Oranger Umriss der Deutschlandkarte mit weißer Schrift 'VDI-Initiative: Zukunft Deutschland 2050'
Verschiedenes  |  21.04.2026

Dietmar Harhoff im Innovationsrat des VDI – 5 Impulse für den Innovationsstandort Deutschland

Dietmar Harhoff ist Mitglied im neuen Innovationsrat für Deutschland des VDI. Der Innovationsrat, der im Vorfeld der Hannovermesse konstituiert wurde, ist Teil der VDI-Initiative „Zukunft Deutschland 2050“, die eine langfristig angelegte Strategie für die Wettbewerbsfähigkeit des Technologiestandorts Deutschland entwickelt.

Deutschland verfügt über eine starke Forschungslandschaft, leistungsfähige Industrie und hochqualifizierte Fachkräfte. Dennoch gelingt es häufig nicht, technologische Innovationen schnell genug in marktfähige Anwendungen zu überführen – mit spürbaren Folgen für Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung. Der Transfer zwischen Forschung, Entwicklung und industrieller Skalierung bleibt eine zentrale Herausforderung für den Standort. Der Innovationsrat fordert daher eine Neuausrichtung der Innovationspolitik: weg vom kurzfristigen Denken in Legislaturperioden, hin zu einer langfristigen, faktenbasierten Strategie.


Acht führende Personen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft erarbeiten im Innovationsrat für eine stärker umsetzungsorientierte Innovationspolitik konkrete Empfehlungen. Während viele Debatten auf abstrakter Ebene geführt werden, richtet der Rat den Fokus konsequent auf die praktische Realisierung von Innovationen. Entscheidend ist dabei, unter welchen technologischen, regulatorischen und ökonomischen Bedingungen neue Lösungen tatsächlich in die Anwendung gelangen. Hier bringt sich der Innovationsrat als unabhängiges, interdisziplinäres Gremium eine technologieorientierte Perspektive in den innovationspolitischen Diskurs ein.


5 Impulse für den Innovationsstandort Deutschland


Der Innovationsrat fordert in seinen Impulsen für den Innovationsstandort Deutschland eine ganzheitliche Betrachtung des Themas Innovation und dessen Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland:


1. Langfristige Innovationsstrategie etablieren
Innovation darf nicht im Takt von Legislaturperioden gedacht werden. Deutschland braucht eine faktenbasierte, langfristige Strategie mit klaren Prioritäten bei Schlüsseltechnologien, Infrastruktur, Ressourcen und Fachkräften.


2. Regulierung innovationsfreundlich gestalten
Schnellere Verfahren, weniger Bürokratie und mehr Vertrauen sind erforderlich. Reallabore, Experimentierklauseln und der Abbau von „Goldplating“ sollen Innovation erleichtern – auch durch eine aktivere Rolle Deutschlands auf EU-Ebene.


3. Investitionen und Skalierung stärken
Schlüsseltechnologien erfordern langfristige Investitionen und Risikobereitschaft. Ziel ist es, Innovationen nicht nur zu entwickeln, sondern in Deutschland zu skalieren – durch bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen, Start-ups und Kooperationen.


4. Bildung und Fachkräfte neu ausrichten
Ein innovationsorientiertes Bildungs- und Arbeitsmarktsystem ist zentral. Lebenslanges Lernen, Up- und Reskilling sowie die systematische Förderung von Talenten sind entscheidend, um Fachkräfteengpässe zu reduzieren.


5. Schlüsseltechnologien gezielt ausbauen
Deutschland muss bei Technologien wie KI, Mikroelektronik, Biotechnologie und Robotik wieder eine führende Rolle einnehmen. Voraussetzung sind wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen, ausreichend Energie sowie eine konsequente industrielle Umsetzung.


Die Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ wurde vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) initiiert. Seit 2026 engagiert sich darin auch die Gesellschaft für Informatik, insbesondere im Bereich KI. Damit vereint der Innovationsrat die Expertise von zwei großen technisch-wissenschaftlichen Communities mit zusammen über 160.000 persönlichen Mitgliedern. Unabhängig von Einzelinteressen der Wirtschaft bündeln die Initiatoren ihre Stärken, um eine klare, sachorientierte Stimme in den innovationspolitischen Diskurs einzubringen.


Weitere Mitglieder des Innovationsrates sind:


Prof. Dr. Lutz Eckstein (RWTH Aaachen und Präsident des VDI)
Prof. Dr. Veronika Grimm (Technische Universität Nürnberg und Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung)
Prof. Dr. Jürgen Kühling (Universität Regensburg und bis 2024 Vorsitzender der Monopolkommission)
Dr. Anne Lamp (Gründerin und Unternehmerin im Bereich Circular Economy, traceless materials)
Dr. Melanie Maas-Brunner (vormals Vorstandsmitglied und Chief Technology Officer der BASF, Mitglied des Senats der Max-Planck-Gesellschaft, ab Juni 2026 Präsidenting des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft)
Adrian Willig (Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik sowie Direktor und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDI)
Prof. Dr.-Ing. Martin Wolf (FH Aachen und Präsident der Gesellschaft für Informatik)


Mehr Informationen:


Zum Innovationsrat Deutschland
Zur Initiative „Zukunft Deutschland 2050“
Zum VDI

Gruppenfoto von Mitgliedern des Strategiekreises Technologie und Innovation im Bundeskanzleramt, stehend in zwei Reihen, formelle Kleidung, Bundesklanzer, Bundesminister und Bundesministerinnen, Experten und Expertinnen.
Verschiedenes  |  24.03.2026

Strategiekreis für Technologie und Innovation berät zu Künstlicher Intelligenz und Innovationen im Verteidigungsbereich

Auf Einladung von Bundeskanzler Friedrich Merz hat der Strategiekreis für Technologie und Innovation in seiner zweiten Sitzung der 21. Legislaturperiode getagt. Der Strategiekreis setzte seine Beratungen zu den beiden in der Auftaktsitzung am 6. November 2025 festgelegten Themen „Künstliche Intelligenz“ sowie „Innovationen im Verteidigungs­bereich“ fort. Zudem wurden Optionen zur Stärkung des deutschen Innovationssystems beleuchtet. 

Gruppenfoto von Mitgliedern des Strategiekreises Technologie und Innovation im Bundeskanzleramt, stehend in zwei Reihen, formelle Kleidung, Bundesklanzer, Bundesminister und Bundesministerinnen, Experten und Expertinnen.
Der Bundeskanzler und Bundesministerinnen und -minister mit den Mitgliedern des Strategiekreises Technologie und Innovation. Foto: Bundesregierung/Sandra Steins.

Mehr auf der acatech-Website.

Verschiedenes  |  01.03.2026

Sechzig Jahre Forschung (1966–2026) – Ein Augenblick zum Innehalten

Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Patent-, Urheber- und Wettbewerbsrecht wurde am 1. März 1966 gegründet und diente ursprünglich der Grundlagenforschung im Bereich des Immaterialgüterrechts. ​​​Die Arbeit des Instituts hat die Gesetzgebung auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene maßgeblich mitgeprägt und fördert bis heute den evidenzbasierten Diskurs zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. 

Komplexe Innovationsprozesse, ihre Determinanten und Implikationen ​lassen sich jedoch nicht aus der Perspektive einer einzelnen ​Disziplin verstehen. Im Jahr 2013 wurde eine neue Abteilung für Innovation and Entrepreneurship Research eingerichtet, um umfassendere Analysen durchzuführen. Die Kombination von rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Perspektiven erlaubt es uns, die Auswirkungen von Regeln, Institutionen und die Folgen technologischen Wandels besser bewerten zu können, insbesondere in einer Zeit, die von Digitalisierung und zunehmend offenen und kollaborativen Innovationsmodellen geprägt ist.​ 


Unser Institut, das 2014 in Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb umbenannt wurde, hat zu einem tieferen Verständnis davon beigetragen, wie Innovation und Wettbewerb zusammenwirken, wie sie durch rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen geprägt werden und wie sich Regulierung auf sie auswirkt. 


Ebenso zentral für unsere Mission ist die Förderung von Nachwuchsforschenden. Jedes Jahr kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt an das Institut, um an ihren Promotions- und Postdoc-Projekten zu arbeiten, unsere Infrastruktur und Bibliothek zu nutzen und zu einer lebendigen internationalen akademischen Gemeinschaft beizutragen. Initiativen wie das Munich Intellectual Property Law Center (MIPLC) verbinden Forschung, Lehre und Praxis durch internationale juristische Ausbildung. 


Auch heute, nach 60 Jahren Forschung, ist unser Selbstverständnis unverändert geblieben: Wir betreiben unabhängige Grundlagenforschung und liefern Erkenntnisse, die zum Verständnis und zur Gestaltung des sich wandelnden Zusammenspiels zwischen Innovation, Wettbewerb und Regulierung beitragen. 


Wir haben das Jubiläum zum Anlass genommen, die Webpage​ über unser Institut zu überarbeiten.
Schauen Sie doch einmal vorbei: Das Institut

Screenshot GRUR International Cover GEMA vs OpenAI
Verschiedenes  |  09.02.2026

GEMA versus OpenAI – Professionelle englische Übersetzung kostenlos verfügbar bei GRUR International

Eine professionelle englische Übersetzung des Rechtsstreits GEMA gegen OpenAI (42 O 14139/24) wurde von GRUR International veröffentlicht. Die Übersetzung ist bis einschließlich 15. Februar kostenlos verfügbar. Diese Übersetzung soll eine breitere, sprachlich zugängliche Diskussion sowohl im akademischen als auch im praktischen Kontext fördern.

Übersetzung bei GRUR International.

München. Luftaufnahme der Innenstadt von München mit dem Marienplatz bei Sonnenuntergang.
Verschiedenes  |  09.02.2026

Call for Papers – Munich Conference on IP, Competition and Innovation

Vom 15. bis 16. Oktober 2026 findet die dritte Conference on IP, Competition and Innovation in Zusam­men­arbeit mit dem European University Institute (Florenz) statt. Dabei treffen sich die Teilnehmenden erstmals in München. Forschende der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften aus den Bereichen IP, Kartellrecht oder Innovationspolitik sind eingeladen, bis zum 30. April 2026 einen unveröffentlichten Beitrag in englischer Sprache einzureichen.

München. Luftaufnahme der Innenstadt von München mit dem Marienplatz bei Sonnenuntergang.
Foto: rudi1976 / Adobe Stock

The relationship between intellectual property (IP) rights and competition policy is complex, especially when viewed through the lens of innovation. At a high level, there is a broad consensus that IP and competition policy, each with its own instruments, share the objective of enhancing consumer welfare and promoting innovation and are, in this sense, complementary. In practice, however, the ‘if’ and ‘how’ innovation considerations (e.g., incentives, appropriability and diffusion) inform competition policy design and enforcement, particularly in IP-intensive cases, raise significant analytical and institutional challenges. Technological and societal developments are reshaping innovation processes, from cumulative and data-driven R&D to platform-based ecosystems, with corresponding shifts in how IP rights are deployed as strategic assets in the market. At the same time, differences in the treatment of IP rights under competition policy across jurisdictions can generate geopolitical frictions, given the central role of IP in international trade and the extra-territorial reach of competition rules. Against this background, the Munich Conference on IP, Competition and Innovation welcomes unpublished papers from lawyers and economists, both on cross-cutting and sector-specific IP and competition law issues. The selected contributions will be discussed in-depth during the two-day event, emphasising the societal impact of the research findings.
 

Full Call for Papers as PDF
 

Abstract submission

Hochhaus der Universidad Católica de la Santísima Concepción mit großem Banner und umliegenden Grünflächen
Veranstaltungsbericht  |  15.01.2026

SIPLA-Initiative: Veranstaltungen in Chile und Kolumbien

Die Initiative „Smart IP for Latin America“ (SIPLA) hat im Rahmen ihrer internationalen Kooperationsaktivitäten im Jahr 2025 eine Reihe von Veranstaltungen in Chile und Kolumbien durchgeführt. Damit bereitet sich die Initiative auf ihre Jahreskonferenz 2026 vor und sondiert neue Forschungsprojekte.

Hochhaus der Universidad Católica de la Santísima Concepción mit großem Banner und umliegenden Grünflächen
Universidad Católica de la Santísima Concepción (UCSC), Chile

Jahreskonferenz: Vorbereitungstreffen in Concepción


Die Vorbereitungstreffen für die Jahreskonferenz 2026 fanden im November 2025 in Concepción, Chile, statt. Das Team besuchte das Energiezentrum der Universidad Católica de la Santísima Concepción (UCSC) und führte Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit im Bereich Energietechnologien und Immaterialgüterrecht. Die chilenische Universität gilt als wichtiger Partner für den wissenschaftlichen Austausch in Lateinamerika.
 

Fünf Workshops in Bogotá


In Bogotá, Kolumbien, organisierte SIPLA im November 2025 fünf Sondierungsworkshops, um Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit mit lokalen Experten bei neuen SIPLA-Forschungsprojekten zu identifizieren.


Upcycling und zirkuläre Innovation
Der Workshop zu Upcycling und zirkulärer Innovation beleuchtete die Rolle des geistigen Eigentums in nachhaltigen Wirtschaftsmodellen. Die Teilnehmenden diskutierten, wie Innovationen in der Kreislaufwirtschaft rechtlich geschützt und gefördert werden können. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie Eigentumsrechte an traditionellen Immaterialgütern an neue Geschäftsmodelle angepasst werden müssen. Die Fachleute analysierten erfolgreiche Beispiele aus der Region und identifizierten Hindernisse, die der kreativen Wiederverwendung von Materialien im Wege stehen.


Greenwashing
Das Thema Greenwashing stand im Mittelpunkt eines weiteren Workshops. Expert*innen aus den Bereichen Recht, Wirtschaft und Zivilgesellschaft analysierten irreführende Umweltaussagen und entwickelten Ansätze für eine wirksamere Regulierung. Die Diskussionen zeigten, dass viele lateinamerikanische Länder noch nicht über ausreichende rechtliche Instrumente verfügen, um falsche Nachhaltigkeitsaussagen zu ahnden. Die Teilnehmenden entwickelten Vorschläge für Transparenzanforderungen und Sanktionsmechanismen, um Verbraucher*innen besser zu schützen.


Kunststoff und Mikroplastik
In einem dritten Workshop wurden die rechtlichen Herausforderungen durch Kunststoff und Mikroplastik diskutiert. Im Mittelpunkt standen Regulierungslücken und mögliche Lösungen für dieses wachsende Umweltproblem. Besonderes Augenmerk wurde auf die Frage gelegt, wie Haftungsregeln gestaltet werden können, um Hersteller zu verpflichten, Verantwortung für ihre Produkte zu übernehmen. Die Fachleute betrachteten internationale Beispiele und diskutierten, welche Ansätze auf lateinamerikanische Kontexte übertragen werden könnten.


Wasserstofftechnologien
Ein Workshop zu Wasserstofftechnologien untersuchte das Spannungsfeld zwischen Patentschutz, Regulierung und Innovation. Die Teilnehmenden diskutierten, wie lateinamerikanische Länder ihr Potenzial in diesem vielversprechenden Energiesektor ausschöpfen können. Eine zentrale Frage war, ob strenge Patentrechte die Verbreitung von Technologien hemmen oder ob sie notwendige Investitionsanreize schaffen. Die Diskussionen berücksichtigten auch staatliche Förderstrategien und die Bedeutung des Technologietransfers für die Region. Dieser Workshop diente als Auftakt für die bevorstehende Jahreskonferenz in Concepción im Jahr 2026.


Biologische Betriebsmittel
Der letzte Workshop konzentrierte sich auf biologische Betriebsmittel in der nachhaltigen Landwirtschaft. Zu den biologischen Betriebsmitteln gehören Produkte wie Biodünger, Biostimulanzien und Bodenverbesserungsmittel sowie biologische Pestizide. Die Expert*innen diskutierten regulatorische Rahmenbedingungen, Innovationsanreize und Wettbewerbsfragen im Agrarsektor. Ein Schwerpunkt lag auf der Zulassung biologischer Pestizide und Düngemittel, die oft langwierigen Verfahren unterliegen. Die Teilnehmenden untersuchten, wie die Regulierung vereinfacht werden kann, ohne Sicherheitsstandards zu beeinträchtigen. Sie diskutierten auch den Zugang von kleinbäuerlichen Betrieben zu innovativen biologischen Betriebsmitteln und mögliche Förderinstrumente.


Über SIPLA
 

Smart IP for Latin America ist eine Forschungsinitiative des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb. Sie bietet ein neutrales Forum für den akademischen und rechtspolitischen Diskurs über Immaterialgüter-  und Wettbewerbsrecht in Lateinamerika. Ziel ist, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit auf der Grundlage unparteiischer und evidenzbasierter Grundlagenforschung zu informieren und zu beraten. Damit soll die Verwirklichung des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Potenzials Lateinamerikas unterstützt werden.

Call for Papers - Munich Summer Institute
Verschiedenes  |  13.01.2026

Call for Papers – Munich Summer Institute 2026

Von 20. bis 22. Mai 2026 findet das zehnte Munich Summer Institute statt, das gemeinsam mit der Cornell University, der ETH Zürich, dem Imperial College London, der LMU, der TUM und der Universität Lausanne organisiert wird. Forschende, die ein Paper präsentieren möchten, sind eingeladen, dieses bis zum 8. Februar online einzureichen. Auch in diesem Jahr wird vorab wieder ein Workshop für Promovierende abgehalten, der am 20. Mai stattfindet.

The Munich Summer Institute 2026 will take place as an in-person event in Munich. The Summer Institute will be preceded by the fifth MSI Ph.D. Workshop on 20 May 2026. A best Ph.D. student paper award will be awarded during the MSI conference dinner.


The Summer Institute will focus on three areas:

The goal of the Munich Summer Institute is to stimulate a rigorous in-depth discussion of a select number of research papers and to strengthen the interdisciplinary international research community in these areas. Researchers in economics, law, management and related fields at all stages of their career (from Ph.D. students to full professors) may attend the Munich Summer Institute as presenters in a plenary or a poster session, as discussants or as attendees. The Munich Summer Institute will feature two keynote lectures, several plenary presentations, as well as poster sessions (including poster slams).


The Munich Summer Institute will be held at the Max Planck Institute for Innovation and Competition in the heart of Munich. There is no registration fee, but participants are expected to fund their own travel and accommodation. The Munich Summer Institute may provide limited travel scholarships in case of financial hardship.


Keynote Speakers
 

  • Hong Luo (University of Toronto, Rotman School of Management)
  • Ariel Dora Stern (Hasso Plattner Institute and University of Potsdam)


Paper submission procedure


Researchers who would like to present a paper are invited to submit their paper online by 8 February 2026. The Munich Summer Institute only considers papers which have not been published or accepted for publication at the date of submission. Paper selections will be announced in late March 2026. The program of the Munich Summer Institute will be available by early April 2026. All accepted papers will be made available to all participants by 1 May 2026. Researchers who would like to attend the Munich Summer Institute without giving a presentation should contact msi2026(at)ip.mpg.de by 15 April 2026.
 

Online Paper Submission


Further information


More information is available at the MSI website. Any questions concerning the Munich Summer Institute should be directed to msi2026(at)ip.mpg.de.


Call for Papers and Call for Participants 

Teilnehmende des RISE8-Workshops.
Veranstaltungsbericht  |  17.12.2025

RISE8-Workshop 2025 − Förderung des wissenschaftlichen Austauschs für die nächste Generation von Forschenden

Die 8. Auflage unseres jährlichen Workshops “Research in Innovation, Science, and Entrepreneurship” (RISE), der mittlerweile zu einer beliebten Tradition vor Weihnachten geworden ist, fand am 15. und 16. Dezember 2025 statt. Der von jungen Forschenden unseres Instituts organisierte Workshop dient als Plattform für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die sich mit Innovationsforschung beschäftigen.

Teilnehmende des RISE8-Workshops.
Teilnehmende des RISE8-Workshops. Foto: Myriam Rion
Das Organisationsteam
Das Organisationsteam. Foto: Myriam Rion
Matt Marx bei der Keynote.
Matt Marx bei der Keynote. Foto: Myriam Rion.

Zum ersten Mal begrüßte die Abteilung Innovation and Entrepreneurship Research als Gastgeber der Veranstaltung mehr als 40 Vortragende, Diskutanten und Teilnehmende von über 20 internationalen Universitäten am neuen Standort des Instituts am Münchner Stachus. Das Programm umfasste zwölf Vorträge in sieben Sessions zu Themen wie Gender und Patente, grüne Technologien, Politik und Innovation, Technologietransfer, Science of Science und künstliche Intelligenz.


Ein Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung war die Keynote von Matt Marx, Professor an der Cornell University und Department Editor der renommierten Fachzeitschrift Management Science. In seiner inspirierenden Rede stellte Matt Marx eine neue Initiative vor, die umfangreiche, frei zugängliche Datensätze bereitstellt. Diese Datensätze werden eine tiefgreifendere Forschung ermöglichen, die wissenschaftliche Entdeckungen mit Innovation und Unternehmertum verbindet. Diese neue Ressource verspricht, ein transformatives Werkzeug für die RISE-Teilnehmer*innen und die breitere Innovationsforschungs-Community zu werden.


Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die zum außerordentlichen Erfolg des RISE8-Workshops 2025 beigetragen haben. Wir sind unserem inspirierenden Hauptredner, den kenntnisreichen Diskutanten und den vielversprechenden Referierenden für ihre herausragenden Beiträge sehr dankbar.


Besonderer Dank gilt dem Organisationsteam mit Dietmar Harhoff, Dominik Asam, Johannes Könemann, Anastasiia Lutsenko und Ulrike Morgalla, deren harte Arbeit diese Veranstaltung ermöglicht hat.


Wir verlassen den diesjährigen Workshop hochmotiviert und freuen uns sehr auf RISE9 im Jahr 2026!


Das vollständige Programm zur Nachlese:

Programm RISE8 2025

Dietmar Harhoff trägt ein dunkles Sakko und ein violettes Hemd, steht vor einer metallisch glänzenden Säule in einem Innenraum.
Personalie  |  17.12.2025

Turnusgemäßer Wechsel der Geschäftsführung zum 1. Januar 2026

Zum 1. Januar 2026 wird Dietmar Harhoff, Leiter der wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung “Innovation and Entrepreneurship Research”, turnusgemäß für zwei Jahre Geschäftsführender Direktor des Instituts.

Dietmar Harhoff trägt ein dunkles Sakko und ein violettes Hemd, steht vor einer metallisch glänzenden Säule in einem Innenraum.
Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D. Foto: Axel Griesch

Er folgt damit auf Josef Drexl, der seit 2024 Geschäftsführender Direktor war. Dietmar Harhoff ist seit 2013 Direktor am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb und hatte bereits in den Jahren 2015/2016 und 2022/2023 die Geschäftsführung inne.

Blaues Plakat mit weißem Text: 'Call for Nominations and Self-Nominations Directors (f/m/d)' und Logo des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb.
Personalie  |  01.12.2025

Aufruf zur Nominierung: Direktor*innen

Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) plant, drei neue Direktor*innen für das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb in München zu berufen. Gemeinsam sollen sie die zukünftige Ausrichtung der Forschung zu Innovation und Wettbewerb innerhalb der MPG definieren. Wir laden daher zur Nominierung, einschließlich Selbstnominierung, geeigneter Personen ein. Wir suchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zukunftsweisende Forschungsprogramme auf den Weg bringen und entsprechende Abteilungen leiten. Die Forschung der Neuberufenen sollte eine transformative Perspektive auf Innovation und Wettbewerb bieten und im Idealfall eine Brücke zwischen Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften sowie anderen relevanten Fachgebieten schlagen.

Blaues Plakat mit weißem Text: 'Call for Nominations and Self-Nominations Directors (f/m/d)' und Logo des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb.

The Max Planck Society is planning to appoint three new Directors to the Max Planck Institute (MPI) for Innovation and Competition in Munich. Together, they will define the future direction of innovation and competition studies within the Society. To identify suitable candidates for these positions, the Society is inviting nominations, including self-nominations. We seek scholars that will pioneer high-impact research programs and lead corresponding departments. The appointees’ research should offer a transformative perspective on innovation and competition, ideally bridging law and economics or other pertinent fields. Central to this role is the contribution of intellectual leadership to the Institute’s ongoing re-orientation, helping to chart its future scientific course.


The MPI for Innovation and Competition has a distinguished reputation for its transdisciplinary analysis of innovation and competition. Its research program uniquely integrates law and economics to examine how rules and competition incentivize progress in an era of rapid social, economic, and technological change.  


The Institute is located in Munich, Germany, and has close ties with other leading research institutions, including the Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) Munich and the Technical University of Munich. It is part of the Max Planck Society, an independent non-governmental association dedicated to fundamental research in the natural sciences, life sciences, social sciences, and humanities. 


The Max Planck Society, an equal opportunities employer, is firmly committed to diversity and inclusion in all aspects of recruitment and employment. The Max Planck Society especially aims at increasing the number of women as Directors at its Institutes and at eliminating discrimination on the basis of gender. We therefore welcome nominations of individuals from groups that are otherwise underrepresented in leadership positions in the Max Planck Society and its Institutes. We particularly encourage nominations of women. In case of equal qualification, women will receive preferential consideration, unless legally relevant interests based on the personal circumstances of the latter prevail.


Nominations, including self-nominations, should be sent to: nominations(at)ip.mpg.de.


A nomination should include:
 

  • the candidate’s name and current affiliation;
  • a brief motivational statement (200 words max.) specifying the reasons for nomination.

Note that this call is part of the Institute’s scouting procedure; its purpose is to inform the Institute about possible candidates. A formal appointment procedure will follow. As a result of this call, a selection of (self-)nominated candidates may be invited for a visit to the Institute.


All nominations will be treated in the strictest confidence.


This call will remain open until midnight (CET) on 15 January 2026.


Call for Nominations and Self-Nominations of Directors (f/m/d) as PDF.