Timmy Pielmeier im Lichthof der LMU mit dem Fakultätspreis
Auszeichnung  |  02.11.2023

Timmy Pielmeier erhält Fakultätspreis für seine Dissertation

Timmy Pielmeier ist für seine Dissertation zum Thema Die Konkurrenz von Urheberrecht und Lauterkeitsrecht im Binnenmarkt nach dem GRUR-Dissertationspreis nun auch mit dem Fakultätspreis der juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität ausgezeichnet worden. Einen maßgeblichen Teil seiner Arbeit verfasste der Preisträger während seiner Zeit als Stipendiat am Institut.

Timmy Pielmeier im Lichthof der LMU mit dem Fakultätspreis
Timmy Pielmeier im Lichthof der LMU mit dem Fakultätspreis für seine Dissertation. Foto: fotomuc.de
Timmy Pielmeier (1.v.r) bei der Verleihung des Fakultätspreises mit dem Vorsitzenden des Alumnivereins der juristischen Fakultät an der LMU Prof. Dr. Hans-Georg Hermann (1.v.l.) und seinem Doktorvater Dekan Prof. Dr. Ansgar Ohly. Foto: fotomuc.de
Timmy Pielmeier (1.v.r) bei der Verleihung des Fakultätspreises mit dem Vorsitzenden des Alumnivereins der juristischen Fakultät an der LMU Prof. Dr. Hans-Georg Hermann (1.v.l.) und seinem Doktorvater Dekan Prof. Dr. Ansgar Ohly. Foto: fotomuc.de

Mit dem Fakultätspreis zeichnet die Juristische Fakultät alle Promotionen, die durchgehend in allen vier Bewertungseinheiten mit der Bestnote summa cum laude bewertet wurden. Die Auszeichnung erfolgt in Form einer Urkunde, die im Rahmen der akademischen Doktoranden- und Abschlussfeier zusammen mit der Promotionsurkunde feierlich durch den Dekan überreicht wird.


Zusätzlich zur Urkunde erhalten die Doktorand*innen seit 2013 eine durch den Alumni- und Förderverein extra dafür angefertigte Trophäe. Diese wird bei der akademischen Doktoranden- und Abschlussfeier durch den Vorsitzenden des Alumni- und Förderverein überreicht. Die Trophäe besteht aus einer Feinsilber-Münze mit einem Reinheitgrad von 99%. (Silber 999). In diese ist das Siegel der Fakultät, welches sich vom Siegel der LMU leicht unterscheidet, eingeprägt. 


Meldung zur Verleihung des GRUR-Dissertationspreises

Porträt von Direktor Dietmar Harhoff
Verschiedenes  |  12.10.2023

Gründungskommission der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation nimmt ihre Arbeit auf

Die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI) soll neue Wege in der Förderung von Transfer und Innovation beschreiten. Ziel ist es, Forschungs­ergebnisse schneller und effektiver in die Anwendung und zu den Menschen zu bringen und deutschland­weit neue Innovations­poten­ziale freizusetzen. Dietmar Harhoff ist Anfang Oktober 2023 von Bundesministerin Stark-Watzinger zum Mitglied der Gründungs­kommission der DATI er­nannt worden. Die Kommission hat jetzt ihre Arbeit auf­ge­nom­men.

Porträt von Direktor Dietmar Harhoff
Dietmar Harhoff wurde von Bundesministerin Stark-Watzinger zum Mitglied der DATI-Gründungskommission berufen.

Technologische und soziale Innovationen bestimmen immer stärker die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft. Zahlreiche Hochschulen und sonstige Forschungseinrichtungen in Deutschland erzeugen täglich neues Wissen und erforschen neue Technologien.


Die DATI soll dazu beitragen, Forschungsergebnisse durch einen effektiven Ideen-, Wissens- und Technologietransfer in die wirtschaftliche und/oder gesellschaftliche Anwendung zu bringen. Sie soll themenoffen arbeiten und auf technologische ebenso wie soziale Innovationen ausgerichtet sein. Die Agentur soll einen innovativen und flexiblen Förderansatz verfolgen, der von den konkreten Bedarfen und Kompetenzen im Land ausgeht und „Transfer aus einer Hand“ anbietet.


Die Gründungskommission der DATI, die am 09. Oktober 2023 in Berlin zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengekommen ist, hat den Auftrag, Vorschläge für Standort und Leitungspersonal zu entwickeln. Zudem ist ihre Aufgabe, Empfehlungen zu inhaltlichen und prozeduralen Aspekten beim Auf- und Ausbau der DATI zu geben. Das Gremium besteht aus 16 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden, Start-ups, Ländern, dem inter­nationalen Bereich sowie dem Parlament.


Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger erklärte: „In Deutschland landen bisher zu viele gute Ideen in der Schublade. Wir wollen mehr davon in die Anwendung und damit in die Unternehmen und zu den Menschen bringen. Ein zentrales Instrument dafür ist die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation, bei der wir jetzt mit der Gründungskommission den nächsten wichtigen Schritt gehen. Die Kommission wird uns dabei unterstützen, die neue Innovationsagentur schnell startbereit zu machen.“


Nachdem Dietmar Harhoff 2019 als Vorsitzender der Gründungskommission bereits die Gründung der Deutschen Agentur für Sprunginnovation (SPRIND) begleitet hat, deren zentrale Aufgabe es ist, hochinnovative Ideen mit dem Potenzial für eine Sprunginnovation (auch disruptive Innovation genannt) zu finden und zu fördern, ist seine Expertise nun bei der Gründung der DATI im Bereich des innovationsorientierten Transfers gefragt.


Den Vorsitz der Gründungskommission hat Dr. Stefan Groß-Selbeck (BCG X, Boston Consulting Group) übernommen. Er betonte: „Mit der DATI entsteht ein wichtiges, neues Element in der deutschen Transfer- und Innovationslandschaft. Als Gründungskommission werden wir diesen Prozess eng begleiten und insbesondere bei wichtigen Fragen wie Standortauswahl und Auswahl des Leitungspersonals einen Beitrag leisten.“


Weitere Mitglieder der DATI-Gründungskommission sind:


Prof. Dr. Dr. h.c. Uschi Backes-Gellner (Universität Zürich), Prof. Dr. Jörg Bagdahn (Hochschule Anhalt), Dr. Anna Christmann, MdB, Dr. Achim Dercks (Deutsche Industrie- und Handelskammer), Andrea Frank (Stifterverband), Prof. Dr. Holger Hanselka (Fraunhofer-Gesellschaft). Thomas Jarzombek, MdB, Prof. Dr. Kira Kastell (Hochschule Hamm), Prof. Dr. Andreas Pinkwart (TU Dresden), Prof. Dr. Birgitt Riegraf (Universität Paderborn), Ye-One Rhie, MdB, Prof. Dr. Stephan Seiter, MdB, Prof. Dr. Anja Steinbeck (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) und Philipp von der Wippel (Project Together).

Symbolbild zur Konferenzserie "Global Data Law Conference Series"
Verschiedenes  |  22.09.2023

Comparative Data Law Conference – Programm verfügbar, Anmeldung geöffnet

Das Konferenzprogramm und die Anmeldung für die Konferenz "Comparative Data Law", die am 7. und 8.12.2023 in München stattfinden wird, sind jetzt verfügbar. Die Veranstaltung ist der letzte Teil einer dreistufigen Konferenzreihe zum Globalen Datenrecht und Teil einer größeren Forschungsagenda in Bezug auf Globales Datenrecht und -politik und wird gemeinsam mit dem University of Passau Research Centre for Law and Digitalisation (FREDI) organisiert.

Symbolbild zur Konferenzserie "Global Data Law Conference Series"

Alle Informationen zur Konferenz, zum Programm und zur Anmeldung finden Sie im Veranstaltungseintrag.

v.l.n.r.: Prof. Christoph Rademacher (Waseda University), Dr. Matthias Lamping, Prof. Dr. Matthias Leistner (LMU), Anna Chiettini, Prof. Klaus D. Beiter (Northwestern University South Africa), Peter Slowinski, Tian Lu
Veranstaltungsbericht  |  26.07.2023

41. ATRIP-Tagung 

Vom 9. bis zum 12. Juli fand in Tokio (Japan) die 41. ATRIP-Tagung statt. Unter dem Titel “The Interface of Intellectual Property Law With Other Legal Disciplines – What Can IP Learn From Its Interactions With Different Fields of Law and Vice Versa” tagten Wissenschaftler*innen von fünf Kontinenten und tauschten sich zu einem breiten Spektrum an aktuellen, in erster Linie intradisziplinären Themen aus.

v.l.n.r.: Prof. Christoph Rademacher (Waseda University), Dr. Matthias Lamping, Prof. Dr. Matthias Leistner (LMU), Anna Chiettini, Prof. Dr. Klaus D. Beiter (Northwestern University South Africa), Peter Slowinski, Tian Lu
v.l.n.r.: Prof. Christoph Rademacher (Waseda University), Dr. Matthias Lamping, Prof. Dr. Matthias Leistner (LMU), Anna Chiettini, Prof. Dr. Klaus D. Beiter (Northwestern University South Africa), Peter Slowinski, Tian Lu
v.l.n.r.: Prof. Christoph Rademacher (Waseda University), Dr. Matthias Lamping, Prof. Dr. Matthias Leistner (LMU), Anna Chiettini, Prof. Klaus D. Beiter (Northwestern University South Africa), Peter Slowinski, Tian Lu
v.l.n.r.: Prof. Christoph Rademacher (Waseda University), Dr. Matthias Lamping, Prof. Dr. Matthias Leistner (LMU), Anna Chiettini, Prof. Klaus D. Beiter (Northwestern University South Africa), Peter Slowinski, Tian Lu

Das Institut war mit fünf Forschen­den auf der Haupttagung und dem Doktorandenworkshop vertreten – auch unter den Referent*innen fanden sich zwei Institutsangehörige: Matthias Lamping, wissenschaftlicher Referent am Institut, hielt einen Vortrag mit dem Thema “Regulation through Litigation - Private Enforcement in the Public Interest”, Peter R. Slowinski, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, präsentierte zum Thema “Differentiated Liability. What Patent Law Can Learn from Criminal Law”. 


Darüber hinaus fanden sich unter den Teilnehmer*innen auch zahlreiche vormalige Mitarbeitende, Stipendiat*innen und Gäste des Instituts.

Besuchsgruppe mit Wissenschaftler*innen vor dem Gebäude des Unternehmens TQ
Verschiedenes  |  01.07.2023

Pin Factory Visit – Wissenschaft lernt von der Praxis

Ganz im Geist der NBER Pin Factory Visits – Unternehmensbesuche, die das National Bureau of Economic Research seit Mitte der 1990er Jahre durchführte, um die Feld­forschung in den Wirtschafts­wissen­schaften zu fördern und Stand­ort­besuche zu einem wichtigen Bestand­teil der empiri­schen Forschung zu machen – besuchte das Team der wirtschafts­wissen­schaft­lichen Abteilung des Instituts am 23. Juni 2023 mehrere Standorte der im Bereich Elektronik­produkte und -dienst­leistungen hoch­innovativen Unternehmens­gruppe TQ. 

Blick auf einen Bildschirm: Gründe, warum nicht automatisiert wird
Reger Austausch zur Frage, warum KMU in Deutschland bei der Automatisierung hinterherhinken.
Wissenschaftlerin testet Roboter
Eine Wissenschaftlerin testet die Funktionsweise eines sog. Cobot.

Die Idee der Pin Factory Visits geht zurück auf Adam Smith, der bereits Ende des 18. Jh. die Förderung der Produktivität mittels Arbeits­teilung anhand der Herstellung von Steck­nadeln erklärte.


Als einer der größten Techno­logie­dienst­leister und Elektronik-Spezial­isten in Deutsch­land bietet das Techno­logie­unter­nehmen TQ-Group unter­schied­lich­sten Branchen maß­geschnei­derte und inno­vative Lösun­gen von der Ent­wicklung, Produk­tion und weiteren Dienst­leistungen bis hin zum Produkt­lebens­zyklus­management. Es ist aktiv in den Bereichen E²MS (Elec­tronic Engi­neering Manu­facturing Ser­vices), Modulare Lösungsplattformen, Antriebstechnik, Robotik, Automatisierung, Medizinische Anwendungen sowie Luftfahrt und Avionik.


Zudem stellt TQ ein Komplett­angebot an eigenen Produkten wie etwa Embedded-Modulen, Basis­platinen, Human-Machine Interface-Systemen oder auch Antriebs- und Auto­mati­sierungs­lösun­gen bereit. Beides kombi­niert TQ zudem als ODM (Original Design Manufacturer). Auf Basis des Dienst­leistungs- und Lösungs­bau­kastens ent­wickelt und pro­duziert das Unter­nehmen inter­national kunden­spezi­fische Pro­dukte und setzt dabei auf “Made in Germany”. Es ist damit in vielfacher Hinsicht vor­bildlich im Bereich Inno­vation und kann der Wissen­schaft spannende Ein­blicke in die Realität innovativer Unter­nehmen in Deutschl­and geben.


Einblicke an drei Standorten


Das Team der wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung besuchte drei Standorte in sechs Stunden. Der erste Weg führte zum Firmenhauptsitz im oberbayrischen Gut Delling bei Seefeld, wo die  Promovierenden und Postdocs gemeinsam mit Dietmar Harhoff Gelegenheit zum Austausch mit dem Geschäftsführer und TQ-Gründer Rüdiger Stahl hatten und einiges zu spannenden Themen rund um Innovationen, Technologie und Entwicklung erfuhren. Stahl sprach über die Historie, Entwicklung – von der 2-Mann-Firma im Jahr 1994 zum internationalen Technologieunternehmen – und Innovationstrategie des Unternehmens. Dabei kamen immer wieder die Rahmenbedingungen, Herausforderungen und regulativen Einschränkungen für innovative Unternehmen in Deutschland zur Sprache:


Die globale Wirtschaftslage stelle deutsche Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen. Fragile Lieferketten, geopolitische Krisen und protektionistische Gesetze wie der US-amerikanische Inflation Reduction Act wirkten sich auf die Planbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen aus. Insbesondere im Bereich der Innovation bestünde Handlungsbedarf. Dazu zählten auch klassische Branchen wie der Maschinenbau und die Hardware-Herstellung, in denen kontinuierliche Neuerungen angestrebt werden müssten. Um die Innovationskraft in Deutschland nachhaltig zu stärken und deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu machen, bedürfe es gezielter Maßnahmen.


Am zweiten Standort in Inning am Ammersee gewährte der Leiter der Produktion Julian Hornung der Gruppe Einsichten in die Herstellung von Antriebssystemen, von hochleistungsfähigen Antrieben für E-Bikes bis zu RoboDrives. Am dritten Standort in Durach schließlich befasste sich das Team intensiv mit Automatisierung und sprach mit Sören Bruckmann, dem Leiter von TQ Robotics, dem Vertriebsleiter Robert Vogel sowie Georg Weiß, der die Entwicklung in Durach leitet. Dabei war die meistdebattierte Frage, warum kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland bei der Automatisierung derart hinterherhinkten.


Im Showroom hatte eine Postdoktorandin, die zu Automatisierung und Mensch-Maschine-Interaktionen forscht, die Möglichkeit, die Funktionsweise eines soganannten Cobot zu testen, also eines kollaborativen Roboters, der mit Menschen gemeinsam arbeitet und im Produktionsprozess nicht durch Schutzeinrichtungen von diesen getrennt ist. Der letzte Weg führte das Team in die Duracher Produktionshallen, wo nicht zuletzt Roboter Roboter produzieren.


Die Forscherinnen und Forscher des Instituts nahmen viel Inspiration und einige Erkenntnisse aus der realen Welt und Praxis mit. Weitere Pin Factory Visits sollen stattfinden.


Zur TQ Unternehmenswebseite.

Adepi – Associación para el dessarollo de propriedad intellectual
Auszeichnung  |  30.06.2023

Rechtswissenschaftliche Abteilung des Instituts wird mit dem Adepi-Preis 2023 ausgezeichnet

Die spanische Vereinigung für die Entwicklung des Geistigen Eigentums (Adepi – Associación para el dessarollo de propriedad intellectual) zeichnet das Institut mit ihrem diesjährigen Preis aus. Die Preisverleihung findet am 5. Juli im Palacete de los Duques de Pastrana in Madrid statt. Den Vorsitz führt der Minister für Kultur und Sport, Miquel Iceta.

Adepi – Associación para el dessarollo de propriedad intellectual
Adepi – Associación para el dessarollo de propriedad intellectual
Dr. Begoña Gonzalez Otero​​​​​​​ mit dem Schriftsteller und weiteren Preisträger Orlando Figes (links) und dem spanischen Minister für Kultur und Sport, Miquel Iceta
Dr. Begoña Gonzalez Otero​​​​​​​ mit dem Schriftsteller und weiteren Preisträger Orlando Figes (links) und dem spanischen Minister für Kultur und Sport, Miquel Iceta

In der Begründung für den Preis führt die Adepi an, dass die Abteilung für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht „zu den weltweit renommiertesten und wichtigsten Forschungszentren auf diesem Gebiet“ gehört.


Seit 2019 würdigt der Adepi Award die Arbeit von Einzelpersonen und Institutionen, die sich für den Schutz und die Entwicklung des Geistigen Eigentums im Allgemeinen und die kollektive Verwaltung von Rechten im Besonderen einsetzen, und zwar aus Bereichen wie Politik, Bildung, Wirtschaft oder Recht, und so zur Schaffung von Kultur auf faire und nachhaltige Weise beitragen.


Meldung auf der Webseite der Adepi


Aktualisierung:
Bei der feierlichen Preisverleihung am 5. Juli im Palacete de los Duques de Pastrana in Madrid nahm Begoña Gonzalez Otero stellvertretend für die Abteilung Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht des Instituts vom spanischen Minister für Kultur und Sport, Miquel Iceta, entgegen.

Gruppenbild MSI 2023
Veranstaltungsbericht  |  15.06.2023

Munich Summer Institute 2023 – Ein Rückblick und ein Blick nach vorne

Das Munich Summer Institute zielt seit seiner Premiere im Jahr 2016 darauf ab, die Vernetzung innerhalb einer internationalen und interdisziplinären Gemeinschaft von Forschenden zu fördern. Das MSI 2023 mit rund 100 Teilnehmenden fand vom 24. bis 26. Mai 2023 in den beeindruckenden Räumlichkeiten der Bayerischen Akademie der Wissenschaften statt. Voraus ging der zweite MSI Ph.D. Workshop am 23. Mai 2023.

Gruppenbild MSI 2023
Teilnehmende des Munich Summer Institute 2023
Organisationsteam des MSI 2023
Das Organisationsteam des MSI 2023 mit Christian Peukert, Joachim Henkel, Dietmar Harhoff, Imke Reimers, Tobias Kretschmer, Stefan Bechtold und Hanna Hottenrott (v.l.n.r. ).
Präsentation beim MSI 2023
Impression von den Präsentationen

In diesem Jahr, wo die Konferenz bereits zum siebten Mal stattfand, waren neben den Mitgliedern des Organisationsteams vom Center for Law & Economics der ETH Zürich, dem Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, der Technischen Universität München und dem ISTO der LMU München auch Christian Peukert von der HEC Lausanne und Imke Reimers von der Northeastern University an der Organisation beteiligt.


Das eigentliche Konferenzprogramm umfasste 3 Keynote-Vorträge, 17 Plenarpräsentationen und eine tägliche Postersession, einschließlich Posterslam.


Der erste Konferenztag, der gemeinsam von  Tobias Kretschmer, Christian Peukert und Imke Reimers organisiert wurde, konzentrierte sich thematisch auf die “Kreativwirtschaft”, den “Pandemie-Push”, den “Regulierungs-Push” sowie “Algorithmische Preisgestaltung”. Die Keynote des Tages wurde von Nigel Melville gehalten, Associate Professor of Technology and Operations an der Ross School of Management der University of Michigan. Er sprach zur Förderung ökologischer Nachhaltigkeit in der vierten industriellen Revolution.


Unter dem Vorsitz von Dietmar Harhoff, Joachim Henkel und Hanna Hottenrott befassten sich die Präsentationen des zweiten Konferenztages mit den Themen “Wissensproduktion”, “F&E und Tod”, “F&E und Krieg” sowie “F&E, Fördermittel und Steuern”. In ihrer Keynote “Incentives and the Social Fabric of Knowledge Work: Evidence from Field Experiments” stellte Jana Gallus Erkenntnisse aus drei Feldexperimenten vor, die die Auswirkungen nicht-monetärer Anreize auf die Wissensproduktion beleuchten.Jana Gallus ist Associate Professor of Strategy and Behavioral Decision Making an der Anderson School of Management der University of California, Los Angeles.


Traditionell endete der zweite Tag mit einem deftigen Abendessen in einem typisch bayerischen Wirtshaus. Während des Abends erhielt Kimia Heidary von der Universität Leiden den Best Paper Award des MSI Ph.D. Workshops für ihre Arbeit zu personalisierter Preisgestaltung mit dem Titel  “All Is (Not) Fair in Personalized Pricing: Antecedents and Outcomes of Consumer Fairness Perceptions”.


Der dritte und letzte Konferenztag – unter der Leitung von Stefan Bechtold, Imke Reimers und nochmal Christian Peukert – deckte ein breites Spektrum an Innovationsthemen ab, darunter “IP & Gender”, Marken- und Patentrecht sowie eine abschließende Präsentation über Innovation auf dem Cannabismarkt. David L. Schwartz, Frederic P. Vose Professor of Law an der Pritzker School of Law der Northwestern University, hielt eine letzte Keynote über eine Fallstudie aus dem Patentwesen zum Thema “When Companies Choose Inside Counsel”.


Im Namen der Organisator*innen möchten wir uns bei allen Vortragenden, Ko-Referierenden und Teilnehmenden für ein wirklich spannendes Munich Summer Institute 2023 bedanken. Wir freuen uns schon jetzt auf das Munich Summer Institute 2024, das vom 22. bis 24. Mai 2024 stattfinden wird!


Zur Nachlese des kompletten Programms des MSI 2023 geht es hier.

Das Programm des zweiten MSI Ph.D. Workshop findet sich hier.

Mehr Infos auf der MSI-Website.

Pedro Henrique D. Batista (3.v.l) moderierte das erste Panel.
Veranstaltungsbericht  |  24.05.2023

SIPLA-Initiative: Technologietransfer und regionale Innovation im Sektor erneuerbare Energien in Lateinamerika

Die IV. Jahreskonferenz der Initiative “Smart IP for Latin America” (SIPLA) fand am 26. April 2023 an der Juristischen Fakultät der Universität von São Paulo statt. Sie war zugleich die Einweihung der lokalen Forschungsstelle der Initiative, die von Prof. Juliana Krueger Pela geleitet werden wird.

Pedro Henrique D. Batista (3.v.l) moderierte das erste Panel.
Pedro Henrique D. Batista (3.v.l) moderierte das erste Panel.
Prof. Dr. Dr. h.c. Reto Hilty (rechts) bei der Eröffnung der Konferenz
Prof. Dr. Dr. h.c. Reto Hilty (rechts) bei der Eröffnung der Konferenz

Die Konferenz thematisierte die Bedeutung des Technologietransfers und der regionalen Innovation für die lateinamerikanischen Länder, um ihr großes Potenzial für die Erzeugung erneuerbarer Energien auf wirtschaftlich nachhaltige Weise zu entwickeln.


Welche sind die Herausforderungen und die geeigneten rechtlichen Rahmenbedingungen, um diese Ziele zu erreichen? Innovative Unternehmen und Regulierungsexperten aus verschiedenen Bereichen des Sektors erneuerbare Energien diskutierten diese Fragen im Rahmen des ersten Konferenzpanels. Auf der Grundlage der Ergebnisse diskutierten Wissenschaftler*innen aus mehreren lateinamerikanischen Ländern im zweiten und dritten Panel über die Notwendigkeit von regulatorischen Anpassungen in den Bereichen Verträge zum Technologietransfer und Wettbewerbsrecht.


Reto Hilty hielt einen Vortrag bei der Einweihung der lokalen Forschungsstelle und bei der Eröffnung der Konferenz. Pedro Henrique D. Batista, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, moderierte das erste Panel der Konferenz.

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Verschiedenes  |  10.05.2023

Call for Papers – RISE6 Workshop

Junge Forscherinnen und Forscher aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften oder Management, die beim “6th Research on Innovation, Science and Entrepreneurship Workshop” ein empirisches Forschungspapier präsentieren möchten, sind eingeladen, dieses bis zum 28. Juli 2023 einzureichen.

Bereits zum sechsten Mal wird die zweitägige Veranstaltung von Promovierenden und Postdocs der Abteilung Innovation and Entrepreneurship Research unter der Leitung von Dietmar Harhoff organisiert, um jungen Forschenden die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeiten vorzustellen.


Ziel des RISE6 Workshops am 18./19. Dezember 2023 ist, eine ausgewählte Anzahl herausragender Forschungsarbeiten von Promovierenden und Junior Postdocs eingehend zu diskutieren, Feedback zu geben sowie sich mit Kolleginnen und Kollegen anderer Forschungsinstitutionen zu vernetzen.


Die Keynote des RISE6 Workshops wird Ina Ganguli (UMass Amherst) halten.


Zum Call for Papers.


Zur RISE6 Workshop Website.

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Verschiedenes  |  08.05.2023

Munich Summer Institute 2023 – Das Programm ist da!

Das Programm des Munich Summer Institute ist jetzt hier verfügbar. Keynote Speaker sind Nigel P. Melville von der University of Michigan, Jana Gallus von der UCLA Anderson und David L. Schwartz von der Northwestern University.

Ziel des Munich Summer Institute ist es, eine eingehende Diskussion ausgewählter Forschungsbeiträge zu fördern und die interdisziplinäre internationale Forschungsgemeinschaft in diesem Bereich zu stärken. Forschende aus den Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften, Management und verwandten Gebieten in allen Stadien ihrer Karriere nehmen am Munich Summer Institute als Vortragende in Plenar- oder Postersessions, als Diskutanten oder als Zuhörende teil. Das MSI bietet drei Keynote-Vorträge, 12 Präsentationen vor dem Plenum und jeden Tag eine Postersession einschließlich eines Poster Slams.


Das Munich Summer Institute legt seinen Schwerpunkt auf die quantitative empirische Forschung. Das MSI wird gemeinsam von der ETH Zürich, der HEC Lausanne, der LMU, dem Max-Planck-Institut for Innovation und Wettbewerb Competition, der Northeastern University und der TUM organisiert.


Mehr Infos auf der MSI Website.