspolitik (F&I) gegeben hat“. Vor dem Hintergrund der verzögerten Regierungsbildung allerdings sollte die künftige Bundesregierung zügig daran anknüpfen und die deutsche F&I-Politik konsequent weiterentwickeln. „Angesichts der internationalen Herausforderungen und des digitalen Wandels müssen wir in der Innovationspolitik Gas geben“, so Prof. Dietmar Harhoff.


Die sechsköpfige Expertenkommission sieht insgesamt vier wesentliche Aufgaben: die Chancen der Digitalisierung nutzen, stärkere Innovationsanreize für Start-ups und KMU setzen, das Wissenschaftssystem weiter stärken sowie die F&I-Governance innovationsfreundlicher gestalten.


Die Expertenkommission hält es für unerlässlich, der Digitalisierung eine deutlich höhere Priorität als bisher einzuräumen. Die Rahmenbedingungen für Internet und internetbasierte Technologien müssen deutlich verbessert werden; insbesondere steht die Bundesregierung in der Pflicht, E-Government und die digitale Infrastruktur auszubauen sowie die digitale Bildung in der Breite zu fördern. Eine weitere zentrale Forderung für die neue Legislaturperiode ist, dass die Bundesregierung durch die Einführung einer steuerlichen FuE-Förderung wirksame Innovationsanreize für kleine und mittlere Unternehmen schafft und die Wachstumsmöglichkeiten von Start-ups weiter verbessert. Für die Stärkung des Wissenschaftssystems ist es zudem notwendig, ein auf mehrere Legislaturperioden angelegtes Nachfolgeprogramm für den Hochschulpakt zu initiieren. Der Pakt für Forschung und Innovation ist fortzuführen und künftig stärker auf den Erkenntnis- und Technologietransfer auszurichten.


Digitale Bildung


Im Jahresgutachten betonen die Wissenschaftler die entscheidende Bedeutung der digitalen Bildung: „Vor uns stehen große Herausforderungen durch neue digitale Technologien auf Basis von künstlicher Intelligenz, autonomer Systeme, Robotik, Big Data oder Cloud Computing, die künftig Deutschlands bisherige Spezialisierungsvorteile in Frage stellen und zugleich aber auch neue Geschäftsmodelle ermöglichen“, so Prof. Dietmar Harhoff. „Den neuen digitalen Anforderungen muss sich deshalb auch das deutsche Bildungs- und Weiterbildungssystem stellen: Fähigkeiten in Software- und Algorithmen-Entwicklung bzw. entsprechend qualifizierte Fachkräfte mit digitalen ‚Schlüsselkompetenzen‘ sind wichtige Voraussetzungen für Produktivitätswachstum und Innovation in alten wie in neuen Branchen.“ Solche Schlüsselkompetenzen umfassen gemäß der Expertenkommission alle computer-, daten- und IT-bezogenen Kompetenzen und bilden die „Grundlage, um digitale Technologien sinnvoll einsetzen zu können“.


Politik ist gefordert: Entwicklung einer nationalen Strategie für Künstliche Intelligenz und Autonome Systeme


Im Bereich Autonomer Systeme und Künstlicher Intelligenz (KI) sieht die EFI „große Chancen für den Wirtschaftsstandort Deutschland, aber auch erheblichen Handlungsbedarf, um Deutschland in einem dynamischen, internationalen Innovationswettbewerb besser zu positionieren“, so Dietmar Harhoff.


Deutschland sei hier in einer guten Ausgangsposition. So liege in der Grundlagenforschung zu KI hierzulande ein solides Fundament vor. Zudem gebe es in Deutschland eine international konkurrenzfähige Basis für die Entwicklung autonomer Fahrzeuge. In anderen Anwendungsgebieten hinke Deutschland allerdings bei der Entwicklung autonomer Systeme den Marktführern hinterher. Es zeichne sich ab, dass andere Länder, allen voran die USA und China, aber auch Großbritannien und Frankreich, das Thema KI mit einer hohen forschungs- und industriepolitischen Priorität verfolgen. Daher müsse die deutsche Politik verstärkt auch die Förderung der KI-Forschung vorantreiben. Die Expertenkommission fordert daher die Entwicklung einer nationalen Strategie für KI mit dem Ziel der Stärkung der wissenschaftlichen und technologischen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.


Europäische Forschungs- und Innovationspolitik: EU-Milliarden für Innovationen, nicht für Autobahnen


Die Wissenschaftler gehen auch auf die Herausforderungen der europäischen Forschungs- und Innovationspolitik ein. „Mit einem Fördervolumen von knapp 75 Milliarden Euro für den Zeitraum von 2014 bis 2020 ist das EU-Forschungsrahmenprogramm mit Namen Horizont 2020 das weltweit größte, in sich geschlossene Forschungs- und Innovationsprogramm. Die deutsche Europapolitik muss die Innovationsorientierung der EU-Rahmenprogramme auch in Zukunft entschieden weiterentwickeln“, fordert der Vorsitzende der Expertenkommission.


Ein zentrales Problem der Europäischen Union ist die sogenannte Innovationskluft zwischen Innovationsführern in Nord- und Mitteleuropa und den weniger innovationsstarken Mitgliedsstaaten in Süd- und Osteuropa. Ein effektiverer Einsatz der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds ist dringend erforderlich, um hier Fortschritte zu erzielen. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass die Forschungsförderung in den Rahmenprogrammen weiterhin am Exzellenzkriterium ausgerichtet ist. Die Europäische Kommission plant die Einrichtung eines European Innovation Council, für den die Expertenkommission derzeit keine ausreichende Begründung sieht. Die Bewältigung des Brexit stellt eine weitere große Aufgabe dar. Der Umgang mit diesen Herausforderungen wird durch die komplexen Strukturen der europäischen F&I-Politik erschwert. Die Expertenkommission sieht daher auch in der Konsolidierung und Vereinfachung der europäischen F&I-Strukturen eine wichtige Aufgabe, die Vorrang vor der Gründung neuer Institutionen im Bereich der F&I-Politik hat.


Die Expertenkommission Forschung und Innovation wurde 2006 eingerichtet. Sie leistet wissenschaftliche Politikberatung für die Bundesregierung und legt regelmäßig Gutachten und Empfehlungen zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands vor. Als Mitglieder gehören der Kommission neben dem Vorsitzenden Professor Dietmar Harhoff an: die stellvertretende Vorsitzende Professor Monika Schnitzer von der LMU, Professor Uschi Backes-Gellner von der Universität Zürich, Professor Böhringer von der Universität Oldenburg, Professor Uwe Cantner von der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Professor Ingrid Ott vom Karlsruher Institut für Technologie.


Nähere Informationen unter http://www.e-fi.de.

Verschiedenes  |  01.02.2018

Presseinformation: Studie zu Nutzerverhalten im Internet: Eindeutige Regeln könnten Urheberrechtsverletzungen verhindern

In einer aktuellen Studie zur Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte im Internet durch deutsche Verbraucher fördert das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb überraschende Ergebnisse zu Tage und ruft Politik und Unternehmen zum Handeln auf.

6th Crowdinvesting Symposium
Verschiedenes  |  29.01.2018

Call for Papers - 6th Crowdinvesting Symposium “Blockchain and Initial Coin Offerings”

Am Freitag, den 20. Juli 2018, findet am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb das 6. Crowdinvesting Symposium statt.

Die jährliche Veranstaltung wurde von Prof. Dr. Lars Klöhn, Humboldt-Universität zu Berlin, und Prof. Dr. Lars Hornuf, Universität Bremen, initiiert und erstmals im Februar 2013 an der Ludwig-Maximilians-Universität München ausgerichtet.


Lars Hornuf ist seit April 2016 im Rahmen des DFG-geförderten Forschungsprojekts "Crowdinvesting in Deutschland, England und den USA: Regulierungsperspektiven und Wohlfahrtseffekte einer neuen Finanzierungsform" Affiliated Research Fellow am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb.


Das Crowdinvesting Symposium bietet Akademikern und Praktikern eine Plattform, sich über die neuesten Entwicklungen im diesem Bereich auszutauschen sowie sich untereinander zu vernetzen. Darüber hinaus wurde ein Forum geschaffen, welches den europäischen sowie die nationalen Gesetzgeber bei zukünftigen Gesetzesvorhaben und Gesetzesreformvorhaben auf wissenschaftlicher Basis informiert. Dafür wird jährlich ein Schwerpunkt definiert, der aus wirtschaftswissenschaftlicher und juristischer Perspektive aktuelle Fragen des Crowdinvesting untersucht. Die Erkenntnisse aus den Symposien werden in den relevanten hochrangigen Fachzeitschriften publiziert.


Zum Call for Papers

Munich Centre for Internet Research
Verschiedenes  |  10.01.2018

Presseinformation: Mensch oder Maschine? Preise an Entwicklerteams für automatische Bot-Erkennungssysteme vergeben

Die Gewinner der Munich Bot Challenge wurden in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in der Münchner Residenz ausgezeichnet. Die prämierten Teams haben neue Ansätze entwickelt, um Meinungsmaschinen im Internet, sogenannte Social Bots, schnell zu erkennen und zu stoppen.

MSI Munich Summer Institute
Verschiedenes  |  19.12.2017

Call for Papers - Munich Summer Institute 2018

Forscher, die ein Paper präsentieren möchten, sind eingeladen, dieses bis zum 15. Februar 2018 online einzureichen (s.u.).

From June 4 to 6, 2018, the Center for Law & Economics at ETH Zurich, the Chair for Technology and Innovation Management at TUM, the Institute for Strategy, Technology and Organization at LMU Munich and the Max Planck Institute for Innovation and Competition will jointly organize the third Munich Summer Institute.

The Summer Institute will focus on three areas:

The goal of the Munich Summer Institute is to stimulate a rigorous in-depth discussion of a select number of research papers and to strengthen the interdisciplinary international research community in these areas. Researchers in economics, law, management and related fields at all stages of their career (from Ph.D. students to full professors) may attend the Munich Summer Institute as presenters in a plenary or a poster session, as discussants or as attendants. The Munich Summer Institute will feature three keynote lectures, 18 plenary presentations and a daily poster session (including a poster slam). Paper presentations will be grouped by topics, not discipline or method. The Munich Summer Institute will be held at the Bavarian Academy of Sciences and Humanities in the heart of Munich. Participation is by invitation only. The organizers will fund travel and hotel expenses for all plenary speakers and hotel expenses for all poster presenters and invited discussants.

Keynote speakers are:Paper submission procedure

Researchers who would like to present a paper are invited to submit their paper online until February 15, 2018, at the MSI website. The Munich Summer Institute only considers papers which have not been published or accepted for publication at the date of submission. Paper selections will be announced in March 2018. The program of the Munich Summer Institute will be available on April 1, 2018. Final papers will be made available to conference participants on a protected website, and are due on May 1, 2018. Researchers who would like to attend the Munich Summer Institute without giving a presentation should contact one of the organizers by May 1, 2018.

Further information

Any questions concerning the Munich Summer Institute should be directed to Stefan Bechtold, Jörg Claussen, Dietmar Harhoff, Joachim Henkel or Tobias Kretschmer.

Verschiedenes  |  06.12.2017

Eröffnung des Datenraums

Die wirtschaftswissenschaftliche Abteilung des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb stellt externen Forschern ab sofort Daten aus der eigenen Forschung zur Verfügung.

Daten können Sie entweder lokal am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb einsehen und benützen oder in Verbindung mit Open Access-Publikationen im Online-Datenrepositorium auf unserer Webseite abrufen.
Siehe Datenzugang, Datenraum und Online-Datenrepositorium.

Niccolo Galli erhält Elena Messina-Preis von  Filippo Alberti (Freshfields Bruckhaus Deringer)
Auszeichnung  |  15.11.2017

Elena Messina-Preis für Niccolò Galli

Niccolò Galli, Doktorand am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, ist für seine Dissertation „Standard essential patents litigation and abuse of a dominant position – The FRAND defense in the EU competition law context” von der Elena Messina-Vereinigung der gleichnamige Preis verliehen worden.

Niccolo Galli erhält Elena Messina-Preis von  Filippo Alberti (Freshfields Bruckhaus Deringer)
Niccolò Galli (Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb), Filippo Alberti (Freshfields Bruckhaus Deringer). Foto: Dr. Luca Biffaro (italienische Kartellrechtsbehörde)

Die mit EUR 1.000 dotierte Auszeichnung wird jährlich von einem wissenschaftlichen Komitee bestehend aus fünf prominenten italienischen Kartellrechtsexperten – drei Beamte und zwei Rechtsanwälte – für die beste Dissertation auf dem Gebiet des Wettbewerbs- und Verbraucherrechts verliehen.

Die Auszeichnung ist nur eine der Initiativen der Vereinigung, die sich alle – im Andenken an Elena Messina – der Förderung von Exzellenz in der Lehre und Praxis auf dem Gebiet des Kartellrechts widmen. Messina, eine junge und vielversprechende Anwältin, die ihre akademische Laufbahn an der LUISS-Universität mit einer Dissertation über „Efficiency and consumer welfare in EU and US anti-monopoly laws” mit „summa cum laude” abschloss, verunglückte im Jahr 2012 bei einem Verkehrsunfall tödlich. Zu dieser Zeit arbeitete sie für die italianische Kartellrechtsbehörde.


Galli wurde der Preis am 28. September 2017 im Rahmen der Konferenz „Competition issues related to the freedom to connect” vom Vizepräsidenten der Vereinigung, Filippo Alberti, am Sitz der Kartellrechtsbhörde in Rom überreicht.

Verschiedenes  |  07.11.2017

Start von drei Doktoranden im Rahmen des EIPIN European Joint Doctorate

Die Italiener Letizia Tomada und Niccolò Galli und der Spanier Vicente Zafrilla starteten am 1. September ihren dreijährigen Forschungsaufenthalt am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb im Rahmen eines Stipendiums des EIPIN European Joint Doctorate.

Während Tomadas Forschungen das Thema „The Impact of the Unified Patent Court on innovative start-ups in the European Single Market“ zum Gegenstand haben, widmet sich Galli der Materie „Predatory Patent Litigation in the European Competition Law Context“ und beschäftigt sich Zafrilla mit der Fragestellung „Essential patents over-declaration in standards: an anticompetitive conduct?“.


Das im Jahr 1999 zur Intensivierung der Kooperation zwischen europäischen Institutionen aus dem Bereich des geistigen Eigentums und ihren Studenten gegründete Netzwerk EIPIN (European Intellectual Property Institutes Network) hatte sich Anfang 2016 mit dem Konzept „Innovation Society“ auf eine entsprechende Ausschreibung der EU im Rahmen des Horizon 2020-Programms beworben und im Mai 2016 die Zusage zur Förderung eines gemeinsamen Europäischen Promotionsprogramms (European Joint Doctorate) erhalten. Das eingereichte Konzept sieht die Untersuchung der Auswirkungen von Schutzrechten auf die Innovationsfähigkeit einer Gesellschaft sowie der Frage vor, wie Schutzrechte ausgestaltet sein müssen, damit sie Innovation ermöglichen und nicht bremsen.


Insgesamt wurden 15 Doktoranden in das Programm, das über vier Jahre mit 3,8 Mio. Euro gefördert wird, aufgenommen. Jede EIPIN-Mitgliedsinstitution betreut drei Doktoranden und agiert als Co-Betreuer von drei weiteren Doktoranden, die von einer jeweils anderen EIPIN-Mitgliedsinstitution betreut werden. Im Rahmen des Promotionsprogramms sind Praktika bei europäischen Spitzenorganisationen innovativer Wirtschaftszweige (u.a. Telekommunikation, Musik, Saatgut) sowie Seminare (u.a. zur Methodik wissenschaftlichen Arbeitens) geplant.


Mitglieder des EIPIN sind das Munich Intellectual Property Law Center (MIPLC), die Queen Mary University of London, die Universität Straßburg (CEIPI), die Universität Alicante und die Universität Maastricht. Das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, das an dem eingereichten Förderantrag als unterstützende Institution beteiligt war und einer der Träger des MIPLC ist, arbeitet bei der Umsetzung des Programms mit der Universität Augsburg zusammen und betreut die Doktoranden.

Personalie  |  12.07.2017

Trauer um Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot

Wir trauern um Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot, der am 9. Juli 2017 plötzlich und unerwartet verstorben ist.

Arnold Picot war Emeritus der Fakultät für Betriebswirtschaft der Ludwig-Maximilians-Universität, wo er seit 1987 gelehrt und geforscht hatte. Er war ein enger Freund unseres Instituts und Förderer der interdisziplinären Zusammenarbeit. Arnold Picot war Mitinitiator der vor zehn Jahren ins Leben gerufenen International Max Planck Research School for Competition and Innovation (IMPRS-CI), die einen wichtigen ersten Schritt zur Einrichtung der heutigen wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb darstellt. Darüber hinaus war er engagierter Betreuer zahlreicher Doktoranden. Im Jahr 2014 wurde er zum Mitglied unseres Fachbeirates berufen.

Das Institut verliert mit Arnold Picot einen unersetzlichen Kollegen und großartigen Menschen. Wir werden ihn schmerzlich vermissen und in dankbarer Erinnerung behalten.

Ludwig-Maximilians-Universität München
Center for Digital Technology and Management

Veranstaltungsbericht  |  07.07.2017

Workshop "Internet of Things (IoT) Connectivity Standards"

On April 25, 2017, the Max Planck Institute for Innovation and Competition held the workshop "IoT Connectivity Standards" at its venues in Munich. The workshop was the first of a series in the context of the research project "Standards for the Internet of Things".

With the workshop series the Institute seeks, first, to discuss with experts and practitioners in which direction the Internet of Things will develop with regard to standardization, and second, to identify the economic and regulatory implications of those changes.


The workshop focused on connectivity standards enabling interoperability between multiple devices and across different communication networks. It consisted of three distinct panels:

  • Technology and Market Landscape: The objective of this panel was to get insights from indus-try representatives on the evolving landscape of current and future technologies providing machine to machine communication as well as on how the IoT is changing the business and market environment, both in general and with regard to the IoT connectivity market.
  • Standardization Landscape: Representatives of different standard setting organizations, industry consortia and technology companies explained the current stage of standardization activities in the field of IoT connectivity. Beyond this mapping exercise, more fundamental questions were addressed, such as how technology and market complexity affect the standardization process and what are the optimal roles of standard setting organizations, industry allianc-es and stakeholder groups in the IoT standard development.
  • IPRs Landscape: IP lawyers from different stakeholders presented their views on the role that Intellectual Property Rights will play in the IoT context and, more specifically, on the challenges that the increased need for connectivity and interoperability creates with regard to access to patented standardized technology.

The presentations and discussions at the workshop provided useful insights for the assessment and analysis of the economic, legal and regulatory implications of standardization in the field of IoT con-nectivity. Among them, the event’s organizers, Dr. Beatriz Conde Gallego and Dr. Fabian Gaessler of the Max Planck Institute for Innovation and Competition, highlighted that “the need for wide common standards is less pronounced at the connectivity level than at higher levels (e.g. semantic interoperability), mainly because no single connectivity technology will be able to satisfy all industry needs. Various connectivity standards will coexist and complement each other in the future. At the same time, a successful implementation of these standards will certainly require transparent, predictable and flexible licensing schemes which reflect the heterogeneous conditions of IoT applications and the diversity of stakeholders involved in the IoT value chain.”


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